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Donnerstag, 15. Januar 2026
Wero - bargeldloses Zahlungsmittel
Mittwoch, 14. Februar 2024
GERHARD SCHICK: Die Bank gewinnt immer
Wie der Finanzmarkt die Gesellschaft vergiftet
Zitate:
"Was vielen nicht klar ist: Deutschland gilt unter Experten als Geldwäscheparadies. Insbesondere die Mafia scheint sich bei uns pudelwohl zu fühlen. So ist Deutschland, neben Spanien, das einzige Land in der EU, in dem alle bekannten kriminellen Vereinigungen aktiv sind. Auch Staatsanwalt Roberto Scarpinato aus Palermo bestätigte diesen Sachverhalt, als ich ihn zu einer Anhörung in den Finanzausschuss des Deutschen Bundestags einlud. In praktisch allen Fällen, die er bearbeite, spiele Geldwäsche über Deutschland eine Rolle, sagte er.
Nur sie gibt dem organisierten Verbrechen Sinn. Deshalb verursacht Geldwäsche auch erst die Kriminalität, die das organisierte Verbrechen betreibt. Und wer Geldwäsche verhindert bekämpft damit wiederum Kriminalität." (S. 23/24)
"Rund 80 % der Offshore-Gelder gehören den reichsten 0,1 Prozent der Weltbevölkerung. Und das dort untergebrachte Vermögen wächst schneller als die Weltwirtschaft. Etwa 12 % der weltweiten Wirtschaftsleistungen liegt schon dort. (Beleg: Uwe Jan Heuer: "Reiner Diebstahl ist das!" Interview mit Gabriel Zugmann in Die ZEIT, 3. November 2017) (S.26)
"Die Liste der Geldwäscher ist lang. Probleme in dieser Hinsicht hatten in den letzten Jahren etwa auch die Schweizer Großbank Credit Suisse und die niederländische ING. Andere Banken wurden sogar geschlossen. So etwa zwei 2017 die lettische Trasta Komercbanka im Zusammenhang mit dem "russischen Waschsalon". [*Wie die russische Geldmaschine funktionierte, SPON 22.2.2019] (S.35)
"Die Skandale der letzten Jahre zeigen, dass unser heutiges Finanzsystem in viel zu enger Verbindung mit kriminellen Akteuren steht. Natürlich gibt es überall Kriminalität. Aber das Ausmaß am Finanzmarkt ist erschreckend. Meine These ist, dass das Geschäftsmodell einer globalen Großbank ohne Berührung zu kriminellen Aktivitäten gar nicht denkbar ist. Die Branche scheint zu einem besonders wichtigen Helfer organisierter Kriminalität weltweit geworden zu sein." (S. 35)
"Organisierte Kriminalität kann auch anders aussehen, als wir es von der Mafia gewohnt sind. Etwa dann, wenn sich Superreiche, Banken, Kanzleien, Investmentfonds, Jura-Professoren und Berater zusammentun, um dem Staat 10 Milliarden Euro zu rauben. Und wenn sie dafür extra ein Geschäftsmodell aufsetzen, dass so komplex ist, dass der Staat jahrelang braucht, um es zu durchschauen: CumEx, der perfekte Steuerbetrug." (S.35)
Freitag, 3. Januar 2020
Mittwoch, 15. August 2018
Status confessionis im Kontext von Judenverfolgung und Apartheidregime
Im selben Sinne - freilich nicht mit dem Terminus Status confessionis - argumentierte die Kairos-Bewegung in Südafrika.
Mehr dazu bei Ulrich Duchrow: Gieriges Geld. Auswege aus der Kapitalismusfalle – Befreiungstheologische Perspektiven, 2013, S.148-152
Donnerstag, 28. September 2017
Fließendes Geld
Wolfgang Berger: Durch fließendes Geld raus aus der Zinsknechtschaft
Freitag, 22. September 2017
Über den Nutzen von Bargeld
Es ist inklusiv: Das heißt, es kann von allen Bevölkerungsgruppen genutzt werden: von Kindern, von Flüchtlingen, von Menschen mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten und schlechter Ausbildung.
Außerdem: Nur über Bargeld kommt der Normalbürger an Geld "das die Notenbank, die Europäische Zentralbank selbst schafft. Alles andere ist Bankengeld oder virtuelles Geld, geschaffen von privaten Unternehmen. Das wird besonders zum Problem, wenn wenige, mächtige Anbieter den Markt für Karten und elektronische Zahlungsmittel kontrollieren." (Frankfurter Rundschau 22.9.17)
Was uns mit der Abschaffung des Bargelds droht
Bundesbank empfiehlt Bargeld
Sollte Bargeld abgeschafft werden?
Sonntag, 30. Juli 2017
Geldpolitik ohne Zentralbank
Die Zeit, in der in den USA bis zu 8000 Banken ihr eigenes Geld ausgaben (alles Dollars), nennt man "Free banking" Era. Dabei waren die Banken so frei nicht, denn sie wurden von den US-Bundesstaaten reguliert. Freilich verhinderte das nicht, dass das von den Banken ausgegebene Geld unterschiedlich viel wert war, je nach dem, als wie liquide die ausgebende Bank eingeschätzt wurde. Mehr dazu findet man im Artikel wildcat banking.
In der Wikipedia nachgeschlagen habe ich aufgrund des Artikels "Kampf um den Dollar" in der ZEIT 31/2017 vom 27.7., S.17, der von der Geschichte der US-Zentralbanken handelt.
Dass ich mich hier, was die USA betrifft, nur auf Artikel der englischen Wikipedia beziehe, liegt daran, dass es in der deutschen keine Artikel zu diesen Stichwörtern gibt, allerdings kurze schwedische und tschechische.
Freitag, 23. Juni 2017
Was uns mit der Abschaffung des Bargelds droht
"Ökonomen, Banker und Politiker wollen Münzen und Scheine zurückdrängen. Zeit, sich zu wehren."
Von Lisa Nienhaus und Jens Tönnesmann 21. Juni 2017 DIE ZEIT Nr. 26/2017, 22. Juni 2017
Sonntag, 26. Juni 2016
Papier oder Metall? (aus der Kaiserzeit)
Die Frage "Wie kommt ein Wissenschaftler dazu, solch einen Text zu schreiben?" ist relativ leicht zu beantworten.
Dennoch hier noch zwei Links:
Gold gab ich für Eisen
Inflation 1914-1923
Ein Zitat aus dem Artikel des 2. Links:
"Die Reichsregierung hob kurz nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges am 4. August 1914 die gesetzliche Noteneinlösungspflicht der Reichsbank in Gold (siehe Goldmark) auf. Außerdem wurden die staatlichen Möglichkeiten zur Schuldenaufnahme und der Vermehrung der Geldmenge bei den Scheidemünzen und Banknoten durch die Aufhebung des Goldankers (= gesetzliche Dritteldeckung der Reichsbanknoten durch Gold) ausgeweitet. Der Plan war vor Kriegsbeginn insgeheim entstanden; er wurde von der sogenannten„nationalen Begeisterung“ getragen (siehe auch Hurra-Patriotismus). Diese Geldvermehrung sollte durch Kriegsanleihen anstatt durch Steuern gegenfinanziert werden, da der Aufmarsch und die Versorgung millionenstarker Streitkräfte nie dagewesene Kosten mit sich brachten.
Samstag, 19. März 2016
Geld einfach dargestellt
Gegenwärtig gibt es zu viel Geld bei Superreichen, die nicht genügend Anreiz haben, es auszugeben, und zu wenig bei Armen, die es ausgeben würden. National heißt das: es fehlt an Inlandsnachfrage. International heißt das: Ungleichgewicht zwischen exportstarken und exportschwachen Ländern beim Welthandel. (In Europa sind die Beispiele: Deutschland und Griechenland.)
Im Inland kann der Staat durch Steuern/Sozialleistungen dafür sorgen, dass Geld von den Reichen zu den Armen kommt.
International könnten dazu fairer Handel und freie Wechselkurse helfen.
Aber die, die von dem bestehenden System profitieren, haben keine Lust , es zu ändern. Und die anderen nicht die Macht.
Freitag, 2. Oktober 2015
Wer's glaubt
Dabei enthält das Interview auch viele treffend Überlegungen.
Noch differenziertere Antworten verspricht das Funkkolleg Wirtschaft (ab 2.11.15)
Mittwoch, 5. August 2015
Leistungsgerechter Lohn?
(Christian Felber: Gemeinwohl-Ökonomie" (Public Value))
Christian Felber: Geld (Rezension FAZ)