Donnerstag, 4. Juni 2026

Unterbringungen in einer geschlossenen Anstalt sollen helfen, sind aber problematisch

 Die Unterbringung in einer Wohngruppe sieht nicht vor, damit Geld zu machen, sondern dir zu helfen. Deshalb gibt es immer auch die rechtliche Möglichkeit, gegen eine Unterbringung, die man als schädlich ansiehst, zu protestieren.

Allerdings ist das nicht einfach: Günter Wallraff, der viele Missstände aufgedeckt hat, wollte das auch für eine psychiatrische Klinik und wies sich als angeblicher Alkoholiker selbst in eine ein (1969). Da hat er viel Interessantes erfahren. Aber als er dann aber berichtete, dass er gar nicht alkoholkrank sei, wollten die Ärzte es ihm nicht glauben. Deshalb musste seine Frau kommen und versichern, dass er kein Alkoholiker sei und dass sie keinerlei Angst davor habe, wenn er wieder nach Hause komme.

Eins ist also richtig: Es ist leichter in Verwahrung genommen zu werden, als wieder rauszukommen; denn - wie das Beispiel Wallraff zeigt - die Verantwortlichen wollen nicht nur dem Eingelieferten, sondern auch die Gesellschaft vor einem vermeintlich gefährlichen Menschen schützen.

Deshalb hat Wallraff 2019 ein Team von Leuten gebildet, die sich einweisen ließen (unter anderem auch in eine Einrichtung der Jugendhilfe) - er hatte seinerseits mit Einrichtungen Kontakt aufgenommen, die nachweisen konnten, dass die Eingewiesenen nicht wirklich hilfsbedürftig waren.  www.bapk.de

Darüber wurde im Fernsehen berichtet , und es gab großes öffentliches Aufsehen, und die Missstände wurden breit diskutiert: plus.rtl.de angehoerige-frankfurt.org www.spiegel.de

Sicher ist es nötig, dass immer wieder darauf hingewiesen wird, wenn Missstände bestehen. Aber - wie das Beispiel Wallraff zeigt: Besser ist es, wenn von Leuten darauf hingewiesen wird, die nicht in der Einrichtung sind, denn bei denen in der Einrichtung kann man ja glauben, sie müssten noch geschützt werden.

Mittwoch, 3. Juni 2026

Eine positive Sicht auf die Vogelbeere

 Das Gift der Vogelbeere lässt sich beseitigen. Darüber und noch viel mehr wird in diesem Beitrag berichtet:    https://www.youtube.com/watch?v=8cxAR-rSy9c

Noch mehr zum Sammeln in der Natur:https://www.youtube.com/buschfunkistan


Dienstag, 2. Juni 2026

Donnerstag, 28. Mai 2026

Zur Schuldfrage am 1. Weltkrieg

 Clark ist ein hervorragender Historiker. Aber wenn er von "Schlafwandlern" spricht, die nicht wussten, was sie taten, meint er damit nicht, dass alle unschuldig waren.

Vor dem Krieg war aufgrund der gegenseitigen Spannungen auf vielen Seiten das Gefühl, dass es so nicht lange weitergehen könne. ("Besser eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.")

Man hatte die Erfahrung gemacht, dass Kriege Lösungen herbeiführten: Das Zeitalter der napoleonischen Kriege wurde durch den Sieg der Alliierten über Napoleon beendet und es begann eine Zeit der Zusammenarbeit in der "Heiligen Allianz". Die wurde durch die Revolutionen von 1848 gestört, aber nach deren Niederschlagung war wieder Ruhe und viele Revolutionäre gingen nach Amerika. Als dann aber der alte deutsch-französische Gegensatz wieder aufbrach, sorgte der Sieg Deutschlands über Frankreich wieder für eine Ruhezeit.

Kriege schienen Problemlösungen zu bringen. (Im Nachhinein ist klar, dass das eine schiefe Sichtweise war, aber man konnte so denken.)

Als die Spannungen auf dem Balkan zunahmen, als die Kolonialmächte sich über ihren Eroberungen zerstritten, als die allgemeine Spannung zunahm und Deutschland in Rivalität gegen Großbritannien auftrat (vorher galt: Großbritannien war nach dem Sieg über Napoleon nur am Gleichgewicht der Kräfte interessiert, so lange die anderen Mächte ihr Empire nicht störten), als die Spannungen also unerträglich zunahmen, entstand das Gefühl, es müsste wieder zu einer Klärung kommen.

Dass darüber etwas, was es noch nie gegeben hatte, der erste Weltkrieg der Geschichte entstehen würde, sahen die Wenigsten voraus (fast alle "Schlafwandler"), aber sie waren nicht ganz unschuldig. Jeder wollte seine eigene Sicherheit. Und das ging schief.

Der Frieden nach dem Ersten Weltkrieg sorgte aber nicht für eine lange Ruhephase wie die vorigen Kriege, sondern für furchtbare Zerstörungen und führte zum Zweiten. Da war es wichtig, dass ein deutscher Historiker sagte: Wir Deutschen waren nicht unschuldige Opfer der Niederlage im Ersten Weltkrieg und des Versailler Friedens, dessen Bekämpfung Hitler ermöglichte, den nächsten Krieg anzuzetteln. Die deutschen Regierungen wollten ihre Interessen wahren und haben dafür den Krieg in Kauf genommen, von dem sie meinten, er könne - wie im Krieg von 1870/71 - gut für sie ausgehen. Insofern waren sie schuld am Krieg.

Und gut war, dass ein neutraler (australischer) Historiker sagte: Die Deutschen waren nicht die Einzigen, die einen Krieg in Kauf genommen haben.

So allgemein gesehen haben beide Recht und du mit der Vermutung "Deutschland war schuld" natürlich auch. Wie die internationale Historikergemeinschaft über die Phase vor dem Ersten Weltkrieg in 20 und in 50 Jahren urteilen wird, brauchen wir nicht zu wissen.

Wenn andere sagen: Deutschland hatte nicht die Alleinschuld und du der Meinung bist, Deutschland war am Krieg schuld, passt das gut zusammen. Hauptsache, niemand behauptet, Erzherzog Franz-Ferdinand war schuld, weil er sich hat ermorden lassen.

Nvidia

 "Die Nvidia Corporation (Eigen­schreibweise: NVIDIA,[3] Aussprache: /ɪnˈvɪdiə/, von lateinisch Invidia, Neid) ist ein US-amerikanisches Unternehmen und einer der größten Entwickler von Grafik­prozessoren und Chipsätzen für Personal Computer, Server und Spielkonsolen. Der Hauptsitz liegt in Santa Clara, Kalifornien. Das Unternehmen hielt auf dem Markt der diskreten Desktop-Grafikkarten im zweiten Quartal des Jahres 2022 einen Anteil von über 80 %.[4] Die Nvidia Corporation besitzt keine eigenen Fertigungsstätten und arbeitet somit nach dem Fabless-Prinzip.

Das Unternehmen konnte stark von Markterwartungen im Bereich der künstlichen Intelligenz profitieren und stieg 2024 sowie 2025[5] zeitweise zum wertvollsten börsenorientierten Unternehmen der Welt auf. Im Oktober 2025 erreichte Nvidia als erstes Unternehmen einen Börsenwert von 5 Billionen US-Dollar.[6]

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