Mittwoch, 4. März 2026

US-Kriegsministerium besteht auf Verwendung von KI für staatliche Überwachung und autonome Waffen



"Anthropic-Chef Dario Amodei erklärte, Künstliche Intelligenz mache es möglich, verstreute Daten einzelner Menschen in großem Stil automatisiert zu einem ausführlichen Bild ihres Lebens zusammenzusetzen. Zugleich sei KI noch nicht verlässlich genug, um in vollständig autonomen Waffen eingesetzt zu werden. „Wir werden nicht wissentlich ein Produkt liefern, das Amerikas Krieger und Zivilisten in Gefahr bringt“. "

"Im Februar 2026 stufte die US-Regierung Anthropic als Sicherheitsrisiko für die Lieferkette ein und untersagte allen Bundesbehörden mit sofortiger Wirkung die Nutzung von Anthropic-Technologie. Kriegsminister Pete Hegseth ordnete an, dass Auftragnehmer des US-Militärs keine Geschäfte mehr mit Anthropic machen dürfen. Für das Ministerium gilt eine sechsmonatige Frist, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Anthropic besteht darauf, dass Künstliche Intelligenz der Firma nicht für Massenüberwachung in den USA sowie nicht in komplett autonomen Waffen eingesetzt wird."

"Der mit Anthropic konkurrierende ChatGPT-Entwickler OpenAI schloss unterdessen eine Vereinbarung mit dem US-Militär über den Einsatz seiner KI-Modelle in klassifizierten Cloud-Netzwerken.[46][47]"

(Wikipedia)

"„Arroganz und Verrat“: Trump bestraft KI-Konzern Anthropic mit hartem Bann [...]

Die Weigerung seines Unternehmens begründete Anthropic-CEO Amodei mit zwei roten Linien, die nicht überschritten werden dürften. Die erste lautet: KI soll keine autonomen Waffen steuern, bei denen Maschinen selbstständig töten. Und die zweite: KI soll nicht zur Massenüberwachung von US-Bürger:innen eingesetzt werden." FR 3./4.3.26

Dienstag, 3. März 2026

Treibhausgasemissionen

Die natürlichen Quellen von CO₂ betragen etwa 750 Gigatonnen pro Jahr, und ungefähr gleiche Mengen werden durch natürliche Senken (Ozeane, Vegetation) wieder aufgenommen – das System war also über Jahrtausende nahezu im Gleichgewicht.

Der menschliche Zusatz liegt derzeit bei etwa 40 Gigatonnen CO₂ jährlich, was rund 5 % der natürlichen Flüsse entspricht, aber nicht vollständig kompensiert wird. Diese kleine, aber stetige Störung ist der Hauptgrund für den Anstieg der atmosphärischen CO₂-Konzentration (von etwa 280 ppm vor der Industrialisierung auf über 420 ppm heute).

Für Methan (CH₄) stammen etwa 40 % aus natürlichen Quellen (Feuchtgebiete, Termiten, Vulkane) und 60 % aus menschlichen Aktivitäten (Viehzucht, Reisanbau, fossile Brennstoffe).

Beim Distickstoffoxid (N₂O) ist der menschliche Anteil rund 40 %, vor allem durch Düngemittel und industrielle Prozesse.

Fazit: Die natürlichen Quellen sind zwar viel größer, aber im Gleichgewicht – der menschengemachte Überschuss kippt dieses Gleichgewicht langsam, was die langfristige Erwärmung antreibt."

https://www.gutefrage.net/frage/wie-hoch-sind-die-treibhausgasemissionen-die-durch-den-menschen-verursacht-werden-im-vergleich-zu-den-natuerlichen-quellen-von-co2n20-und-methan

Krankheit darf nicht dem Profit dienen

 

"[...] Bernard Lown sagte dazu einmal: „Ein profitorientiertes Gesundheitswesen ist ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich. In dem Augenblick, in dem die Fürsorge dem Profit dient, hat sie die wahre Fürsorge verloren.“ [...]"

Bernd Hontschik ist Chirurg und Publizist. www.medizinHuman.de

https://www.fr.de/meinung/kolumnen/das-system-wird-kollabieren-94190636.html


Freitag, 27. Februar 2026

"Was ist eigentlich, wenn ich Deutschland mal verlassen muss?".

 "Der Ex-FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai erlebt mit Sorge, wie sich das wohlhabende Bürgertum radikalisiert. Und fragt sich deshalb, ob er eines Tages auswandern muss. [...]

 "[...] Djir-Sarai: Um es klar zu sagen: Ich mache mir Sorgen um die bürgerliche Mitte in Deutschland. In den Milieus, die eigentlich mal für Diskurs, Verständigung und Kompromiss standen, herrscht mittlerweile ein Geist der Kompromisslosigkeit. Der Staat soll liefern – und zwar sofort. Und wenn er nicht liefert, muss eben ein neues System her. Diese Haltung ist brandgefährlich.

ZEIT: Haben Sie ein Beispiel für diese Haltung?

Djir-Sarai: Ich skizziere Ihnen mal einen Typus: Stellen wir uns den Geschäftsführer eines Unternehmens vor, finanziell erfolgreich, internationale Ausbildung, internationaler Freundeskreis, vielleicht mit einem türkischen Schwiegersohn. Und einige solcher Leute reden nun plötzlich wie Radikale.

ZEIT: Wie denn?

Djir-Sarai: Sie schimpfen auf "die da oben", obwohl sie selbst natürlich zu "denen da oben" gehören. Sie sprechen mit einer tiefen Verachtung über Politiker. "Die können das nicht, die sind doof, die verstehen die Probleme im Land nicht, die sind abgehoben." Und dazu kommt dann nicht selten eine Verachtung für das System: "Hier geht alles so langsam, hier reden zu viele Leute mit, hier muss mal einer durchgreifen." So in etwa ist die Tonlage.

ZEIT: Man könnte ja auch sagen: Es läuft tatsächlich vieles gerade nicht besonders gut in Deutschland.

Djir-Sarai: Das stimmt, und das macht mich auch wütend. Aber ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung: Dann muss man sich mehr engagieren, sich mehr einbringen, mehr diskutieren. Was ich aber stattdessen erlebe, ist ein Rückzug. Man richtet sich ein in seiner Wut und schimpft nur noch auf all diejenigen, die es angeblich verbocken. Und das sind natürlich immer die anderen. [...]

Djir-Sarai: Ich bin schon immer für eine restriktive Migrationspolitik. Ich hatte immer ein Problem damit, dass wir Leute ins Land lassen, die unsere Werte ablehnen. Das ist eine Bedrohung für unsere offene Gesellschaft. Ich wäre auch beim Thema Einbürgerung und Integration weitaus härter als die bisherige Politik. Für diese Haltung habe ich von links immer Prügel bekommen. [...] 

Djir-Sarai: Ich habe mich selbst neulich dabei erwischt, wie ich meiner Frau die Frage gestellt habe: "War es eigentlich ein Fehler, dass unsere Kinder meinen iranischen Nachnamen tragen?" Ich war in diesem Moment über meine eigene Frage entsetzt. Noch vor zehn Jahren wäre es mir nie in den Sinn gekommen, so was auch nur zu denken. [...] 

Djir-Sarai: Ich glaube, sie war auch massiv irritiert davon. So hat sie jedenfalls geguckt. Aber das Thema ist ja noch größer. Ich liebe Deutschland, es ist meine Heimat. Aber ich habe mir zuletzt schon die Frage gestellt: Was ist eigentlich, wenn ich Deutschland mal verlassen muss? Die Frage fand ich früher absurd.

ZEIT: Warum?

Djir-Sarai: Weil meine Eltern mich das immer gefragt haben. Und ich habe mich deshalb mit ihnen gestritten. Die haben zum Beispiel immer zu mir gesagt, du musst etwas studieren, womit man überall auf der Welt arbeiten kann. Medizin zum Beispiel. Und ich habe gesagt: Warum soll ich denn weggehen? Ich bin hier zu Hause. Und die sagten: Na ja, man weiß nie, wie sich die Dinge entwickeln. Ich habe mich darüber richtig aufgeregt.

ZEIT: Und heute würden Sie sagen, Ihre Eltern hatten recht?

Djir-Sarai: Nein, aber ich erwische mich jedenfalls selbst, wie ich dieselben Gedanken habe und genauso mit meinen Kindern heute rede." ZEIT 26.2.26


Ein Milliardär

 "[...] Fünf Jahre nach seinem Einstieg in die Oberwald-Klinik schloss er sich mit dem Anwalt und Unternehmer Bernard große Broermann zusammen, sie gründeten die Asklepios Kliniken. Sie kauften immer mehr Kliniken. Nach sieben Jahren trennten sich die beiden, und Helmig gründete 1995 seine eigene Klinik-Gesellschaft, die Helios-Kliniken. Als er 59 Jahre alt war, verkaufte er alles an den Fresenius-Konzern. Für 1,5 Milliarden Euro. [...]"

ZEIT 26.2.26

Donnerstag, 26. Februar 2026

Ein ungewöhnliches Museum

 https://moopenheimer.com/


DDR 1949-90


Brotmarken

Magische Tiere

 Die Schule der magischen Tiere ist eine 2013 gestartete Kinderbuchreihe der deutschen Schriftstellerin Margit Auer.

Die Schule der magischen Tiere

Die Schule der magischen Tiere – Endlich Ferien

Die Schule der magischen Tiere ermittelt


Rainbow Magic is a British children's fiction brand originally created by Working Partners[1] and currently owned by Mattel, with some licensing rights held by IoM Media Ventures.[2] It is best known for the children's books published by Orchard Books.[3] The books are ghostwritten by a number of authors under the collective pseudonym Daisy Meadows, and illustrated by Georgie Ripper and Alison Winfield in several books and uncredited illustrators in the latest books. The series follows the lives of Kirsty Tate, Rachel Walker, Gracie Adebayo and Khadijah Khan and their magical adventures with their fairy friends.

Rainbow Magic books by Daisy Meadows were the most-borrowed children's books at libraries in the United Kingdom, and the second-most borrowed books overall at those libraries, in 2010 and 2011, respectively.[4][5]

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_books_written_by_Daisy_Meadows

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