Freitag, 18. September 2026

Weitere Erkenntnisse zu Stuttgart 21

 "[...] Stuttgart 21 ist mehr als nur Pleiten, Pech und Pannen. Errichtet wurde ein gigantisches Lügengebäude mit ausufernden Kosten und fehlender Sicherheit. Nun ist klar: Selbst am Fundament waren Betrüger am Werk. Der Stresstest, der die Leistungsfähigkeit des Bahnprojekts beweisen sollte, war nur ein Gefälligkeitsgutachten – damit die Bürger beim Volksentscheid ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen. [...]

Gegen Stuttgart 21 hatte sich damals starker Widerstand formiert. Am „Schwarzen Donnerstag“, Ende September 2010, gingen Polizeikräfte im Stuttgarter Schlossgarten brutal gegen Demonstranten vor, über 100 von ihnen trugen Verletzungen davon. Um das Projekt doch noch zu retten, zogen die DB und ihre Projektpartner alle Register: eine Schlichtung unter Regie von Politveteran Heiner Geißler (CDU), der „geglückte“ Stresstest, schließlich die Volksabstimmung, die sogar die gerade an die Regierung gelangten Grünen zu S21-Befürwortern machte, nachdem sie im Wahlkampf noch „erbittert“ dagegen „gekämpft“ hatten. [...] 

Der vorläufige Preis liegt vorläufig und offiziell bei 14,5 Milliarden Euro, die Kosten für die ergänzenden Tunnel nicht eingerechnet. Die Projektgegner rechnen bis Fertigstellung – neueste Ansage: 2031 – mit einer Endsumme von 30 Milliarden Euro. Ganz am Anfang, 1995, war von 2,5 Milliarden Euro die Rede. Wobei die Lügner auch beim Thema Geld überführt sind. Die Verantwortlichen hatten bereits 2011 ein Gutachten zur Hand, das die Baukosten mit sieben statt der damals gehandelten 4,2 Milliarden Euro bezifferte. 2015 ermittelten dieselben Prüfer zehn Milliarden Euro, während die Bahn noch bis 2018 mit 6,5 Milliarden Euro hausieren ging. Die sogenannten Kostenexplosionen waren demnach schon viel früher eingepreist. [...]"

https://www.nachdenkseiten.de/?p=156394

Secondhandwaren

Secondhandwaren ist die aktuelle Bezeichnung für Waren aus zweiter Hand oder Gebrauchtwaren.  Das englische Wort Secondhand klingt trendiger, deswegen spricht man von Secondhand-Kleidung oder Secondhand-Laden, nicht von Gebrauchtwarenladen

Früher wurden Kleidungsstücke jahrzehntelang getragen, an Kinder oder bei Kindern an Geschwister vererbt oder an Verwandte und Freunde weitergegeben. Oft wurden sie dafür auch umgearbeitet, bei stickwaren auch aufgetrennt und neu gestrickt.

Aufgrund von steigendem Wohlstand, Massenproduktion und schnell wechselnden Moden wurde das in Europa im 20. Jahrhundert zurückgedrängt. Im späten 19. Jahrhundert entwickelten sich für die Wiederverwendung von Textilien und Gebrauchtwaren die sogenannten Flohmärkte, während für hochwertigere Waren, insbesondere Möbel und Bücher Antiquariate  zuständig waren. Für Bücher sind mit dem Aufkommen des Internets und anderer elektronisch lesbarer Bücher im 21. Jahrhundert weitgehend öffentliche Bücherregale an ihre Stelle getreten.

Links:

https://www.fr.de/wirtschaft/japans-secondhandmarkt-verdoppelt-sich-jetzt-steigt-panasonic-ein-94497076.html

 Secondhand-Kleidung

Secondhand-Laden 

https://de.wikipedia.org/wiki/Flohmarkt

https://de.wikipedia.org/wiki/Lumpensammler

https://www.fr.de/wirtschaft/japans-secondhandmarkt-verdoppelt-sich-jetzt-steigt-panasonic-ein-94497076.html

Sonntag, 13. September 2026

Heribert Prantls Lektürereempfehlung Jill Lepore: We the people. . Über die Verfassung der USA

 Jill Lepore: We the people. Eine Geschichte der amerikanischen Verfassung. Das Buch ist 2026 im Verlag C.H. Beck

"Als Autor, der selbst gern verfassungsrechtlich argumentiert und der die Grundrechte liebt, habe ich das Buch nach der Lektüre mit Respekt vor der Autorin, der Harvard-Historikerin Jill Lepore, zurück an den besten Platz im Regal gestellt. [...]"

Beck Verlag 2026



Freitag, 11. September 2026

C. M. Bowra: Griechenland. Von Homer bis zum Fall Athens

 Ein attisches Trinklied: 

Für den Menschen ist die Gesundheit der beste Besitz,

Am zweitbesten ist es, schön und wohlgestalt geboren zu sein,

Und das dritte ist ehrlich erworbener Reichtum,

Das vierte aber sind die Tage der Jugend im frohen Freundeskreis.

Kindler Kulturgeschichte, Bd. 2: 
C. M. Bowra: Griechenland. Von Homer bis zum Fall Athens (S.172). 

Zu den mythologischen Gottesvorstellungen der Griechen

"Xenophanes legte den Finger auf den wunden Punkt. 'Ja, wenn die Ochsen und die Pferde und die Löwen Hände hätten und genauso wie die Menschen Kunstwerke herstellten, würden die Pferde die Götter in Pferdegestalt malen, die Ochsen ihnen Ochsengestalt verleihen und alle die verschiedene Tiergattungen die Götterbilder nach ihrem Ebenbild formen.' Anstelle der üblichen Gottheiten schlug er vor: 'Einen Gott, den größten unter Göttern und Menschen, der weder an Gestalt noch am Denken den Sterblichen gleicht.' Ein so umfassender Vorschlag dürfte wohl für die meisten Menschen untragbar gewesen sein, weil er die gesamte religiöse Konzeption dem menschlichen Verständnis entzog und sie damit hinfällig machte. Wenn ein Gott nicht einmal in seiner Denkweise den Sterblichen gleicht, können diese kaum in Beziehung zu ihm treten und der religiöse Instinkt verkümmert, weil ihm der Umgang mit dem Göttlichen fehlt. 
Nur einige wenige kühne Denker begriffen diese Kritik und die wirklichen Schwierigkeiten, die mit ihr verknüpft waren. Heraklit lehnte zwar den anthropomorphen Gottesbegriff ab, behauptete jedoch, dass die Gottheit auf eine überlegene Art, dennoch den Menschen ähnlich sei: / 'Der weisete Mann, ist im Vergleich zu Gott, ein Affe, so wie der schönste Affe im Vergleich zum Menschen hässlich ist.' Im vierten Jahrhundert wurde dieser Gedankengang von Platon und Aristoteles mit aller Kraft wieder aufgenommen. Beide waren der Meinung, Gott sei nicht wie der Mensch beschaffen, habe jedoch eine gewisse Verwandtschaft mit ihm, entweder, wie bei Platon, durch seine tiefe Anteilnahme an der Frage nach Recht und Unrecht oder, wie bei Aristoteles, als reiner Geist und Hauptursache alles Seins. Solche Gedanken können bei den Durchschnittsmenschen keinen großen Widerhall gefunden haben, aber sie bildeten die endgültige Kritik an gewissen Ungereimtheiten der traditionellen Theologie.
Während man sich von der Auffassung entfernte, die Götter glichen den Menschen, suchte man gleichzeitig nach einem einzelnen Prinzip hinter der Vielfalt der Götter und bemühte sich, sogar, um eine Definition des spezifisch Göttlichen. So wie die Griechen oft von Gott sprechen, ohne näher zu erläutern, welchen besonderen Gott sie meinten, und damit zu verstehen geben, dass sämtliche Götter etwas miteinander gemein hätten, so tasteten sie sich Schritt für Schritt an den Begriff einer unteilbaren Gottesmacht heran, die sich freilich in verschiedenen Einzelgöttern offenbaren kann, aber trotzdem real ist und im Mittelpunkt der Weltordnung steht. So scheint auch Pindar, der mit den unterschiedlichen Charakteren und Obliegenheiten der Olympier wohl vertraut war, hinter ihrer Fassade etwas zu suchen, das über sie hinausgeht.

Schnell wieder Gedanke erreicht Gott sein Ziel:
Gott, der den beschwingten Adler fängt.
Und den Delfin im Meer einholt. /

Sowie dieser allgemeine Gottheitsbegriff erst einmal zur Sprache gebracht worden war, führte er zu gewissen Spekulationen, die an sich noch nicht gotteslästerlich waren, aber einen leichte gnostischen Anstrich hatten. Als Simonides von Hieron nach dem Wesen und den Attributen der Götter befragt wurde, schob er die Antworten immer wieder hinaus, bis er schließlich, in die Enge getrieben, erklärte:  Je länger eher über die Frage nachdenke, desto dunkler erscheine sie ihm. (S. 115-117).

Stuart Pigott: Vorgeschichte Europas. Vom Nomadentum zur Hochkultur

 Da ich die Bände von Kindlers Kulturgeschichte Europas nicht mehr lange aufheben werde, möchte ich versuchen, etwas von dem Zweck der damaligen Anschaffung zu bewahren, indem ich Wikipediatexte aufnehme oder verlinke, die entsprechende Themen betreffen, und andererseits Textproben aufnehme, die den anderen Darstellungsstil von Professoren der 1970er Jahre im Unterschied zu Wikipediatexten erkennen lassen. (Wichtig auch der Stilunterschied zu heutigen KI-Texten)

Europäische Vor- und Frühgeschichte

 Dreiperiodensystem und Urgeschichte

Älteste Nachweise von Vertretern der Gattung Homo stammen derzeit aus der Sierra de Atapuerca in Spanien und sind bis zu 1,2 Millionen Jahre alt.[6] Noch ältere Fossilfunde aus Georgien (außerhalb der heute gültigen Grenzen Europas) sind 1,8 Millionen Jahre alt und werden als „Homo georgicus“ bezeichnet. Im nordalpinen Europa beginnt der älteste Besiedlungshorizont mit Homo heidelbergensis vor ca. 600.000 Jahren. Die Zuordnung der Funde zu einer eigenständigen Art ist allerdings umstritten; viele Paläoanthropologen bezeichnen die Angehörigen der ersten Auswanderungswelle aus Afrika (Out-of-Africa-Theorie) einheitlich als Homo erectus, der vor ca. 1,8 Millionen Jahren bereits Java besiedelt hatte.

Während die Entwicklung des Homo sapiens vor ca. 160.000 Jahren in Afrika ihren Ausgang von den dort verbliebenen Populationen des Homo erectus nahm, wurde Europa zur Domäne des hier aus Homo erectus bereits entstandenen Homo heidelbergensis und des aus diesem hervorgegangenen Neandertalers. Erst vor ca. 40.000 Jahren gelangte Homo sapiens in einer zweiten Auswanderungswelle der Gattung Homo nach Europa (vgl. Europäer) und ersetzte nach und nach den Neandertaler (vgl. Cro-Magnon-Mensch). Mit der Jungsteinzeit und der Bronzezeit begann in Europa eine lange Geschichte großer kultureller und wirtschaftlicher Errungenschaften, zunächst im Mittelmeerraum, dann auch im Norden und Osten.

Für Nordeuropa waren mehrere Kaltzeiten für die weitere Entwicklung vor allem der geologischen Formationen bestimmend. Diese Vereisungen betrafen das heutige Skandinavien, Island, Irland, den Norden Deutschlands, Polens und Russlands. Die letzte Hauptvereisungszeit dauerte etwa von 23.000 bis 9.660 v. Chr.

Im Wesentlichen werden unterschieden



















































Piggott: "Im 19. Jahrhundert dürfte es mit dem zur Verfügung stehenden Material und der damals angewandten Grabungstechnik schwierig, wenn nicht sogar unmöglich gewesen sein, innerhalb einander ausschließender Systeme zu arbeiten, obwohl bestimmte französische Archäologen diese Möglichkeit schon in Erwägung zogen. Sie schlugen eine grobe Klassifizierung dessen, was wir jetzt mittleres und oberes Paläolithikum nennen, nicht nur mithilfe der menschlichen Artefakte, sondern auch der großen Säugetiere vor, von denen die Existenz der damaligen Horden von Jägern abhingen – also eine Mammut-Zeit und eine Rentier-Zeit, die die Zoologen durch Bestimmung der weggeworfenen Knochen in den verschiedenen Fundschichten der alten Siedlungen – der von den Archäologen ausgegrabenen Abfallhaufen – definieren konnten. Dies war ein Schritt in Richtung auf eine gemeinsame Deutung mittels Archäologie und Naturwissenschaft, und das während des 19. Jahrhunderts anhaltende Interesse an der Ökologie des historischen Menschen wurde auch auf jüngste Fundstellen übertragen, wie zum Beispiel die so genannten Schweizer Pfahlbauten oder die Kjökkenmöddinger in Dänemark. Am Anfang des 20. Jahrhunderts arbeiteten Pitt Rivers über die Relikte domestizierter Tiere und Siedlungen in Dorset [...]
Mit diesen Forschungen wurden die Grundlagen zur Konstruktion eines neuen Systems angelegt, das die menschlichen Gesellschaften des Altertums nach ihren Wirtschaftsformen klassifiziert, d.h. also danach, ob die Basis ihrer Existenz im / Jagen, Fischen und Nahrungssammeln bestand oder in einer bäuerlich produzierenden Wirtschaft, in Tierzucht und Getreideanbau. Aber trotz des vielversprechenden Anfangs ließ das Interesse an dieser Interpretation nach einer Generation oder etwas später nach und wurde erst in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts wieder aufgenommen. In der Zwischenzeit kam es zu irreparablen Verlusten, besonders bei den Grabungen im Orient und in Griechenland, wo Belege für eine ökologische Interpretation – Tierknochen, Spuren von Pflanzen oder Samen und so weiter – ignoriert oder gar weggeworfen wurden. Auch heute noch [1970ff.] wird infolge des Übergewichts alter Traditionen auf diesem Gebiet, die eher auf kunstgeschichtlicher als auf archäologischer Forschung basieren und den Erwerb eines Museumsstücks höher werten, als den Gewinn von Erkenntnis, die ökologische Forschung auf das schwerste, behindert. Unsere Information ist infolgedessen unvollständiges Stückwerk; aber Arbeiten des letzten Jahr haben eine Menge neues Material erbracht, besonders hinsichtlich der frühesten Domestizierung von Tieren." (S. 70/71). 


Henge

Wikipedia 

Ein Henge [hɛndʒ] (auch henge monument) ist eine spezielle Art von neolithischem Erdwerk. Es sind runde oder ovale Flächen mit einem Durchmesser von 20–480 m, die von einem Erdwall mit zumeist innenliegenden Graben begrenzt waren. Die meisten Henges haben einen einzelnen Graben; ein paar haben zwei und drei konzentrische oder gar keine Gräben. Der Begriff wurde 1932 von Sir Thomas D. Kendrick (1895–1979) geprägt, der später Kustos für die British Antiquities im British Museum wurde. Er benutzte dabei das Suffix von Stonehenge. Der Begriff henge stammt aus dem Angelsächsischen und bezeichnet eine torartige Struktur. Das 1925 entdeckte Woodhenge, ein Class I Henge (mit einem Zugang) und mit sieben konzentrischen Pfostenringen im Zentrum, wurde aufgrund seiner Ähnlichkeit mit Stonehenge so benannt.

Einer, zwei oder vier (selten) Durchlässe durch die Umwallung führen zum Innenbereich. Dort können sich Portale, Steinkreise, Vier-Pfosten-Steinkreis (engl. Four-poster stone circle), Monolithen, Gruben, einzelne Pfosten, Anordnungen von Pfosten oder Menhire und Grabstätten befinden, wobei Letztere oft später hinzukamen. Angesichts der zur Verteidigung eher ungeeigneten Aufreihung von innerem Graben (selten in Irland) und äußerem Erdwall geht man von einer rituellen Funktion der Henges aus; die Wälle hatten möglicherweise den Zweck, die Vorgänge im Inneren von der Außenwelt abzuschirmen. Die Ringgräben von Henges waren in Gebieten mit steinigem Untergrund nur schwer herauszuarbeiten. Einzig der Ring von Brodgar, Orkney, weist einen in den Sandsteinuntergrund gearbeiteten Kreisgraben auf. Henges wie Durrington Walls, ein Class II Henge, sind Siedlungen.[1] Die meisten Henges sind heute weitgehend eingeebnet.

Avebury Henge
Rekonstruiertes Henge

Vorkommen

The Bull Ring

120 Henge-Monumente finden sich in großer Zahl vor allem im Süden Englands, aber auch in Irland und anderen Regionen der Britischen Inseln einschließlich Schottlands (Kilmartin, Machrie Moor, Normangill) und der Orkneyinseln, sowie im spanischen Galicien (Henge von Roda). Anders als Causewayed camps oder Hillforts wurden sie meist in der Ebene errichtet, oft in der Nähe von Flussläufen und fruchtbarem Ackerland. Der Steinkreis von Castleruddery ist ein vergleichsweise kleines Henge im Westen des County Wicklow in Irland.

Formen

Atkinson definierte drei Klassen (classes) von Henges. Alle haben nur einen Wall. Darüber hinaus:

  • Klasse I Ein Eingang und ein Graben.
  • Klasse IA Ein Eingang und Doppelkreis von Gräben - die Denkmäler liegen zwischen den Flüssen Ure und Swale in North Yorkshire
  • Klasse II Zwei gegenüberliegende Eingänge, ein Graben.
  • Klasse IIA Zwei gegenüberliegende Eingänge, zwei oder mehr Gräben.
  • Klasse III Vier gegenüberliegende Eingänge, ein Graben.

Atypische Henges haben den Graben außerhalb des Walls (Mayburgh). Die großen Henges werden Giant Henges genannt.

Datierung

Henges werden der späten Jungsteinzeit mit Grooved-Ware-Keramik zugeordnet. In Stonehenge, dem berühmten Monument in Wiltshire, konnten Aktivitäten der Glockenbecherkultur und der frühen Bronzezeit nachgewiesen werden. Stonehenge ist in seiner frühen Form ein sogenanntes atypisches Henge, denn der Graben verläuft außerhalb des Walls. Die Nutzung von Henges endet allgemein um 2500 v. Chr.

Superhenges

Displaced Persons

 Die Rückreise dauert von 26. Mai bis zum 10. Juni. Es ist ein Beispiel dafür, was für Strapazen den Überlebenden des Holocaust noch nach dem Sieg ihrer Sache bevorstanden. (Displaced Persons) V. Klemperer hat zwar meist Empfehlungen und kann immer wieder einmal mit einem amerikanischen Laster oder mit einem Zug mitgenommen werden, muss aber ganz große Strecken zu Fuß gehen zusammen mit seiner Frau Eva. Als Essen gibt es äußerst wenig. Ein Rübenschnitz pro Tag muss oft ausreichen. (aus Klemperers Tagebuch 1942-45, S.798-830)