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Dienstag, 10. März 2026

Juli Zeh

 In welcher Welt leben wir eigentlich? u.a. burnout (nur Ton) Zwischenwelten Stefan Urban Städter u. Bäuerin (Vor ihrem E-Mailkontakt haben sie in einer engen WG zusammengelebt, stellen fest, dass sie sich weit voneinander entfernt haben) Der Diskurs wird so emotional, weil sie sich nicht verlieren möchten wollen. - Sie wollen die Gruppe aufrechterhalten.

Früher gab es auch große Kontroversen, aber weniger verletzende. Bei gleichem Wertekonsens mehr Schärfe. Ein Agreement to disagree fällt viel schwerer.) Es müsste eine neue Stufe des Zusammenlebens geben. ("Pubertät der Gesellschaft")

Entwicklung der letzten 250 Jahre. Seit 1960ern erheblich erhöhtes Tempo.  Der Grad an Erwartung auf Selbstverwirklichung hat das bisherige Gefühl der Herdengemeinsamkeit zerrissen. Vielleicht kann man in der Herde besser frei sein. 

Aber die Herdenerzählung wurde dekonstruiert.

Zeh: Interessengruppe materiell/sozial begründet Das scheint problematisch schnell zu verschwinden.

Andererseits Gruppenbildung über Moral. Das wird leicht zu überhöht. 

Schreckensszenarien: Spaltung der Gesellschaft, Polarisierung

Gefährdung der Demokratie

Wir brauchen etwas, worüber wir uns einigen können.

Vermutung: Übereinstimmung über Heimatzuordnung



 

Warum bei prinzipieller Freiheit so viel Bewusstsein von Eingeschränktsein?


Leben auf dem Dorf staatsfern, ohne Bezug zur Politik, lieber Dinge selbst lösen bis zur Selbstjustiz


Über Juli Zeh von Sonja E. Klocke Sie sieht Zehs Kritik an Maßnahmen als zu eng zu wenig komplex und ordnet sie als rechts ein. Jenny Erpenbeck sei da weniger scharf. 


Was man lernt in einer guten Ehe auch bei getrennten Schlafzimmern, wenn wir das schaffen würden in der Gesellschaft, dann wären wir weiter


Über Menschen Corona Einengung des Verhaltens

Wovor darf man Angst haben? Dora  Gote, der Dorfnazi, zu dem Empathie geschaffen wird

Wir können uns Meinungsfreiheit erlauben,  aber Rechtsgüter müssen geschützt werden

Übertreibung beim Compact-Verbot

Sonntag, 3. April 2022

Das Buch, das dich findet von Siegfried Langer und die Inhaltsangabe zu einer Kurzgeschichte von Juli Zeh

"Das Buch, das dich findet", ein Mysterythriller von Siegfried Langer - xtme: gute eBooks

Buchlabyrinth: [Rezension] Das Buch, das dich findet von Siegfried Langer

Inhaltsangabe von Juli Zeh „Avas Idee“ nach einer Fassung von SweetMango296 auf gutefrage.net [verbessert von Fontanefan]

In der Kurzgeschichte „Avas Idee“ von Juli Zeh aus dem Jahr 2008 geht es um Ava, ein 12-jähriges Mädchen  und einen 15-jährigen Jungen.

Ava geht mit dem Jungen zu einem Holztor, zu dem sie sich hingezogen fühlt, weil sie dort immer wieder auf gute Ideen kommt. Der Junge hat zunächst keine Lust, dorthin zu gehen, doch malt er sich dann als seine Zukunft aus, dass er mit Ava mehrere Kinder hat. Dann stellt er sich vor, Ava sein Eigentum sei, da er älter als sie ist und daher auch mehr wisse. Beim Tor angekommen gibt er sich unbeeindruckt und fängt an zu rauchen, als Ava durch das Tor geht.

Als Ava sich umdreht, sagt sie zu dem Jungen, dass das Tor gesagt habe, sie solle ihn küssen. Der Junge findet das gut, doch sie macht sich über ihn lustig, es sei doch nur eine Idee. Der Junge wird wütend und erklärt, dass man Ideen umsetzen müsse, ansonsten seien diese nichts wert und nur Erwachsene würden nicht zu ihren Ideen stehen. Ava zeigt sich einsichtig und nähert sich ihm, um ihn erneut zu provozieren. Da verliert der Junge die Kontrolle über sich selbst und versucht sie zu ergreifen, Ava kriecht durch das Loch zurück, während der Junge das Tor aufbricht. Dabei fällt Ava auf den Boden, der Junge will sie schlagen, verfehlt sie aber. Außer Atem streckt er seine Hand nach ihr aus, doch Ava weicht ihm aus und rennt davon. Er geht nach Hause und kommt unter Tränen zu dem Entschluss, er wolle sie doch nicht heiraten.