Fontanefans Schnipsel
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Freitag, 6. Februar 2026
Naomi Klein
Mittwoch, 4. Februar 2026
Was bedeutet sinophone Diaspora und seit wann gibt es sie in Deutschland?
https://www.bpb.de/themen/asien/china/574511/die-sinophone-diaspora-in-deutschland/
"[...] Der deutsche Sammelbegriff der sinophonen Diaspora
Zur Auflösung der Fußnote[1] bezeichnet eine heterogene Gruppe von Auswanderern/-innen, die vor allem aus der VR China, Hongkong, Macao und Taiwan aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland gekommen sind, sowie deren Nachkommen. „Sinophon“ wird hier als zugehörig zu sinitischen Sprach- und Kulturgemeinschaften verstanden.Zur Auflösung der Fußnote[2] In Deutschland gehören dazu auch Personen mit familiären Bezügen zu ethnisch-chinesischen Gemeinschaften etwa in Chile, Malaysia, Indonesien, Singapur,Zur Auflösung der Fußnote[3] Vietnam, auf den Philippinen, in den USA, Australien oder Kanada. [...]"Montag, 2. Februar 2026
Regine Hildebrandt und ihre Arbeit für Familien in Not
Regine Hildebrandt im Interview mit Günter Gaus
Es gibt mehrere Institutionen und Preise, die das Erbe und die Ziele von Regine Hildebrandt – insbesondere ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit, die Belange Ostdeutschlands und die Unterstützung Bedürftiger – am Leben erhalten.
Hier sind die wichtigsten Organisationen und Initiativen:
1. Stiftung „Hilfe für Familien in Not – Stiftung des Landes Brandenburg“
Diese Stiftung hat eine besonders enge Verbindung zu Regine Hildebrandt, da sie 1992 von ihr selbst (damals als Sozialministerin von Brandenburg) gegründet wurde.
Ziel: Die Stiftung leistet "Hilfe zur Selbsthilfe" für Familien, die unverschuldet in Not geraten sind.
Aktueller Bezug: Die Stiftungsarbeit wird explizit als Fortführung ihres Vermächtnisses verstanden.
2. Der Regine-Hildebrandt-Preis (SPD)
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) verleiht jährlich am 26. November (ihrem Todestag) den Regine-Hildebrandt-Preis.
Fokus: Ausgezeichnet werden Personen oder Projekte, die sich für die soziale Einheit Deutschlands, gegen Rechtsextremismus und für soziale Gerechtigkeit einsetzen.
Preisträger: Zuletzt wurden unter anderem Projekte wie die „Omas gegen Rechts“ oder der VfL Eintracht Hannover für ihr Engagement für Vielfalt und Integration geehrt.
3. Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut (Bielefeld)
Diese Stiftung vergibt ebenfalls einen Preis, der ihren Namen trägt (oft auch als „Stern der Solidarität“ bezeichnet).
Zweck: Würdigung von Engagement gegen Arbeitslosigkeit und Armut.
Besonderheit: Regine Hildebrandt war selbst die erste Preisträgerin dieser Auszeichnung (1997). Heute wird der Preis an Personen wie Hubertus Heil oder Organisationen wie den Caritasverband verliehen.
4. Weitere Institutionen mit ihrem Namen
Ihr Name wird zudem von verschiedenen sozialen Einrichtungen genutzt, um eine Programmatik der Menschlichkeit und Fürsorge auszudrücken:
Regine-Hildebrandt-Programm: Ein Förderprogramm der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem zur Unterstützung promovierter Wissenschaftlerinnen.
Seniorenzentren und Hospize: In Städten wie Bernau gibt es das „Seniorenzentrum Regine Hildebrandt“, und in verschiedenen Regionen tragen Hospize oder Wohnhäuser (z.B. der AWO) ihren Namen, um ihren Einsatz für Würde in allen Lebensphasen zu ehren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass vor allem die SPD und die von ihr gegründete Stiftung „Hilfe für Familien in Not“ die zentralen Akteure sind, die ihre politischen und sozialen Ziele institutionell weiterverfolgen.
Freitag, 30. Januar 2026
Tätowieren
Auf der Fahrt zu einer Insel in der Südsee lässt sich die Reisende tätowieren: Marquesas-Tattoos
mehr dazu: https://www.vielweib.de/aranui-5-kreuzfahrt-durch-die-suedsee-auf-einem-versorgungsschiff/
Kunst auf den Markesas (Wikipedia)
"1897/98 besuchte der deutsche Arzt und Ethnologe Karl von den Steinen die Marquesas. Ihm verdanken wir u. a. eine akribische Beschreibung der Tätowierungen. Ohne diese Arbeit wären die kunstvollen Muster für immer verloren."
Wikipedia: Tätowierung
Wikipedia: Spiezeugautomat
Donnerstag, 29. Januar 2026
Notfallseinschätzung: Patientennavi Tel. 116117
https://patientennavi.116117.de/askPlz.xhtml
Auf der Website des Patientenservices 116117 findet man nicht nur Unterstützung bei der Arztterminsuche, sondern auch ein Patienten-Navi, das am Ende eine passende Anlaufstelle im Gesundheitswesen empfiehlt.
Wenn es dabei Schwierigkeiten gibt, direkt 116117 anrufen!
Montag, 26. Januar 2026
Darf Satire immer noch alles?
Tucholsky hat es behauptet. Angesichts der Fake News und er KI, die sie mit als Trainingsmaterial verwendet, wird es problematisch:
Die Angst vor Satire ist gestiegen, seit KI alles registriert. Mittelfristig wird die Wikipedia gegen KI-Unsinn nicht ankommen.
Vorläufig scheint auch mir eine Löschung sinnwidrig. Aber wer weiß, wie es weitergeht. Schon jetzt dürften mehr Schülertexte von KIs stammen als von Menschen.
Wie man da Abhilfe schafft, "ist des Schweißes der Edlen wert". Ich bin nicht edel und überlasse diese Arbeit den Spezialisten.
Der Zürchersee
Schön ist, Mutter Natur, deiner Erfindung Pracht
Auf die Fluren verstreut, schöner ein froh Gesicht,
Das den großen Gedanken
Deiner Schöpfung noch einmal denkt.
Von des schimmernden Sees Traubengestaden her,
Oder, flohest du schon wieder zum Himmel auf,
Komm in rötendem Strahle
Auf dem Flügel der Abendluft,
Komm, und lehre mein Lied jugendlich heiter sein,
Süße Freude, wie du! gleich dem beseelteren
Schnellen Jauchzen des Jünglings,
Sanft, der fühlenden Fanny gleich.
Schon lag hinter uns weit Uto, an dessen Fuß
Zürch in ruhigem Tal freie Bewohner nährt;
Schon war manches Gebirge
Voll von Reben vorbeigeflohn.
Jetzt entwölkte sich fern silberner Alpen Höh,
Und der Jünglinge Herz schlug schon empfindender,
Schon verriet es beredter
Sich der schönen Begleiterin.
"Hallers Doris", die sang, selber des Liedes wert,
Hirzels Daphne, den Kleist innig wie Gleimen liebt;
Und wir Jünglinge sangen
Und empfanden wie Hagedorn.
Jetzo nahm uns die Au in die beschattenden
Kühlen Arme des Walds, welcher die Insel krönt;
Da, da kamest du, Freude!
Volles Maßes auf uns herab!
Göttin Freude, du selbst! dich, wir empfanden dich!
Ja, du warest es selbst, Schwester der Menschlichkeit,
Deiner Unschuld Gespielin,
Die sich über uns ganz ergoß!
Süß ist, fröhlicher Lenz, deiner Begeistrung Hauch,
Wenn die Flur dich gebiert, wenn sich dein Odem sanft
In der Jünglinge Herzen,
Und die Herzen der Mädchen gießt.
Ach du machst das Gefühl siegend, es steigt durch dich
Jede blühende Brust schöner, und bebender,
Lauter redet der Liebe
Nun entzauberter Mund durch dich!
Lieblich winket der Wein, wenn er Empfindungen,
Beßre sanftere Lust, wenn er Gedanken winkt,
Im sokratischen Becher
Von der tauenden Ros′ umkränzt;
Wenn er dringt bis ins Herz, und zu Entschließungen,
Die der Säufer verkennt, jeden Gedanken weckt,
Wenn er lehret verachten,
Was nicht würdig des Weisen ist.
Reizvoll klinget des Ruhms lockender Silberton
In das schlagende Herz, und die Unsterblichkeit
Ist ein großer Gedanke,
Ist des Schweißes der Edlen wert!
Durch der Lieder Gewalt, bei der Urenkelin
Sohn und Tochter noch sein; mit der Entzückung Ton
Oft beim Namen genennet,
Oft gerufen vom Grabe her,
Dann ihr sanfteres Herz bilden, und; Liebe, dich,
Fromme Tugend, dich auch gießen ins sanfte Herz,
Ist, beim Himmel! nicht wenig!
Ist des Schweißes der Edlen wert!
Aber süßer ist noch, schöner und reizender,
In dem Arme des Freunds wissen ein Freund zu sein!
So das Leben genießen,
Nicht unwürdig der Ewigkeit!
Treuer Zärtlichkeit voll, in den Umschattungen,
In den Lüften des Walds, und mit gesenktem Blick
Auf die silberne Welle,
Tat ich schweigend den frommen Wunsch:
Wäret ihr auch bei uns, die ihr mich ferne liebt,
In des Vaterlands Schoß einsam von mir verstreut,
Die in seligen Stunden
Meine suchende Seele fand;
O so bauten wir hier Hütten der Freundschaft uns!
Ewig wohnten wir hier, ewig! Der Schattenwald
Wandelt, uns sich in Tempe,
Jenes Tal in Elysium!
(* 1724-07-02, † 1803-03-14)