Warum so viel über das Schreiben geredet, aber zu wenig geschrieben wird.
"[...] Die Aufwertung mündlicher Formen der Leistungsmessung z.B. durch Verschiebung des prozentualen Verhältnisses schriftlich-mündlich zugunsten der mündlichen Mitarbeit. In Baden-Württembergs Gymnasien kann ein Referat (GFS genannt) als zusätzliche schriftliche Note angerechnet werden. GFS steht für "Gleichwertige Feststellung von Schülerleistung". [...]"
Ein sehr lesenswerter Blogartikel von Klaus Dautel
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Freitag, 10. August 2018
Sonntag, 10. Juli 2016
Uwe Timm: Schreiben lernen
Uwe Timm kann's.
Beispiel: Der Freund und der Fremde
Hier ein Link zur Besprechung von "Vogelweide" (2013)
Hier ein Link zu weiteren Titeln.
Hier sein Aufsatz über Schreiben lernen:
http://www.kiwi-verlag.de/blog/2015/03/05/uwe-timm-schreiben-lernen/
Beispiel: Der Freund und der Fremde
Hier ein Link zur Besprechung von "Vogelweide" (2013)
Hier ein Link zu weiteren Titeln.
Hier sein Aufsatz über Schreiben lernen:
http://www.kiwi-verlag.de/blog/2015/03/05/uwe-timm-schreiben-lernen/
Freitag, 8. Mai 2015
Wie uns der Computer Lesen und Schreiben abnimmt
"[...] Was das Lesen betrifft, so geht es vor allem um die neue Textdimension „Hypertext“: Das Auge des Lesers springt von Link zu Link, von Wort zu Bild, von Audio zu Video, von Information zu Werbung und zurück. Dabei wird er von Programmen unterstützt („gestütztes Lesen“) und zunehmend geleitet und gelenkt. [...]Die Leseproblematik, wie wir sie in der Schule erleben, wird allerdings nicht sehr eingehend behandelt. [...]
Beim Thema Schreiben ist der Aspekt „gestütztes Schreiben“ besonders relevant. Das beginnt mit den integrierten Rechtschreib- Grammatik - und Wortschatzhilfen gängiger Office-Programme. Das geht weiter mit der automatischen Vervollständigung von Zeichenketten (‚predictive Text‘), die wir von den Smartphones gewohnt sind (S.134 f) . Und das gipfelt in Programmen, die aus vorhandenem Sprachmaterial eigenständig Texte verfassen können (S. 138). [...]Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das ‚soziale Schreiben‘: Hier geht es um das gemeinsame Verfassen von Texten in Wikis, Etherpads und auf anderen Plattformen. Oder auch um das dialogische Schreiben in Chats. Henning Lobin findet es einerseits „eine faszinierende Erfahrung“, das Entstehen eines Textes in kollaborativen Editoren mitzuerleben. Besonders geeignet sei dies „für stark gegliederte Texte, deren einzelne Teile unabhängig voneinander bearbeitet werden können. Anwendbar ist es auch im Rahmen von Brainstorming-Prozessen …“ (S. 151)." (Klaus Dautel)
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Montag, 20. April 2015
Weicht die Schreibschrift dem großen Geld?
Im Blog Pisaversteher wird die Ansicht vertreten, dass das Plädoyer von Grundschullehrern für eine Blockschrift in diese Richtung gehe.
Beachtenswert scheint mir an dem Beitrag vor allem die folgende Aussage:
Sicher ist freilich, dass eine Vollversorgung aller Schüler eine hervorragendes Geschäft für die IT-Industrie wäre. Wenn sie zu einem großen Teil staatlich finanziert würde - aus Gründen der Chancengleichheit an sich wünschenswert, würde das eine eindeutige Entscheidung gegen eine bessere personelle Abdeckung der Schulen, nicht zuletzt mit Schulpsychologen (vgl. das finnische Modell) bedeuten.
Beachtenswert scheint mir an dem Beitrag vor allem die folgende Aussage:
"Die Vollversorgung von Schülern in ganz Deutschland käme auf knapp sieben Milliarden Euro – die erforderlichen Aktualisierungen nicht eingerechnet. Das ist eine seriös kalkulierte Berechnung auf der Grundlage des Schulberaters Olaf Kleinschmidt. Interessanterweise wissen weder der Branchenverband der Telekom-Industrien noch einzelne große Unternehmen wie Samsung noch die Bertelsmann-Stiftung (die auf Anfrage von Pisaversteher nun eine Expertise dazu erstellen lässt), was eine Vollabdeckung aller Schüler in Deutschland kosten würde." (Pisaversteher, 19.4.15)Dass die betreffenden Verbände keine Kenntnis über das Geldvolumen haben, das für eine Vollversorgung mit Tablets erforderlich wäre, braucht man nicht zu glauben. Sehr präzis können die Schätzungen freilich ohnehin nicht sein, da die Preisentwicklung über die Jahre hin, wo die Vollversorgung betrieben würde, ohnehin nicht absehbar ist.
Sicher ist freilich, dass eine Vollversorgung aller Schüler eine hervorragendes Geschäft für die IT-Industrie wäre. Wenn sie zu einem großen Teil staatlich finanziert würde - aus Gründen der Chancengleichheit an sich wünschenswert, würde das eine eindeutige Entscheidung gegen eine bessere personelle Abdeckung der Schulen, nicht zuletzt mit Schulpsychologen (vgl. das finnische Modell) bedeuten.
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Donnerstag, 25. Dezember 2014
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