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Freitag, 31. Mai 2019

Avaaz berichtet über seinen Einsatz gegen Desinformation bei der EU-Wahl

"Unser 30-köpfiges Team hat aus unserem Lagezentrum in Brüssel geschafft, was 30.000 Facebook-Mitarbeitenden nicht gelungen ist: Wir haben ein riesiges Geflecht von Desinformations-Netzwerken aufgespürt, die ihr Gift im Herzen Europas verbreitet haben. Über 700 Seiten - mit detaillierten Untersuchungsergebnissen - haben wir an Facebook geschickt. Darin wird aufgezeigt, wie diese Netzwerke funktionieren, sich koordinieren und gefälschte Konten nutzen, um uns irrezuführen. 

Und wir haben sie nicht nur gefunden -- wir haben es soweit gebracht, dass sie vom Netz genommen wurden! In Deutschland, Spanien, Italien, Polen, den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich - die Wirkungen unserer Aktionen waren überall zu spüren. Insgesamt hat Facebook Netzwerke zerschlagen, die in einem einzigen Jahr 3 Milliarden (!!!) Aufrufe verbuchen konnten. Genug Reichweite, um jede/n einzelne/n Wähler/in in Europa über zwanzig mal zu erreichen! [...]
Zuletzt kamen jeden Tag hochrangige EU-Politiker/innen, Journalisten/innen und Sicherheitsexperten/innen zu unserem Büro in Brüssel, um Informationen und Briefings zu erhalten. Und Facebook hat sich öffentlich bei uns bedankt. Avaaz ist heute das Epizentrum der globalen Bemühungen zur Bekämpfung von Desinformation

Und unsere Arbeit hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt: von der Top-Story im The Guardian, der Titelseite der The New York Times bis hin zu Le Monde, dem SpiegelEl Mundo und vielen anderen. Kurz vor den Wahlen haben wir so mehrere hundert Millionen Europäer/innen vor den Gefahren der Desinformation warnen können." (Avaaz Newsletter, 30.5.19)

Freitag, 7. September 2018

Information von Avaaz zu Monsanto-Gerichtstermin

Liebe Avaazerinnen und Avaazer, 
 unser Gerichtstermin war gestern -- und der Richter hat die Anordnung von Monsanto vollständig ABGELEHNT!!!  Er sagte, dass die gerichtliche Anordnung (sog. subpoena) eine "gewaltig abschreckende Wirkung" hätte, und erklärte: "Kein Mitglied möchte, dass seine Privatsphäre verletzt und seine Aktivitäten öffentlich gemacht werden".
Er hielt Monsanto einen Vortrag über Demokratie und freie Meinungsäußerung!!!! 

Mehr dazu:
 Die "gerichtliche Anordnung hatte uns einen richtigen Schrecken eingejagt. Es hätte uns Monate Arbeit und eine Unmenge an Geld gekostet, alles herauszusuchen und auszuhändigen, was unser Team JEMALS über Monsanto geschrieben oder gesagt hat -- einschließlich der E-Mail-Adressen und Identitäten unserer Mitglieder, die im Rahmen von Aktionen Nachrichten an Regierungsvertreterinnen zum Thema Monsanto geschrieben haben. 

Noch schlimmer: Anwälte haben uns mitgeteilt, dass Gerichte in New York solche Gesuche normalerweise AUTOMATISCH BEWILLIGEN. Weil oft angenommen wird, dass der Zugang zu mehr Informationen gleich mehr Gerechtigkeit bedeutet." 


Dienstag, 7. Juni 2016

Glyphosat

"Wenn ich mir ansehe, wo wir zu Beginn dieses Jahres waren, und wo wir uns jetzt befinden, dann ist AVAAZ unbestreitbar die treibende Kraft im Einsatz dafür, Glyphosat ein Ende zu setzen." 
Pavel Poc, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen des Europäischen Parlaments und führend im Kampf um Glyphosat.

Sonntag, 16. August 2015

Ich war Sklavin, mein Retter sitzt im Gefängnis

Der Bericht bei Avaaz:
"Mein Leben als Sklavin begann, als ich fünf war. Tagsüber musste ich das Vieh hüten. Nachts wurde ich von meinem Herrn vergewaltigt. Und ich dachte, das sei normal. Ich wusste es nicht besser. 
In Mauretanien, wo ich herkomme, leben noch heute Hunderttausende unter solchen Bedingungen. Aber ich hatte Glück. Mein Bruder entkam seinen Herren und fand eine Organisation, die gegen Sklaverei vorgeht. Um mich zu befreien, bat er sie um Hilfe. Doch als sie mich holen wollten, weigerte ich mich anfangs, mit ihnen zu gehen. Ich konnte mir ein Leben fern von meinen Herren nicht vorstellen. Ein Leben, das aus pausenloser Arbeit bestand, selbst wenn schwanger, selbst unter der Geburt. Ein anderes Leben kannte ich nicht. 
Der Mann, der mich befreite und dessen Leben es ist, versklavten Menschen wie mir zu helfen, sitzt jetzt hinter Gittern, weil er die Sklaverei öffentlich anprangert. Doch in fünf Tagen findet ein Berufungsverfahren statt, das seine Freiheit bedeuten könnte. Wenn sich Hunderttausende von uns weltweit für Biram Dah Abeid einsetzen, können wir seine Ketten sprengen, damit er weiter für die Befreiung anderer kämpfen kann. Macht jetzt mit."
zum Mitmachen:

An Mohamed Ould Abdel Aziz, Präsident von Mauretanien, die Europäische Union und Entscheidungsträger weltweit:

Als Bewohner dieser Erde sind wir der Überzeugung, dass Sklaverei in all ihren Formen abgeschafft werden muss. Wir fordern Sie auf alles in Ihrer Macht stehende zu tun, um Biram Dah Abeid, einen der Anführer der mauretanischen Anti-Sklaverei Bewegung, sowie seine Kollegen umgehend und bedingungslos freizulassen, die Anti-Sklaverei Organisationen rechtlich anzuerkennen und echte Fortschritte im Kampf gegen diese Gräueltaten in Mauretanien nachzuweisen. Wir fordern die EU auf, die Zahlungen aus dem Europäischen Entwicklungsfonds auszusetzen, sollten diese Schritte nicht unternommen werden. Ferner appellieren wir an alle Regierungen, dringend zu handeln, um der Schande der Sklaverei im 21. Jahrhundert ein Ende zu setzen.

https://secure.avaaz.org/de/mauritania_anti_slavery_biram_loc_dn/?cXzZCab

Weitere Informationen (Links von Avaaz):

Biram Dah Abeid: Mit Wut und Mut gegen Sklaverei in Mauretanien (Deutsche Welle)
http://www.dw.com/de/biram-dah-abeid-mit-wut-und-mut-gegen-sklaverei-in-mauretanien/a-18062533 

Gemeinsamer Entschließungsantragfür eine Resolution zu Mauretanien, insbesondere zum Fall Biram Dah Abeids (Europäisches Parlament)
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+MOTION+P8-RC-2014-0382+0+DOC+XML+V0//DE

In Mauretanien leben die meisten Sklaven (Handelsblatt)
http://www.handelsblatt.com/politik/international/menschenrechte-in-mauretanien-leben-die-meisten-sklaven/8945738.html

Sklaverei:Salimas langer Weg in die Freiheit (Die Zeit)
http://www.zeit.de/politik/2013-07/sklaverei-mauretanien

Mittwoch, 10. September 2014

Klimademonstration am 21.9. in Darmstadt

21.9.14 14:30

Luisenplatz, 64283 Darmstadt, Deutschland
Darmstadt, HESSEN
Aufruf der Demonstrationsleitung
Am Sonntag, den 21. September, nur wenige Tage vor einem entscheidenden UN-Klimagipfel, nehmen Avaaz-Mitglieder auf der ganzen Welt an einem Klima-Aktionstag teil. Die Politiker denken, dass sich nicht genügend Menschen wirklich um das Klima sorgen. Darum stellen sie sich immer noch nicht der Herausforderung, unseren Planeten zu retten. Doch am 21. September haben wir eine beispiellose Gelegenheit, ihnen zu zeigen, dass sie sich getäuscht haben - und zwar mit der größten Klima-Mobilisierung aller Zeiten. Unter dem Motto: "Heiden trommeln für das Weltklima" treffen wir uns am 21.8 um 14:30 Uhr auf dem Luisenplatz in Darmstadt. Wir fangen auf dem Luisenplatz an, laufen zum Ludwigsplatz und von dort auf den Marktplatz. Diese Plätze haben alle guten Zulauf, weil dort diverse Cafés sind. Anberaumt haben wir ca. eine ½ Stunde pro Platz. Die Aktion ist mit dem Darmstädter Ordnungsamt abgesprochen, sodass wir bis spätestens 18 Uhr wieder abgerückt sein müssen. Bringt also Eure Trommeln, Rasseln und gute Laune mit! - oder kommt einfach so dazu.

Samstag, 26. Oktober 2013

Rasenmähen als Strafe für Vergewaltigung?

Die 16jährige Liz war gerade auf dem Nachhauseweg von der Beerdigung ihres Großvaters, als sie von sechs Männern überfallen und vergewaltigt wurde.  Die Strafe für die Täter? Die Polizei forderte sie auf, vor der Wache Rasen zu mähen und ließ sie dann frei!
Das berichtet avaaz auf seiner Internetseite.
Auch Sie können dagegen protestieren.

Freitag, 4. Oktober 2013

Was Avaaz gegen die Auspeitschung eines 15jährigen Vergewaltigungsopfers getan hat

Avaaz berichtet:
 "Das Urteil gegen sie wurde verworfen! Um das zu erreichen hat unser Team Folgendes getan: 

Wir sprachen stundenlang mit dem maledivischen Generalstaatsanwalt und Ministern, und schickten dem Präsidenten Emails an seine persönliche Email-Adresse.
Wir führten Meinungsumfragen durch, die die massive Unterstützung der Malediver für Reformen zum Schutz junger Mädchen zeigten, und veröffentlichten einen Kommentar-Artikel in einer wichtigen Zeitung.
Wir überzeugten einen wichtigen islamischen Gelehrten davon, sich gegen die Auspeitschung auszusprechen.
Wir drohten damit, eine Anzeige (siehe rechts) in Tourismuszeitschriften zu schalten, was die wichtigste Branche des Landes empfindlich getroffen hätte.
Wir reisten auf den Malediven zu dem Ort, an dem das Mädchen festgehalten wurde, um die offiziellen Stellen direkt unter Druck zu setzen."
Ahmed Shaheed, der frühere Außenminister der Malediven sagte: "Der Beitrag von Avaaz war die Speerspitze der Kampagne zur Aufhebung des Auspeitschungsurteils – eine Petition, die von Millionen Menschen unterzeichnet wurde, ein Besuch im Land, eine öffentliche Meinungsumfrage und ein konsequentes Follow-Up erwiesen sich als unaufhaltsam."