CRISPR-CAS9: Das große Ziel heißt Genreparatur von RAINER KURLEMANN, FR 15.7.16
"Ganz zu Beginn formulierte Peter Dabrock einen Satz, dem keiner der Experten in der folgenden Debatte widerspricht. „Die Welt unserer Kinder wird eine von Crispr-Cas9 geprägte Welt sein“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats bei der Begrüßung zur Jahrestagung des Gremiums in Berlin. Ein Satz mit großer Tragweite und dennoch erstaunlich, denn das neue Werkzeug aus dem Baukasten der Genforschung ist in der Bevölkerung heutzutage kaum bekannt. Hinter dem sperrigen Begriff Crispr-Cas9 verbirgt sich eine Art molekulare Schere, mit der einzelne Gene im Erbgut geschnitten und gezielt verändert werden können. Die Technik eignet sich für alle Lebewesen und hat weltweit die Labore der Mediziner, Pflanzenzüchter und Biotechnologen erobert."
Sieh auch Wikipedia: CRISPR/Cas-System
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Freitag, 15. Juli 2016
Genreparatur
Montag, 11. Mai 2015
Verwandtschaftsgrade und damit örtliche Herkunft über Gentest feststellen?
"Gibt es heute noch direkt Nachfahren einer Bronzezeitfamilie, deren Skelette vor 27 Jahren in der Südharzer Lichtensteinhöhle gefunden wurden? Diese Frage hat monatelang Forscher der Universität Göttingen und auch viele Menschen im Südharz beschäftigt. Rund 300 Menschen nahmen deshalb Anfang 2007 an einem spektakulären Gentest teil. Die gentechnische Untersuchungen der Göttinger Anthropologen ergaben, dass zwei Männer, die damals ihre Speichelprobe abgaben, von Mitgliedern der Bronzezeitfamilie ab stammen. Jetzt wurde auch das Rätsel um ihre Identität gelüftet: Ein Berufsschullehrer und ein Mitarbeiter des Katasteramts Osterode sind die Nachfahren der prähistorischen Südharzbewohner. Sie gehören damit zur längsten bekannten Stammbaumlinie der Welt."
(Eine 3500 Jahre alte Verwandschaft, HAZ, 1. Juli 2008)
Mehr Informationen unter: HöhlenErlebnisZentrum Iberger Tropfsteinhöhle
(Eine 3500 Jahre alte Verwandschaft, HAZ, 1. Juli 2008)
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