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Samstag, 9. Mai 2020

Weshalb es gut sein kann, wenn Hochbegabte keinen Unterricht haben ...

Newtons Erfahrung während der Pest

Während der Pest schickte Cambridge seine Studenten nach Hause, sie sollten dort weiter studieren.
Das bekam Newton gut. Das Jahr der Pest wurde später als sein annus mirabilis bezeichnet.
Zunächst entwickelte er die Grundlagen der klassischen Mechanik, dann die der Bewegungslehre und der mathematischen Analysis.
Dann entwickelte er anhand von Versuchen mit einem Loch in seinem Fensterladen seine Theorien zur Optik. Und schließlich kam er im Garten auf den Grundgedanken der Gravitationstheorie. 
In London starb von 1665 bis 1666 ein Viertel der Bevölkerung an der Pest. 
Zwei Jahre drauf war der "bummelnde" Student Newton Professor.
Und dabei blieb es nicht.

Textgrundlage:
Wikipedia: Annus mirabilis
und:
"[...] Cambridge sent students home to continue their studies. For Newton, that meant Woolsthorpe Manor, the family estate about 60 miles northwest of Cambridge.
Without his professors to guide him, Newton apparently thrived. The year-plus he spent away was later referred to as his annus mirabilis, the “year of wonders.”
First, he continued to work on mathematical problems he had begun at Cambridge; the papers he wrote on this became early calculus.
Next, he acquired a few prisms and experimented with them in his bedroom, even going so far as to bore a hole in his shutters so only a small beam could come through. From this sprung his theories on optics.[...] 
“ … Whilst he was musing in a garden it came into his thought that the same power of gravity (which made an apple fall from the tree to the ground) was not limited to a certain distance from the earth but must extend much farther than was usually thought. ‘Why not as high as the Moon?’ said he to himself..”
In London, a quarter of the population would die of plague from 1665 to 1666. It was one of the last major outbreaks in the 400 years that the Black Death ravaged Europe.
Newton returned to Cambridge in 1667, theories in hand. Within six months, he was made a fellow; two years later, a professor.

Dienstag, 14. Februar 2017

Ein Plädoyer für Förderschulen

Förderschulen sind oft bessere Alternativen 

"[...] 
Man kann auch nicht davon ausgehen, dass die I-Kinder, wie die Inklusionskinder genannt werden, automatisch zu den Geburtstagen oder zum Spielen am Nachmittag eingeladen werden, jedenfalls jene, die am Vormittag für die gesamte Klasse nicht leicht erträglich sind. In den Förderschulen würde es den Kindern meiner Meinung nach besser gehen, sie wären weniger isoliert und würden in kleineren Klassen besser gefördert.
Als ich vor 15 Jahren als Lehrerin angefangen habe, gab es an manchen Schulen in Frankfurt den sogenannten Gemeinsamen Unterricht. Das waren Klassen mit nicht mehr als 21 Kindern, in denen es drei Inklusionskinder gab und die von einer Lehrerin und einer Förderschullehrerin gemeinsam unterrichtet wurden. Das war ein gutes Modell, das aber offenbar zu teuer war, denn es wurde wieder abgeschafft. [...]"

Gegen Inklusion von Hochbegabten ZEIT online 14.2.17

Soraya Ahmad, 15, gehört zur geistigen Elite. Die Mutter Deutsche, der Vater stammt aus Pakistan, beide arbeiten in der Gastronomie. Die Familie lebt in Stuttgart. Nach der neunten Klasse an einem Mädchengymnasium wechselte sie nach Schwäbisch Gmünd. "In meiner alten Schule war ich stark unterfordert, es wurde mir langweilig und ich verschlechterte mich im Gesamtdurchschnitt aller Noten von 1,0 auf 1,5", sagt sie und es ist keineswegs arrogant gemeint. Dass das Mädchen überdurchschnittlich intelligent ist, fiel früh auf. "Mathematik mache ich sehr gern und immer mehr Aufgaben, als eigentlich gefordert", erzählt die Schülerin, bei der schon nach der Grundschule die Intelligenz gemessen wurde. 
Soraya sitzt für das Interview etwas schüchtern auf ihrem Stuhl im Zimmer des Rektors. Ihre Antworten sind leise aber äußerst präzise. Nachfragen muss man bei ihr nicht. Auf die Frage, welche fünf Punkte ihre Schule von gewöhnlichen Gymnasien unterscheidet, antwortet sie: "Die Lehrer haben einen höheren Anspruch, bieten aber auch mehr. Die Schüler sind motiviert, was die Qualität der Schulstunden hebt. Ich kann meine Interessen fördern, etwa durch Debattieren auf Englisch. Das Internat stärkt meine soziale Kompetenz und fördert meine Selbstständigkeit. Und ich erlebe die Lehrer hier ja auch als Privatpersonen im Internat, da hat man eine andere Beziehung zu ihnen." Dass sie mehr lernen muss als an ihrer alten Schule, ist ihr recht. Nach dem Abitur will Soraya Medizin studieren. 
Der Schuldirektor Christoph Sauer, 45, sitzt mit am runden Tisch. Seine Augen strahlen, als Soraya erzählt. Es freut ihn, wenn Schüler gerne bei ihm an der Schule sind. "Weil die Landesverfassung den Bürgern ein Recht auf individuelle Förderung gibt, wurde unsere Schule gegründet, um auch die Hochbegabtenförderung zu ermöglichen", sagt Sauer.
Einer Überlegung wert: 
Wenn ein hochbegabtes Kind, um individuell gefördert werden zu können, eine Sonderschule braucht, wie viel mehr werden benachteiligt darauf angewiesen sein?
 Es gibt Hochbegabte, die ein Segen für die Regelschule sind und die ihre sozialen Fähigkeiten am besten dort entwickeln, und es gibt Benachteiligte, für die Inklusion die beste Förderung bedeutet. Aber es ist nicht sonderlich wahrscheinlich, dass das für alle gilt.
Vor allem dann nicht, wenn die kostengünstigste Regelung einer individuell angepassten vorgezogen wird. 

Mittwoch, 18. September 2013

Der Bruder beendete sein Studium mit 14, die Schwester mit 13, aber ...

die Familie hat ihren Grundbesitz verkauft und lebt von Unterstützung.
"Wunderkinder" in Indien

Sushma Verma: "Her talent was discovered when she recited the Ramayana at a local school function at the age of two." (The Better India)

Sushma Verma mit 15 Jahren, 21.6.15

Samstag, 14. April 2012

Ihr Kind kommt in den Kindergarten und hat noch keien Intelligenztest gemacht? Dann ...

verpasst es womöglich die Aufnahme in Mensa, den bekanntesten Verein von Hochbegabten.

2009 wurden einer Zweieinhalbjährigen 156 Punkte bescheinigt (die deutsche Intelligenztestskala endet schon bei 150), kürzlich wurden bei einer Vierjährigen 159 Punkte gemessen, in einem - natürlich kostenpflichtigen - Intelligenztest, der zur Aufnahme in Mensa berechtigt.