Samstag, 22. September 2018

Was Wikipediaautoren wissen sollten

"Am Wochenende stand ich mal wieder mit am Wikipedia-Infostand auf Münchens größten Straßenfesten. Ich diskutierte gerade intensiv mit einem frustrierten Ex-Wikipedianer, der meinte, es gäbe keine positive Anerkennung für die Arbeit in Wikipedia – da stürzte ein Mädchen aus der Menschenmenge auf mich zu, als stünde ich vor ihrem Liebsten. Ehe ich mich versah, schüttelte sie mir kräftig die Hand und meinte „Danke, dass ihr mich durchs Abitur gebracht habt!“ – und bevor ich auch nur antworten konnte, war sie auch schon wieder in der Menschenmenge verschwunden. Da meinte mein Gesprächspartner „… Ja, also das ist eine positive Anerkennung … und eine schöne noch dazu.“
Hiermit möchte ich den Dank der jungen Frau einerseits an euch weitergeben und andererseits euch den Tipp geben: Wenn auch ihr manchmal frustriert seid und das Gefühl habt, eure Arbeit wird zu wenig anerkannt, geht raus in die Welt und redet mit den Leuten, für die wir diese Enzyklopädie schreiben. Es lohnt sich – es war zwar die schönste, aber nicht die einzige derartige Begegnung dieses Wochenendes. (M, 12.9)"
(Ein stürmischer Ausdruck von Dank, Wikipedia Kurier 22.9.18)

Freitag, 21. September 2018

300 000 Jahre Deutschland?

300 000 Jahre Deutschland überschreibt die ZEIT (20.9. 39/2018) ihren Artikel zur Berliner Archäologieausstellung im Gropiusbau 21.9.18-6.1.19
"Die größte deutsche Archäologieausstellung aller Zeiten präsentiert aktuelle Funde aus jedem Bundesland. Sie zeigt, wie lebendig die Vergangenheit wird, sobald man sie vom Zeitstrahl löst. Von "

Donnerstag, 20. September 2018

Was man tun kann, um die AfD zu unterstützen

Dass Seehofer auf diesem Gebiet sehr erfinderisch ist, ist bekannt.

Sollte auch Kramp-Karrenbauer auf diesem Gebiet tätig sein?

Die Absetzung des SPD-Staatssekretärs, der für Wohnungsbauförderung zuständig ist,
hätte eine enorme Wahlhilfe für die SPD in Hessen sein können, kann es aber nicht sein, weil die Spitze der Bundes-SPD sie selbst ausgehandelt hat.

Dass die Mitglieder der großen Koalition sich fortwährend ihre Wahlaussichten verderben, ist aber noch das kleinere Übel. 
Sie schaden dem Vertrauen in unsere Demokratie. 

Sonntag, 16. September 2018

Wer sind wir?

Wer bin ich?
Es ist schwer, darauf eine umfassende Antwort geben. Aber es gibt ein paar Antworten, bei denen die meisten von uns sicher sind. Eine einfache ist die nationale Zugehörigkeit.
Wenigstens die ist klar definiert, amtlich festgelegt, auch wenn wir zwei Nationen angehören.

Was halten Sie von diesem Film?
https://www.youtube.com/watch?v=6bV2IeYC3gI&feature=youtu.be

Wie würden Sie ihn kommentieren?

Das können Sie für sich tun, in ihren sozialen Netzwerken oder ausführlich in einem Blog erörtern.
Wie reagieren Sie gefühlsmäßig auf diesen Film?

Frauen glänzen nicht nur durch Schönheit

Laureen Gambino berichtet im Guardian von einem afrikanischen Wettbewerb, in dem sich Mädchen und Frauen von 13 bis 25 Jahren durch brillanten Einsatz von IT-Kenntnissen für Gemeinschaftsprojekte hervortun können.
Die Siegerin bekommt finanzielle Unterstützung für die Realisierung ihres Projekts.

mehr dazu:
Zur Situation in Ruanda:
"[...] The government has set a target of achieving gender parity in the information communications technology sector by 2020, an ambitious goal in a worldwide industry notorious for its lack of diversity. But through educational campaigns, scholarships and mentorship programmes, Rwanda is determined to become a global leader for women in ICT.
“It’s a good place to be a woman in tech right now,” Kunda says of Rwanda.
Before the genocide of 1994, it was uncommon for women in Rwanda to own land, receive a formal education or hold jobs outside of the home. After the atrocity, the country’s surviving population was 60-70% female, according to contemporary accounts.
President Paul Kagame, who has led Rwanda with an iron fist since 2000, realised that advancing women was the only way forward and has championed their rights ever since.
Rwanda now leads the world in female representation in parliament, due in part to a quota system that reserves seats for women. Gender rights are enshrined in the national constitution and laws were changed to give women the right to inherit land and obtain credit.
As a child, Rosine Mwiseneza, who was orphaned during the genocide, recalls watching the women around her stepping into leadership roles in government and civil society. They became police officers, accountants, butchers, shop owners. Girls went to school and competed alongside boys for internships and scholarships.
Mwiseneza was studying business management at Kepler University in Kigali when she entered the Ms Geek contest in 2016. Her idea was for an automated irrigation system that would help farmers cultivate their fields year-round as opposed to just during the rainy season.
Mwiseneza says she was astounded when she won the competition. In that moment, she remembered her parents and all the hardships she had endured.
“It was very difficult to believe,” she says. “I started thinking of everything that had passed before that day and I began to cry.”
As well as rapid economic growth and rising standards of living, Rwanda is fast becoming a highly digitised society.
In 2013, the Akilah Institute, Rwanda’s first college exclusively for women, launched a diploma in information systems. The programme, which started off enrolling just 10 students each year, has expanded sixfold in the five years since it opened. [...]" (The Guardian 28.5.2018)

Miss Geek Africa (englische Wikipedia)

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