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Dienstag, 17. Oktober 2023

Der Chef des israelischen Geheimdiensts Schin Bet, räumt Versäumnisse vor dem Massaker der Hamas ein

 "Ronen Bar, der Chef des israelischen Inlandsgeheimdiensts Schin Bet, hat Versäumnisse seiner Organisation vor dem Massaker der Hamas eingeräumt. Wie die Tageszeitung Ha'aretz berichtet, schrieb Bar in einem Brief an seine Mitarbeiter, die fehlende Warnung vor dem Angriff der Hamas falle in seine Verantwortung.


Trotz vieler Aktivitäten habe sein Geheimdienst dabei versagt, eine ausreichende Warnung auszugeben, die es ermöglicht hätte, die Attacke zu verhindern, schrieb Bar. Etwaige persönliche Konsequenzen erwähnte er nicht. Aber er ergänzte: 
Es wird eine Zeit für Untersuchungen geben. Jetzt sind wir im Krieg.
Shin-Bet-Chef Ronen Bar
Vor Ronen Bar hatten bereits mehrere hochrangige Kommandeure der Armee und der Chef des Nationalen Sicherheitsrates ihre Mitverantwortung für die Schutzlosigkeit der Bevölkerung vor dem Hamas-Angriff eingestanden. Ha'aretz hebt hervor, dass Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Joaw Galant dies bislang nicht getan haben."

Dienstag, 20. Juni 2023

Gerüchte über den Direktor des Militärnachrichtendienstes der Ukraine

"[...] Kyrylo Budanow ist 37 Jahre alt und Direktor des Militärnachrichtendienstes der Ukraine. Und er soll tot sein, oder schwer verletzt. Der Generalmajor soll im Ukraine-Krieg gestorben sein, am 29. Mai bei einem russischen Raketenangriff auf die Hauptstadt Kiew. Seitdem kursieren in den sozialen Medien die wildesten Gerüchte, denn der Bericht wurde nie bestätigt. Jetzt meldete sich Budanow selbst zu Wort - und verglich sich mit Stepan Bandera.[...]" (FR 20.6.23)

Sonntag, 2. Juli 2017

Waffen des Geheimdienstes außer Kontrolle

"In den USA ist eine Debatte darüber entbrannt, wie gefährlich die NSA für den eigenen Staat und seine Verbündeten ist. „Ich glaube“, sagte kürzlich etwa Leon Panetta, „dass wir unterschätzt haben, was geschehen kann.“ Panetta war unter dem früheren Präsidenten Barack Obama CIA-Chef und Verteidigungsminister. Er fürchtet, dass die NSA ihre Waffen nicht vor Dieben schützen kann. Computerviren aus den Laboren der Spione seien wohl längst weltweit verbreitet worden. [...]
Jeder, der das Geld aufbringt, kann die gestohlenen NSA-Viren im Internet erwerben und gegen Amerika einsetzen. Selbst dann, wenn er nicht über Experten verfügt, die in der Liga der TAO-Hacker spielen. [...]
„Wenn unsere Spione ihre Waffen nicht vor Dieben schützen können“, sagte etwa der ehemalige CIA-Direktor Michael Hayden, „dann sollten sie sie nicht besitzen.“" Die Waffen des Geheimdienstes sind außer Kontrolle, Die Welt 2.7.2017

Mittwoch, 15. Februar 2017

Macht der Geheimdienste

"Nach Recherchen des "New York Observer" begannen die Geheimdienstmitarbeiter daraufhin eine interne "Revolte der Spione". Das führte zu den Leaks, die die Grundlage der Flynn-Berichte bilden. Der Sturz des Sicherheitsberaters ist die Folge des Zerwürfnisses zwischen den Agenten und dem Weißen Haus."
(Skandale, Niederlagen, Chaos - Trump stößt an seine Grenzen SPON 15.2.17)

Dienstag, 26. Mai 2015

Zitate aus der "Anstalt" vom 26.5.15

In welchem Kontext wurde gesagt "Das ist, wie wenn man aus seinem Auto die Bremsen ausbaut aus Angst, dass sie versagen könnten"?

Was würde passieren, "wenn 15% der Bürger ihre Nachrichten verschlüsseln würden"?


Dienstag, 11. Februar 2014

Offenbar war die Stasi erpressbar, hätte man es nicht ähnlich auch bei der NSA versuchen können?

Die Frage stellt sich, wenn man diesem Bericht glaubt.

Man könnte darüber diskutieren, ob es noch eine bessere Methode als die von Edward Snowden gegeben hätte.
Mir scheint dabei aber zu beachten, dass im Fall der Flucht der Eltern Gerig diese ihre Tochter zurückgelassen haben und von ihr erwartet haben, dass sie sich darauf verlässt, dass die Stasi sie nicht als Geisel missbraucht.
Snowden hat nicht wie die Eltern Gerig und Julien Assange eine Geisel (im Falle Assage ist es Bradley Manning, jetzt Chelsea Manning) in den Händen des Gegners zurückgelassen, sondern sich selbst in die Hand eines Mannes begeben, der es mit den Menschenrechten nicht sehr genau nimmt.
Die "Erpressung" überlässt er Journalisten und hofft darauf, dass auch Geschädigte wie Merkel und Schröder etwas gegen die Methoden der NSA übernehmen.
Das Hauptrisiko trägt er selbst.
Dass auch Julien Assange für seine Mission seine Freiheit aufgegeben hat, soll dabei nicht verschwiegen werden.

Freitag, 7. Juni 2013

Abgehört werden oder nicht abgehört werden, das ist hier die Frage

Wer also verschlüsseln will, muss das lokal tun, einen E-Mail-Client auf dem Rechner installieren und von dem aus bereits verschlüsselte Mails durchs Netz schicken.
Das erläutert Spiegel online im Zusammenhang mit US-Abhörpraktiken, insbesondere denen der National Security Agency. Besonders gefährdet sind Nutzer von Cloud-Diensten.

Solches Abhören ist freilich keine amerikanische Spezialität, sondern allgemeine Geheimdienstpraxis.
Mehr dazu hier.