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Donnerstag, 1. Dezember 2022

Beschluss des Bundestags zum Holodomor

 "Eigentlich ist der Deutsche Bundestag dazu da, als repräsentatives Organ des Volkes die Regierung zu kontrollieren und zu begleiten, und Gesetze zu verabschieden. Gestern hat er sich mit dem Beschluss zum Holodomor zum Public-Relations-Instrument der Rechten in der Ukraine mit dem Ziel Feindbildaufbau Russland machen lassen. [...] Es ist irre: Der Deutsche Bundestag beschließt die historische Interpretation eines lange zurückliegenden Vorgangs in einem anderen Land, in der Ukraine. Der Bundestag betätigt sich damit als Historiker und macht sich zum Instrument der Propaganda der Ukraine, des Westens und der USA. So weit sind wir schon gekommen. Der Bundestag dient nicht nur der Gesetzgebung in Deutschland, er übernimmt die Public-Relations-Arbeit anderer Staaten. Unfassbar."

Albrecht Müller von den Nachdenkseiten am 1.12.22

Die Formulierungen halte ich durchaus für etwas stark. Denn die Strafbarkeit der Holocaustleugnung , also der Behauptung, es habe in der Nazizeit keinen Völkermord an Juden gegeben, liegt ja durchaus in der Kompetenz des Bundestags. Sinnvoll erschien es auch, als der Bundestag sich 2005 zu der unrühmlichen Rolle des Deutschen Kaiserreiches bekannt hat, "das angesichts der vielfältigen Informationen über die organisierte Vertreibung und Vernichtung von Armeniern nicht einmal versucht hat, die Gräuel zu stoppen"  (Wikipedia); denn  das Osmanische Reich war damals Kaiserreich verbündet. Aber damals wurde noch ausdrücklich festgehalten, dass natürlich die Einordnung dieses Vorgangs der internationalen Geschichtswissenschaft zukomme und nicht durch Bundestagsbeschluss festgelegt werden könne. 

Nach den mir bekannten Meldungen ist eine entsprechende Klarstellung im Zusammenhang mit dem Beschluss zum Holodomor bisher vom Bundestag nicht erfolgt. 

Das Unrecht, das gegenwärtig in der Ukraine geschieht, berechtigt m.E. den Bundestag nicht, darüber zu entscheiden, wie die - von Stalin zumindest nicht verhinderte - Hungersnot in der Sowjetunion* und speziell in der Ukraine in den 1930er Jahren  einzuordnen ist. 

*Schätzungen der Todeszahlen haben im Verlauf der Geschichte variiert, liegen aber nach neuestem Stand zwischen 8.000.000 und 9.000.000.[2] Davon entfallen über 3.500.000 auf die Ukraine,[3] über 3.000.000 auf Russland,[3] und über 1.200.000 auf Kasachstan.[4][5](Wikipedia)

Dienstag, 11. Oktober 2022

Bedenken zu dem Coronaimpfstoff von BioNTech und den Überprüfungsmethoden des Paul Ehrlich Instituts

 "Fünf Chemieprofessoren wollen beim Pharmaunternehmen BioNTech und dem für die Sicherheitsüberwachung von Arzneimitteln zuständigen Paul-Ehrlich-Institut Informationen einholen zu Bestandteilen, Eigenschaften und zur Qualitätskontrolle des Corona-Impfstoffs Comirnaty. Mehr als ein halbes Jahr lang werden sie mit unzureichenden, widersprüchlichen und mithin falschen Antworten hingehalten. [...]

Unsere Chancen vor den Gerichten werden auch von der Großwetterlage abhängen. Der Widerstand gegen die Aufarbeitung nimmt aber ab. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass die Richter am Ende feststellen werden, dass die Naturgesetze auch beim PEI gelten.

Und was passiert dann?

Ich vermute, dass bis dahin ein paar Jahre ins Land gehen werden. Dann interessiert die Sache vor allem die Zeitgeschichtler. Für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung wird es dennoch ein Sieg sein."

"Die Richter  werden am Ende feststellen, dass die Naturgesetze auch beim PEI gelten." (nachdenkseiten 11.10.22)