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Mittwoch, 11. September 2019

Samstag, 14. November 2015

Subventionen für Kohle und andere fossile Energieträger

OECD kritisiert Subventionen für Kohle und Öl N24 über OECD-Studie 21.09.2015
"Fossile Energieträger werden laut OECD inzwischen weniger subventioniert. Dennoch wird jährlich deutlich mehr in Kohle, Öl und Gas gesteckt als der Kampf gegen den Klimawandel kosten würde.
[...] Wenn wir die Subventionen stoppen, werden wir die Ressourcen haben, die wir brauchen", sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurriá am Montag in Paris. "Die internationale Gemeinschaft ruft dazu auf, bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar (89 Milliarden Euro) zu mobilisieren."
Von 2010 bis 2014 wurden laut OECD Kohle, Erdgas und Erdöl jährlich mit zwischen 142 bis 178 Milliarden Euro in 34 OECD-Staaten und sechs Schwellenländern subventioniert. Die Organisation sprach von einem Rückgang, ohne genaue Vergleichszahlen zu markieren.
Als Gründe für abnehmende Subventionen nennt die Studie vor allem den niedrigen Ölpreis und Reformbemühungen vieler Staaten für eine ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigere Politik.
Ein Großteil des Rückgangs geht laut OECD auf Reformen Mexikos zurück: [...]
Rohöl und Erdölprodukte werden laut der Studie am stärksten subventioniert, auf sie entfielen insgesamt 82 Prozent der Summe. Kohle werde mit acht, Erdgas mit zehn Prozent gefördert."

Fossile Energien: Der Subventionswahn ist ungebrochen ZEIT 14.10.13

Argumente zur Rechtfertigung der Subventionen

Mittwoch, 13. Mai 2015

Stopp für Investitionen für Kohle und Erdöl ist ökonomisch sinnvoll, denn ...

... es beugt einer Aktien-Blase vor, die entsteht, wenn die Klimakatastrophe näher rückt. An der Börse wurde schon 2012 darauf hingewiesen, die Energieriesen fangen an, ihre CO²-intensives Geschäft abzustoßen.
Kleinanleger können vorsichtig sein und zugleich etwas für die Umwelt tun. Wenn den in fossilen Energien steckenden Unternehmen das Kapital ausgeht, werden sie nicht mehr in Erschließung neuer fossiler Vorräte investieren.
Mehr dazu von Bill McKibben.