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Dienstag, 11. September 2018

Leitfaden zur Sicherheit von Frauen im Internet

Dieser Leitfaden wurde von Frauen für Frauen geschrieben und bietet viele Informationen, wie sich Frauen im Internet schützen können.

"70 Prozent der Frauen sind der Meinung, dass Online-Belästigung ein großes Problem ist, aber nicht viele wissen, wie man sich dagegen wehrt.
Frauen sind oftmals ein Ziel, nur weil sie Frauen sind. Angriffe sind häufig sexueller oder frauenfeindlicher Art. Die Rhetorik scheint sich auf ihre Körper oder auf sexuelle Gewalt zu beziehen. Der Schaden ist sowohl physisch als auch seelisch. Dir Frauen werden oft eingeschüchtert, dass sie schweigen und tun das auch, weil sie sich nicht in Gefahr bringen wollen.
Allerdings gibt es Möglichkeiten, wie wir uns schützen können.
Der Leitfaden ist mit der Intention entstanden, dass sich Frauen ohne Furcht im Internet bewegen können. Wir beschäftigen uns mit häufigen Fällen, wie Frauen im täglichen Leben belästigt werden. Dazu sehen wir uns die Bereiche soziale Medien, den Arbeitsplatz, Dating und so weiter an. Darüber hinaus geben wir Tipps und Ratschläge, wie Frauen die Kontrolle behalten." (https://de.vpnmentor.com/blog/der-umfassende-internet-sicherheitsleitfaden-fuer-frauen/)

Beispiel für einen Tipp:
"Erhältst Du einen missbräuchlichen Tweet, kannst Du die Person blockieren, die ihn geschickt hat.
Wie Du jemanden auf Twitter blockierst:
Klicke auf den Pfeil nach unten, den Du rechts oben im Tweet findest und dort kannst Du den Sender blockieren.
Es gibt ein Problem beim Blockieren von Anwendern. Sie haben sich sehr schnell ein neues Konto angelegt und das ist bisher natürlich noch nicht gesperrt worden.
Eine Möglichkeit, dem Problem Herr zu werden, ist die App Block Together. Block Together wird automatisch alle Konten blockieren, die Dir folgen wollen, aber weniger als 7 Tage aktiv sind und weniger als 15 Follower haben oder wenn Deine Follower den Nutzer gesperrt haben. Das ist sehr nützlich, wenn Du Dich vor einer Armee an Trollen schützen willst."

Montag, 16. Oktober 2017

Internetsicherheit

Schutz für Verräter ZEIT 42/2017:

"[...] Seit Ende 2016 gibt es die Organisation, die nicht nur dem Namen nach an die Ärzte oder Reporter ohne Grenzen erinnert. Auch Security Without Borders operiert weltweit und orientiert sich an Idealen. Das Ziel ist, Menschenrechtlern, Whistleblowern und anderen Gruppen zu helfen, dem digitalen Teil ihrer Arbeit sicher nachzugehen – selbst wenn die äußeren Bedingungen widrig sind. "Es gibt Dutzende Links, Handbücher und Ratgeber für generelle Maßnahmen, die für alle Nutzer gleichermaßen gelten. Zum Beispiel, wie man seine E-Mails verschlüsselt", sagt Anderson. Seine Organisation lege den Fokus darauf, sich gezielt auf das zu konzentrieren, was für einzelne Gruppen wichtig ist. Während manche Blogger vor Spionage geschützt werden müssen, kommen andere gar nicht erst an staatlichen Firewalls vorbei ins freie Internet. [...]"

Montag, 5. Dezember 2016

Die drei Missverständnisse der digitalen Debatte

Süddeutsche Zeitung 28. November 2016
"Das Internet der Dinge ist unsicher. Doch wir mussten auch im Straßenverkehr erst lernen, dass man Säuglinge nicht unangeschnallt auf den Rücksitz legt. Von Dirk von Gehlen

Wer dieser Tage mit Menschen spricht, die sich für Privatsphäre im digitalen Raum interessieren, hört gelegentlich den Satz: "Das S in 'Internet der Dinge' steht für Sicherheit". Die SZ-Recherche zu Sicherheitslücken in vernetzten Geräten aus den vergangenen Tage zeigt: In 'Internet der Dinge' gibt es gar kein S - nicht mal ein kleines."