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Montag, 20. Januar 2025

Nur keine Panikmache!

Zunächst ein Bericht von A. Koestler. Eine Person im Spanischen Bürgerkrieg (vielleicht er selbst oder ein enger Bekannter) hörte, dass die Franquisten in der Nähe seien, dachte an Flucht, merkte dann, dass ein fürchterliche Unwetter herrschte, und beschloss abzuwarten. So fiel er den Franquisten in die Hände.

Herrscher schlugen früher den Botschaftern schlechter Nachrichten die Köpfe ab. Wir sind da vorsichtiger. Wir glauben ihnen nicht. Geht mir auch so. Die Menschheit wurde auf der Konferenz in Rio 1992 etwas unsicher und fasste ein paar Beschlüsse. Aber ernsthaft nahm man es nicht. Jetzt haben fast alle erstmal abgewartet. Ein 16-jähriges Mädchen schreckte viele auf. Aber wir haben jetzt Corona bekommen und zwei Kriege, das genügt erstmal. Inzwischen häufen sich, wie vorausgesagt, die Höchsttemperaturen der Welt, die heißesten Monate seit Wetteraufzeichnungen, die Katastrophen auch in Deutschland.

Woran immer das liegt, jedenfalls nicht an uns, sondern an jemand anders. (?)

Aber trotzdem empfiehlt es sich, zumindest Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn die Flut schon die Treppe zur Haustür hochsteigt. Oder doch besser mal abwarten?

Freitag, 29. Juni 2018

Katastrophe bei den Krönungsfeierlichkeiten des Kaisers Nikolaus II.

Katastrophe bei den Krönungsfeierlichkeiten des Kaisers Nikolaus II. (Wikipedia)

"Es starben 1389 Menschen, weitere 1300 wurden verletzt. Die Katastrophe zählt damit zu den Massenpaniken mit den meisten Todesfällen."*

*Liste von Massenpaniken

1 426 Tote gab es 1990 in Mekka. Seit von Spezialisten für Strömungstheorie an neuralgischen Punkten geschwindigkeitshemmende Säulen aufgestellt wurden, ist dort nichts annähernd Vergleichbares mehr passiert. 

Etwa 5000 Tote gab es 1809 in Portugal, als in den Napoleonischen Kriegen Flüchtende über eine Brücke liefen und diese wegen Überlastung zusammenbrach. 

Samstag, 3. März 2018

Das Risikoparadox (Ortwin Renn, Buchvorstellung)

"Wir meinen ständig neue Gefahren zu erkennen -- Vogelgrippe, Schweinepest, Elektrosmog, Kriminalität und Lebensmittelskandale begegnen uns fast täglich in den Medien. Die Angst vor solchen »falschen« Gefahren verstellt den Blick auf die »echten« Risiken, die uns und unsere Nachwelt bedrohen. In seinem neuen Buch: „Das Risikoparadox" zeigt der Stuttgarter Professor und Risikoforscher Ortwin Renn auf, welche Gefahren überschätzt und welche unterschätzt werden.
Vor allem die systemischen Risiken
der zunehmenden Umweltnutzung (unterschätzt),
der Steuerungsdefizite In Politik und Wirtschaft
sowie der sozialen Ungleichheit
und Identitätsbedrohung
erfordern eine Neuausrichtung von Politik und eigenem Konsumverhalten, die beide auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sein müssen." (Youtube Buchvorstellung 19.5.2014)
Ortwin Renn kommt erst nach 36:10 Minuten zu Wort.

Tweets zu Risikoparadox

Aktuell:
Interview O. Renns durch Arno Widmann: Was passiert bei einer Massenpanik?
Berliner Zeitung 25.2.2018

U.a.: Gemeinsamkeit von Menschenströmen und Wasserströmungen (Beispiel: Verhindern von Tottrampeln an der Kaaba durch an den richtigen Punkten eingesetzte Säulen)

Wie man einen Strom von Fischen oder Menschen umdrehen kann (Einer gegen den Strom verändert nichts, zwei verändern wenig, drei lassen den Strom langsam stoppen und sich drehen.)

Zusammenhang zwischen Menge der Unzufriedenen, Verhaftungen und Aufständen