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Montag, 19. Februar 2024

Organisation der unrepräsentierten Staaten und Völker (unpo)

Wikipedia

Die "Organisation der nicht repräsentierten Nationen und Völker, ist eine Interessenvertretung für Staaten, Nationen und Völker, die von den Vereinten Nationen nicht als Staaten anerkannt sind. Als internationale Organisation im Sinne des Völkerrechts wird die UNPO nur von den Niederlanden anerkannt, andere Staaten sehen sie hingegen als zivilgesellschaftliche Organisation.

Die UNPO vertritt Ureinwohnergruppen und -völker (z. B. die indigenen   Mapuche  in  Argentinien und Chile), nicht anerkannte oder besetzte Staaten (z. B. Tibet) sowie ethnische Minderheiten (z. B. die Haratin in Mauretanien) aus allen Teilen der Erde. Für „Nation“ beziehungsweise „Volk“ gibt es dabei keine festgelegten Kriterien; über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet die Generalversammlung.[3]"

Homepage: https://unpo.org/

Liste der Mitglieder

unter anderem: Iranisches Kurdistan

In diesem Zusammenhang interessant:

Hauptseite der kurdischen Wikipedia

kurdischer Artikel zu Kurdistan

Maschinenübersetzung des ersten Teils des Artikels:

Kurdistan ( کوردستان ; i / kʊrdɪstɑːn / ) ist ein geokulturelles Land im Nahen Osten und Westasien , in dem die Mehrheit der Hauptbevölkerung aus Kurden besteht . Kurdistan ist ein kurdischer historischer Ort , an dem Kurden mit ihrer Kultur, Sprache und nationalen Identität in Kurdistan lebten. Geografisch umfasst Kurdistan den Nordwesten des Zagros und den Osten des Taurusgebirges .Wählen

Kurdistan oder die Geographie der Kurden wurde nach dem Osmanischen und Safawiden -Krieg mit dem Süßen-Palast-Abkommen und dann nach der Zerstörung des Osmanischen Reiches zwischen vier nationalistischen Staaten, die auf den Prinzipien einer einzigen Nation, zwischen den Staaten, aufgebaut waren, in zwei Teile geteilt Die Türkei ist in Syrien , den Irak und den Iran geteilt, und mit diesen Teilungen ist Kurdistan in vier Teile geteilt. [1] [2]

Nach dem Vertrag von Lausanne ist die Geographie Kurdistans zwischen vier nationalistischen Staaten aufgeteilt. Die Staaten, die auf den Prinzipien einer einzigen Nation (Militarismus) aufgebaut wurden, die Regionen Kurdistans, die unter ihrer Souveränität bleiben, die Demographie vieler Städte und Dörfer Kurdistans wurden durch diese Staaten mit Nationen wie Türken und Arabern verändert. In diesen Teilen Kurdistans, die weiterhin unter der Herrschaft dieser nationalistischen Staaten stehen, wurde Druck ausgeübt und die kurdische Sprache und Kultur geleugnet. [3] [4]

Nach dieser Einteilung werden heute vier Teile Kurdistans als Nordkurdistan , Südkurdistan , Ostkurdistan und Rojava-Kurdistan bezeichnet .

Wortschatz

Alte Bezeichnung

Der alte Name Kurdistans war Kardox [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] .
auf Griechisch : Κορδυηνή Kordyini ,
auf Hebräisch : [12] Кртигини , Kirtigini
auf Armenisch : Коръёк , Korchayk in Kardox , die Sumerer nannten das Land der Kurden Kur -a , die Elamiter nannten es Gutiyum und das Land Karda Kurdasu , die Akkadier nannten es Kurtei , die Assyrer nannten Kurti und die Babylonier. Sie nannten auch Qardo und die Römer verwendeten Corduene . Der zweite Name des alten Kurdistans war Guti [ Quellenangabe erforderlich ] .

Der Name der Zeit der Ausbreitung der Araber und des Islams

Nach der Expansion der muslimischen Araber (633-650 n. Chr.) wurde das kurdische Land Erdu'l-Ekrad (Land der Kurden) und Biladu'l-Ekrad (Land der Kurden) genannt. Oẍiz-Türken verwendeten auch die arabischen Namen für „kurdisches Land“ [ Quelle erforderlich ] .

Der Name des seldschukischen Kurdistans

Vor dem Einmarsch der Seldschuken nannte der Historiker Matthias von Edessai in seiner armenischen Chronik K'rdstanac , ein Gebiet zwischen Amed und Siverek [13].

Das Wort Kurdistan bedeutet „Land der Kurden“ und wurde erstmals im 11. Jahrhundert von den Seldschuken verwendet. Die Seldschuken nannten den Bezirk Bahar im Süden von Hamedan „Kurdistan“. Laut Şerefkhan war die Region des Melkishî- Königreichs Dersim als Kurdistan bekannt.

Wer nicht mehr Mitglied ist:

u.a.: Irakisches Kurdistan

Samstag, 27. Juli 2019

Ist Volk als Begriff rechts, links oder neutral?

Wenn ein Richter sein Urteil "im Namen des Volkes" spricht, ist damit gemeint, dass er nicht aufgrund seines privaten Standpunktes, auch nicht aufgrund seiner Ideologie oder Gruppenzugehörigkeit, sondern aufgrund der staatlichen Gesetzgebung im Sinne der Gesamtgesellschaft urteilt.
Ähnlich ist es bei der Verpflichtung von Regierenden auf das Wohl des Volkes (nicht "der Wirtschaft", nicht "der Arbeiterklasse").
Dagegen wird beim Begriff "Volksverräter" unterstellt, dass es Verpflichtungen gegenüber einem Teil der Bevölkerung gebe, die über die rechtlichen Verpflichtungen und die politische Verantwortung der Gesamtgesellschaft hinaus gingen.*
Das widerspricht dem Demokratieverständnis des Grundgesetzes und setzt somit einen "Volksbegriff" voraus, der dem des GG widerspricht.
Volk ist gewiss kein "linker" Begriff, aber gewiss auch kein "rechter", sondern seine Bedeutung wechselt im inhaltlichen Zusammenhang. Das wird ganz deutlich bei dem Gebrauch des Slogans "Wir sind das Volk" 1989 und 2015.
1989 war damit gemeint: Nicht die Partei, sondern die Gesamtheit der Bevölkerung soll entscheiden. Die Partei ist verpflichtet, zu deren Wohl zu entscheiden. Wenn sie das nicht tut, hat sie den Anspruch auf Regierungsgewalt verwirkt.
2015 war damit gemeint: Wir treten dafür ein, dass wir gegenüber anderen Vorrechte haben. Wer für gleiche Rechte für alle Menschen eintritt, handelt gegen den Willen unseres Volkes. Nicht die Regierung, sondern nur die, die sich unserer Meinung anschließen, haben einen Anspruch, im Namen des Volkes zu sprechen und zu handeln.
In beiden Fällen ist der Begriff nicht "neutral", sondern er steht für eine spezifische politische Auffassung. Wie die sich auswirkt, haben wir 1989 erlebt und erleben wir heute.

* Im frühen 19. Jahrhundert war damit meist der abhängig arbeitende Teil der Bevölkerung gemeint im Unterschied zu den reichen Besitzenden.  
Nach dem 1. Weltkrieg wurde im Zusammenhang mit der Dolchstoßlegende den Vertretern der Revolution vom November 1918 und im Gefolge davon den Unterzeichnern des Versailler Vertrags unterstellt, sie hätten einen möglichen Siegfrieden des Deutschen Reiches verhindert. In diesem Sinne wurde der Begriff Volksverräter von der Rechten aufgegriffen und während der NS-Herrschaft dann für alle Gegner des Regimes verwendet. 

Freitag, 30. September 2016

Berlin, Merkel, Gauck = 1 Glück

Weshalb?

Bei einem Prozess kommen Richter, Staatsanwalt und Verteidiger aus derselben Region, der Angeklagte aus einer anderen. Ganz normal für einen Touristen, einen Migranten und einen Zugezogenen. Ungewöhnlich, wenn der Prozess in der Region des Angeklagten stattfindet.

Im Deutschland der 1990er Jahre war es nicht so ungewöhnlich. Die Spezialisten kamen aus dem Westen, die Laien aus dem Osten. Jedenfalls im Osten.
"Einer Studie zum Mauerfall der Universität Leipzig zufolge stammen bald 27 Jahre nach dem Mauerfall lediglich 20 Prozent der Führungskräfte in Ostdeutschland auch von dort." ("Vom gemeinen Volk und den Eliten" von Markus Decker, FR  30.9.16, S.20/21)

Gegenwärtig gibt es keine Netto-Abwanderung von Ost nach West mehr.
Weshalb?
Berlin liegt in Ostdeutschland und weltweit gibt es eine Landflucht.

Weshalb habe ich Merkel und Gauck genannt?
"Die von 1989 adaptierte Parole: 'Wir sind das Volk' ließe sich [...] übersetzen mit: 'Wir sind das Ost-Volk - und ihr seid die West-Eliten.' " (Markus Decker, FR  30.9.16)
Wenigstens für Merkel und Gauck gilt das nicht (oder zumindest nur insofern, als sie sich bemerkenswert schnell im Westen integriert haben).

"Wer die ersten 28 Jahre seines Lebens im Westen verbracht hat, ist 'Wessi' lebenslang." (Markus Decker). - Was für ein Licht wirft diese Aussage auf die Chancen der Integration von Flüchtlingen in Deutschland? In Westdeutschland und in Ostdeutschland?

Es gibt in Deutschland zwei Parteien, die ihren Rückhalt in besonders starken Maße in Ostdeutschland haben: die Linke und die AfD.
Ist das eine "Querfront" oder die Folge einer unvollständigen Integration?

So weit meine Gedanken zu Markus Deckers Bilanz zum Tag der deutschen Einheit.

Übrigens: Es gibt in Deutschland noch eine Partei, die ihren Rückhalt besonders in einer bestimmten Region Deutschlands hat. Was ist davon zu halten?
Aber das ist alles doch umgekehrt. Alles? Stichwort "Obergrenze".