Dienstag, 30. Juni 2026

Schön wäre es, wenn alles zur erneuerbaren Energie flösse

 Der Trump-Krieg führt dank (??)  der Straße von Hormus offenbar zum Gegenteil

"The dollar posted its best monthly gain in nearly a year. And sovereign funds still rotated out of it. When the biggest pools of capital on earth move in one direction while a currency is having its best month in 12, one of those two signals is wrong. I know which one I trust."

https://www.moneypowerandprofit.com/?_bhlid=1792ec77d0e83b60c1102444b95ba7d78451374b

Sprichwörtersammlung

Dank für das Link an norberto42:

https://norberto42.wordpress.com/2026/06/30/sprichwortersammlungen/

Simrock: Die deutschen Volksbücher. Bd. 2: Sprichwörter 

https://archive.org/details/diedeutschenvolk05simruoft/page/36/mode/2up

Sprichwörter zu Frau und Frauen

Brief und E-Mail

 Thomas Rau: https://www.herr-rau.de/wordpress/2026/05/briefeschreiben.htm 1982-1992

Fontanefan    Briefe in Ornern:1954-2024 (ab 2020 hauptsächlich an mich gerichtete und von mir Entwürfe oder Kopien, aber auch schon von mir von anderen Absendern geerbte - letztere in anderer Form aufbewahrt einschließlich 19. Jh.).  E-Mails ausgedruckt seit ca. 1990, in elektronischer Form seit 2003, in größerem Stil seit 2010.

Mittwoch, 24. Juni 2026

Wunderbrunnen

 Dem britischen Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen.“ Das dachten sich vermutlich auch die Menschen in der Frühen Neuzeit, wenn sie vor einem der damals weitverbreiteten Wunderbrunnen standen, um ein Wunder zu erbitten. 

Der Historiker PD Dr. Hartmut Kühne hat in einem umfassenden Forschungsprojekt Wunderbrunnen und die damit verbundene Alltagsfrömmigkeit erforscht. Mehr darüber in unserem L.I.S.A.Interview, in dem er auch auf seinen persönlichen wissenschaftlichen Werdegang eingeht, der einst in der DDR begann. In diesem Zusammenhang sei auf unser zweites L.I.S.A.Interview verwiesen, das wir mit dem Historiker PD Dr. Simon Groth geführt haben. Seine These: Die Mittelalterforschung in der DDR war wesentlich besser als ihr Ruf.

Samstag, 20. Juni 2026

schwul

" Ich hab zwar sonst absolut Null am Hut mit dem „Masken-Deal-Spahn“, aber hier spricht er mir wirklich aus der Seele. Ich sehe es ganz genauso. LGBTxxx ist eigentlich eine reine Ideologie, NGO finanziert (Soros lässt grüssen) und absolut intolerant gegenüber jedem, der diese eigenen ideologischen Ansichten net teilt oder gar kritisiert.

Mit der ursprünglichen Gay-Community, die sich für Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben eingesetzt hat, hat LGBTxxx in meinen Augen nix zu tun. Ganz im Gegenteil, durch ihre abstrusen „Toleranzforderungen“, nach der sich die anderen 99,9% der Gesellschaft gefälligst richten sollen, bis hin zu lächerlichen neuen Pronomen und Strafen für die falsche Anrede, zerstören sie, was über Jahrzehnte aufgebaut worden ist.

Ich gehe net nach meinem aktuellen Gefühl, welchem Geschlecht ich gerade mal angehöre, nein, ICH BIN SCHWUL! Punkt. Und ich distanziere mich ausdrücklich von LGBTxxx!

Moritz / 20 / schwul"

Kurdische Schrift

 Die Kurden haben das jeweils in ihrer Heimat vorherrschende Alphabet benutzt. So benutzten sie im Mittelalter das arabische Alphabet in den osmanischen und persischen Variationen. In der Neuzeit und speziell nach dem Ersten Weltkrieg änderte sich das. In der Türkei wurde parallel zum neuen türkisch-lateinischen Alphabet ein kurdisch-lateinisches Alphabet entwickelt, dessen Verwendung jedoch erst 2013 erlaubt wurde.[21] In Iran und im Irak wird in arabischer Schrift geschrieben, in Syrien teils die arabische, teils die lateinische Schrift verwendet. In der Sowjetunion benutzten die Kurden das kyrillische Alphabet. (Wikipedia)

Mittwoch, 17. Juni 2026

Wie erklärt sich der Anstieg des Antisemitismus?

 Wie erklät sich der Anstieg des Antisemitismus, "der sowohl in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) wie auch in der von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) deutlich sichtbar ist. Die PKS zählte 2024 6.236 Delikte (2017 waren es noch 1.504), RIAS sogar 8.627 antisemitische Vorfälle. Wie der Soziologe Karl-Heinz Reuband nachweist, begann der kontinuierliche Anstieg des Antisemitismus in der PKS erst, nachdem 2017 die IHRA-Definition von Antisemitismus zum Maßstab staatlichen Handelns gemacht wurde und entsprechende Schulungen und Leitfäden die polizeiliche Arbeit neu ausrichteten. Diese Definition ist wissenschaftlich hochgradig umstritten. Sieben ihrer elf Beispiele beziehen sich auf Kritik oder Feindschaft nicht gegenüber jüdischen Menschen, sondern dem Staat Israel. Peter Ullrich kommt in seinem Gutachten über die Studie zu dem Schluss, sie sei u. a. aufgrund ihrer politischen Instrumentalisierbarkeit (von Seiten bzw. zugunsten Israels) mit politischen Implikationen für die Meinungsfreiheit nicht zu empfehlen. Namhafte Antisemitismus- und Holocaustforscher:innen haben als Alternativdefinition die „Jerusalem Declaration on Antisemitism“ (JDA) entworfen, die Feindschaft gegenüber jüdischen Menschen als jüdischen Menschen von einer Feindschaft gegenüber jüdischen Menschen als Soldaten einer Besatzungsarmee abgrenzt."

https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/der-politische-subtext-der-antisemitismusbekaempfung-94354256.html  FR 17.6.26

Die Veränderung der Definition des Antisemitismusbegriffs führte in der aufgeregten Stimmung während des Gazakriegs dazu, dass "selbst ein Schild mit der Aufschrift „Haben wir aus dem Holocaust nichts gelernt?“ bei einer Demonstration gegen den Gaza-Krieg von einem Berliner Gericht als antisemitische Straftat gewertet" wurde. (FR 17.6.26

Kommentar von Fomtanefan: 

Wenn das wirklich vorgekommen sein sollte: Die Aufforderung, an den Holocaust zu denken, wurde als antisemitische Straftat gewertet, dann ist etwas Gefährliches passiert.

Nicht, dass der Richter im Rahmen seines Ermessensspielraums so geurteilt hätte, finde ich hochgradig bedenklich. Er muss ja einen Ermessensspielraum haben, und es ist denkbar, dass diese Aufforderung in einem Kontext geschah, wo sie als antisemitisch gedeutet werden kannte.

Aber: Wenn das der Fall gewesen sein sollte, dann war diese Aufforderung als solche politisch falsch und insofern zu kritisieren. Aber die Aufforderung als solche darf nicht als antisemitisch gedeutet werden. Sonst wären wir bei einer hochgefährlichen totalitären Sprachverkehrung angelangt, wie sie George Orwell in "1984" als Neusprech gebrandmarkt hat. Eine Antisemitismusdefinition, die diese Folge hat, muss zurückgenommen werden.

Dazu: Eine Zeit lang habe ich die Formulierung des jüdischen Philosophen Ernst Tugendhat begrüßt, die lautete: "Auch ein Deutscher muss die Wahrheit sagen dürfen." Inzwischen habe ich umgedacht: Es gibt im politischen Raum nicht die eine Wahrheit, sondern nur die Wahrheit eines Subjekts (z.B. auch einer Personengruppe) und die auszusprechen ist im Kontakt mit Holocaustbetroffenen sehr problematisch. In einem Diskurs im Sinne von Habermas, muss eine Argumentation Platz finden, auch wenn sie Holocaustbetroffene verstört. Aber es hängt viel davon ab, wer und in welchem Kontext jemand etwas sagt. 

Aber eine Antisemitismusdefinition, die es möglich macht, eine Aufforderung zum Holocaustgedenken als antisemitisch zu werten und ein Krieg, der die Stellung Israels in der Welt gefährdet. die müssen kritisiert werden dürfen, um zu verhindern, dass Kritik am Antisemitismus sich zum Schaden von Juden auswächst.