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Freitag, 1. Oktober 2021

Über das soziale Netzwerk Campact

Hans-Georg Maaßen:  "[...] Das Engagement von Campact in den sozialen Netzwerken und mit zahllosen E-Mails hat hervorragend geklappt [...] Man hat mich torpediert, weil man wusste, dass ich mich in der Fraktion gegen eine Koalition mit den Grünen gestellt hätte. Das war Feindbekämpfung. Ähnlich erging es den Mitgliedern des konservativen «Berliner Kreises», dessen Mitglieder fast alle ihre Sitze im neuen Bundestag verloren haben. Sylvia Pantel, Veronika Bellmann, Saskia Ludwig, Hans-Jürgen Irmer, Michael von Abercron: alle blieben ohne Direktmandat und standen nur auf ungünstigen Listenplätzen. [...]"               (NZZ 29.9.21)

Ein Sonderfall: Das Lob von dem politischen Gegner ist in diesem Fall dem sozialen Netzwerk Campact sehr willkommen. Denn die Aktion war erfolgreich: Maaßen wurde nicht gewählt.

Freitag, 5. März 2021

Corona-Effekt beim CO2-Ausstoß schon wieder verpufft

 Die Treibhausgas-Emissionen waren Ende 2020 höher als vor den Lockdowns von Joachim Wille

"Die Corona-Lockdowns haben den weltweiten CO2-Ausstoß so stark wie nie seit dem zweiten Weltkrieg reduziert. Doch dieser Effekt ist offenbar schon verpufft. Ende 2020 lagen die Emissionen wieder höher als ein Jahr zuvor. Das berichtete jetzt die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris. IEA-Chef Fatih Birol nannte den Wiederanstieg des weltweiten CO2-Ausstoßes „eine ernste Warnung, dass nicht genug getan wurde, um den Übergang zu sauberer Energie weltweit zu beschleunigen“. "

FR 5.3.2021 

Damit die Konjunkturbelebung nicht den Weg zu den Zielen von Paris 2015 endgültig verbaut, braucht es nachhaltige Veränderungen statt Rückkehr zur Normalität vor Corona: 

"Nachtzüge und Nahverkehr ausbauen, statt die Lufthansa ohne klimapolitische Auflagen retten. 
Nachhaltige Landwirtschaft stärken, statt Agrarindustrie subventionieren. 
Reparierbare Elektro-Artikel, statt kurzlebiger Elektroschrott. Konzerne zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltschutz verpflichten, statt zerstörerische Warenproduktion. 
Der Streit um das verwässerte Lieferkettengesetz beweist: Es braucht den Druck der Zivilgesellschaft, damit sich was bewegt."

2021 muss ein #Klimaschutz-Wahljahr werden. Der #Corona-Effekt auf den CO2-Ausstoß ist schon wieder verpufft. Alle Konjunkturhilfen müssen Klimaschutz-Effekt haben. 

Campact-Livestream https://www.youtube.com/watch?v=72JB0iXjswc


Freitag, 23. Juni 2017

Europäische Bürgerinitiative

Campact schreibt dazu:
"Noch nie hat eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) innerhalb von vier Monaten die Million geknackt! Wir haben die offizielle Hürde praktisch überrannt – jetzt muss die EU sich unseren Forderungen stellen. 
Wir haben in 28 Ländern parallel Unterschriften gesammelt – im Galopp. Dass wir das geschafft haben, lag maßgeblich an Campacts europäischer Schwester: WeMove. Wie Campact nutzt WeMove Petitionen, um progressive Politik durchzusetzen, allerdings in Brüssel. Vor zwei Jahren gab Campact WeMove Starthilfe. Bürgerstimmen in Brüssel Gehör verschaffen – das war unsere Vision. Es hat sich gelohnt: Unsere Bewegung gegen Glyphosat wurde so millionenstark!"

Sonntag, 28. Dezember 2014

Welche Gefahren gehen von TISA aus?

Am 17. Dezember 2014 veröffentlichte Netzpolitik.org in journalistischer Partnerschaft mit der NGO Associated Whistleblowing Press und ihrer lokalen, spanischen Plattform filtrala.org den Verhandlungsstand. Diese Dokumente zeigten, dass die von TiSA betroffenen Dienstleistungen noch weit über das hinausgehen, was bisher angenommen wurde und aus den Wikileaks-Veröffentlichungen hervorging. Für TiSA gehört zu freiem Wettbewerb auch freier Datenfluss, den enthüllten Vorschlägen nach soll generell kein Land eine Firma daran hindern können, Informationen aller Art außer Landes zu schaffen. Die Daten von Kommunikationsanbietern sollen ungehindert zwischen Ländern ausgetauscht werden können, so heißt es: Kein Unterzeichner darf einen Diensteanbieter eines anderen Unterzeichners daran hindern, Informationen zu übertragen, auf sie zuzugreifen, sie zu verarbeiten oder zu speichern. Das schließt persönliche Daten mit ein, wenn der Vorgang in Zusammenhang mit der Ausführung der Geschäfte des Diensteanbieters steht. (Seite „Trade in Services Agreement“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Dezember 2014, 14:12 UTC. URL:http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Trade_in_Services_Agreement&oldid=137178804 (Abgerufen: 28. Dezember 2014, 18:45 UTC))
Campact: Der nächste Anschlag der Konzerne in: hier-Lübeck.de Online-Magazin, 28.12.2014