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Montag, 11. Dezember 2023

Der Vorstand Deutsche Bahn gewährt sich Sonderboni

 https://www.spiegel.de/wirtschaft/bonus-gdl-chef-claus-weselsky-poltert-gegen-bahn-vorstand-a-63dc4305-9037-4ece-b886-fa9bc415d689

Was die Manager über die Öffentlichkeitswirksamkeit denken, ist mir unbekannt. 

Dass meine persönlichen Sympathien jetzt eindeutig bei den Streikenden liegen wird und nicht beim Vorstand, brauche ich aber vermutlich nicht mehr zu versichern.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Journalisten über Claus Weselsky

Waterboarding für den gemeingefährlichen Irren! Deutsche Journalisten über Claus Weselsky, Stefan Niggemeier 26.5.15
"Mein Kollege Tobias Rüther hat für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ Wortmeldungen deutscher Journalisten über den GDL-Chef gesammelt.  Es ist ein beeindruckendes Dokument, das man vielleicht auch bei der nächsten Diskussion hervorholen könnte, in der sich Journalisten darüber beklagen, was für ein schlimmer, unsachlicher Pöbelton im Internet herrscht. Es bestärkt den Verdacht, dass das eigentliche Problem, das viele Journalisten mit sogenannten Shitstorms haben, darin besteht, dass sie das Monopol darauf verloren haben." 

Donnerstag, 7. Mai 2015

Er weigerte sich, in die Staatspartei SED einzutreten: Weselsky

Wie die Bildzeitung aus Gegnerschaft zur SED ein Negativimage zu stricken versucht:

CLAUS WESELSKY: Schon als junger Mann war er Außenseiter
"Claus „QUÄLselsky” – wer ist der Mann der uns die Woche versaut? So wurde aus dem GDL-Chef der Quälgeist für Pendler und Bahnfahrer..."  (Bild.de 5.5.15)
„Er hat es nicht leicht: Oberlippenbart eines Karussellbremsers, Sachse und dann auch noch Chef einer Mini-Gewerkschaft, die alles lahmlegen kann – und davon ausführlich Gebrauch macht. Viel mehr kann nicht schiefgehen, wenn man in Deutschland Sympathieträger werden will…Er ist der Minderheitenführer, der die Mehrheit ausbremsen kann. Ein Zwerg mit Riesenkräften, ein Leichtgewicht am langen Hebel. Und ein Radikaler…Er ist der Ostdeutsche, der streikenden Außenseiter…." (Druckausgabe der Bildzeitung)
So viel Positives habe ich über Weselsky lange nicht gelesen, weil ich nichts über sein Vorleben wusste. Dass jedes Detail, das völlig wertneutral ist oder für ihn spricht, durch die Art der Darstellung  benutzt wird, um ihn zum Usympath umzufrisieren, habe ich selten deutlicher gelesen.
Ein Schrecken, man sähe diese Methode auf sich selbst angewandt. Kein Wunder, dass deutsche Politiker das Wohlwollen der Bildzeitung suchen.