"Wir meinen ständig neue Gefahren zu erkennen -- Vogelgrippe, Schweinepest, Elektrosmog, Kriminalität und Lebensmittelskandale begegnen uns fast täglich in den Medien. Die Angst vor solchen »falschen« Gefahren verstellt den Blick auf die »echten« Risiken, die uns und unsere Nachwelt bedrohen. In seinem neuen Buch: „Das Risikoparadox" zeigt der Stuttgarter Professor und Risikoforscher Ortwin Renn auf, welche Gefahren überschätzt und welche unterschätzt werden.
Vor allem die systemischen Risiken
der zunehmenden Umweltnutzung (unterschätzt),
der Steuerungsdefizite In Politik und Wirtschaft
sowie der sozialen Ungleichheit
und Identitätsbedrohung
erfordern eine Neuausrichtung von Politik und eigenem Konsumverhalten, die beide auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sein müssen." (Youtube Buchvorstellung 19.5.2014)
Ortwin Renn kommt erst nach 36:10 Minuten zu Wort.
Tweets zu Risikoparadox
Aktuell:
Interview O. Renns durch Arno Widmann: Was passiert bei einer Massenpanik?
Berliner Zeitung 25.2.2018
U.a.: Gemeinsamkeit von Menschenströmen und Wasserströmungen (Beispiel: Verhindern von Tottrampeln an der Kaaba durch an den richtigen Punkten eingesetzte Säulen)
Wie man einen Strom von Fischen oder Menschen umdrehen kann (Einer gegen den Strom verändert nichts, zwei verändern wenig, drei lassen den Strom langsam stoppen und sich drehen.)
Zusammenhang zwischen Menge der Unzufriedenen, Verhaftungen und Aufständen
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Samstag, 3. März 2018
Das Risikoparadox (Ortwin Renn, Buchvorstellung)
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Montag, 22. Juni 2015
Auschwitz: Flucht und Aufstand
Insgesamt versuchten ungefähr 700 Häftlinge die Flucht aus Auschwitz; sie gelang in etwa 300 Fällen. Versuchte Flucht wurde mit Verhungern bestraft; oft wurden auch die Familienangehörigen von Flüchtigen verhaftet und in Auschwitz I zur Abschreckung ausgestellt. Eine andere Strafe war, Mitgefangene für die Flucht büßen zu lassen.
Am 7. Oktober 1944 führte das jüdische Sonderkommando (die Häftlinge, welche die Gaskammern und Krematorien bedienen mussten und von den anderen Häftlingen getrennt gehalten wurden) einen Aufstand durch. Weibliche Gefangene hatten Sprengstoff von einer Waffenfabrik eingeschmuggelt, und das Krematorium IV wurde damit teilweise zerstört. Anschließend versuchten die Gefangenen eine Massenflucht, aber alle 250 Entflohenen wurden kurz darauf gefasst und getötet. (KZ Auschwitz-Birkenau)
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