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Mittwoch, 28. Oktober 2015

Warnung vor Erpressung durch Verschlüsselung von Daten auf dem Computer des Angegriffenen

Erpressung durch Verschlüsselung von Daten, ZEIT online 28.10.15

[...] Ähnlich wie Trojaner oder Viren gelangt Ransomware über E-Mail-Anhänge oder Links zu schadhaften Websites auf die Rechner der Nutzer. Doch während Trojaner meist als nützliche Programme getarnt im Hintergrund Daten abgreifen, dient Ransomware gezielt der Erpressung. Fortgeschrittene Ransomware verschlüsselt nach ihrer Aktivierung einzelne Dateien, Ordner oder Teile der Festplatte und macht sie somit den Besitzern nicht mehr zugänglich. Die bekommen anschließend eine Nachricht auf ihrem Desktop, dass sie eine bestimmte Summe zahlen müssen, um die Dateien wieder zu entsperren. Ein Countdown sorgt für zusätzlichen Druck: Wer nicht innerhalb von zwei oder drei Tagen zahlt, soll die Daten für immer verlieren. [...]


Montag, 13. Juli 2015

"Hilfsprogramm für Griechenland": bestandene Bewährungsprobe oder Erpressung?

Aus dem Mitgliederbrief der SPD von Sigmar Gabriel und Martin Schulz vom 13.7.:

"Wichtig ist jetzt, verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen. Die griechische Regierung muss die Glaubwürdigkeit der Reformzusagen nachweisen."

Davon dass die EU versuchen würde, "verlorenes Vertrauen" bei der griechischen Bevölkerung aufzubauen, ist keine Rede.
Davon dass Sigmar Gabriel und Martin Schulz "verlorenes Vertrauen" bei den SPD-Mitgliedern wieder aufbauen wollten, noch weniger. 

Der Satz "Europa hat heute Nacht eine historische Bewährungsprobe bestanden und wieder zusammengefunden." scheint dafür wenig geeignet.

In meinem Umfeld jedenfalls muss ich angesichts der beschämenden Erpressung, die das Ansehen des europäischen Einigungswerks in der Welt und den inneren Zusammenhalt der EU nachhaltig geschädigt hat, darauf hinweisen, dass es nicht nur im Bundestag, sondern auch in der SPD, ja sogar auch in der CDU noch gute Demokraten und überzeugte Europäer gibt.

"Was hilft das, wenn sie hilflos sind?", ist die Antwort. 
Vorläufig ist vom Einfluss überzeugter Europäer in der Tat wenig zu spüren. 

Ein Kommentar von Ulrike Guérot