Locheisen, Lochpfeife
Fontanefans Schnipsel
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Dienstag, 27. Oktober 2026
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Programmierfehler in PHP machen Millionen von Webseiten angreifbar
PHP ist eine vielfältig verwendete Programmiersprache, die auf Millionen von Webseiten für Sicherheitslücken führt, die Millionen von Webseiten angreifbar machen. Jetzt kommt es darauf an, so schnell wie möglich Patches zu entwickeln und einzubauen, um die Lücken zu schließen.
Angesichts der großen Verbreitung von Software, die mit PHP erstellt worden ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das in der nötigen Geschwindigkeit geschieht, relativ gering.
Eine Hoffnung besteht darin, dass die Meldung dieser Fehler so verzögert wurde, dass vieles schon ausgebessert wurde und die Verbesserungen mit KI-Hilfe so schnell vorgenommen werden können/konnten, dass der Schaden in Grenzen gehalten werden kann.
Wer sich über nicht funktionierende Webseiten geärgert hat, darf hoffen, dass sie früh genug abgeschaltet werden konnten, bevor Hacker zuschlagen konnten.
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Mittwochsmänner
"Mittwochsmänner gibt es seit 1965. Damals hieß der Klub noch „Herzöglicher Golf-Klub zu Braunschweig” " (Mittwochsmänner)
Inzwischen gibt es sie aber auch in Schottland in Greenock bei Glasgow. Es sind Männer von der Müllabfuhr, die mit einem 10-jährigen Jungen Freundschaft geschlossen haben, der unter ADHS und Autismus leidet.
Sie gehen aufeinander zu. Der Unterschied zu den Golfspielern ist, dass sie weit größere Schwierigkeiten hatten, zueinander zu finden, und dass man hier nichts darüber weiß, dass sie um Spenden bitten. Die gut situierten Golfspieler tun's.
Der ältere Bruder des 10-jährigen Jaxx hat auch ADHS und Autismus, nur hat die heute 38-jährige Mutter es erst jetzt geschafft, eine Freundschaft so ungewöhnlicher Art zu stiften.
Den Anteil der Kinder, die an ADHS leiden schätzt man für Deutschland auf 5 - 7 %, Den Anteil von Neurodivergenten an der Bevölkerung auf 15-20 %. (Neurodivergenz) Die Chancen, dass sie mit Männern von der Müllabfuhr Freundschaft schließen können, sind also extrem gering.
Schön, dass es in diesem einen Fall gelungen ist!
Dienstag, 20. Oktober 2026
Was sich wirklich zu lernen lohnt
Things you really have to learn von Stephen Downes, gefunden bei Jochen Robes. Hier die Kurzfassung:
1. How to predict consequences
2. How to read
3. How to distinguish truth from fiction
4. How to empathize
5. How to be creative
6. How to communicate clearly
7. How to learn
8. How to stay healthy
9. How to value yourself
10. How to live meaningfully
Es ist durchaus sinnvoll, manchmal wieder etwas zu rekapitulieren, was man schon lange gewusst hat. Es könnte ein Aspekt davon wichtiger geworden sein als damals. Und man könnte merken, was für einen vergleichsweise bedeutungslos geworden ist und darüber nachdenken, weshalb.
Texte aus Russland im Dezember 1941
Sonntag, 7.12.1941
Samstag, 17. Oktober 2026
Warum sollte jede Art von Identität sichtbar sein?
Auf gutefrage.net wird gegenwärtig folgende Frage diskutiert:
"Wir haben ja gesellschaftlich, das Wort, für das heute das Z-Wort als Synonym verwendet wird, abgeschafft. Stattdessen die Benennung der Volksgruppen Roma und Sinti (Fontanefan: sieh auch Sinti und Roma etabliert. Oder mehr oder weniger etabliert."
Andere Volksgruppen, die unter dem Begriff des Z-Wortes fielen, wie z. B.
und andere
sind durch die Abschaffung des Z-Wortes in die Unsichtbarkeit gerutscht. Existieren somit gar nicht. Was diskriminierend ist,
Unter den vielen Beiträgen habe ich geschrieben:
Mir geht es darum, dass man gleichzeitig 5 verschiedene Identitäten haben kann: Z.B. 1. Durchlacher, 2. Karlsruher 3.Badener (auch wenn manche auf Badenser bestehen), 4.Baden-Württemberger, 5. Deutscher (Lassen wir Europäer mal weg, weil manche Deutsche andere Deutsche gern in andere europäische Regionen entfernen würden).
5 verschiedene Identitäten, ohne dass er auf auch nur eine davon verzichten müsste. Muss wirklich jede Identität, die man hat, sichtbar sein? Muss die Tatsache, dass irgendein Vorfahr von mir französischer Hugenotte und eine Vorfahrin von mir Jüdin war, unbedingt sichtbar sein? Sollen wir Abzeichen unserer Identität vor uns hertragen wie etwa ein Benutzer der Wikipedia seine 11 Herkünfte (von der Milchstraße beginnend bis Erfurt)? [Ich kritisiere das nicht, sondern finde es geistvoll. Aber es ist ja nicht notwendig, dass jeder das tut.]
Ich denke, es ist wichtig, dass wir stärker unsere Gemeinsamkeiten betonen als unseren Abscheu vor angeblichen Barbaren oder (wechselnden!) Erbfeinden oder gar leibhaftigen Schwarzafrikanern, die man so verachtet, dass ihre Bezeichnung N-Wort genannt werden muss, damit die Benennung ihrer Identität für sie nicht wie eine Beleidigung klingt. (Eine Zeit lang war während der Religionskämpfe kaum jemand verhasster als der Angehörige einer anderen Konfession, sei es evangelisch oder katholisch.)
Freitag, 16. Oktober 2026
Grundwasser
www.grundwasser-online.de (Beispiel: Hessisches Ried)