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Dienstag, 16. Juli 2024

Was ist aus dem Ergebnis des Rauchverbotes in Schulen und der Zuckersteuer in Großbritannien zu schließen?

 "[...] Der Zucker, den Kinder mit Softdrinks und allen weiteren Lebensmitteln zu sich nehmen, sank insgesamt von im Durchschnitt täglich 70 Gramm im Jahr 2008 auf täglich 44 Gramm im Jahr 2019. Erwachsene senkten ihren Verbrauch in der Zeit von täglich 60 auf 43 Gramm. Das ist zwar gut. Aber der Konsum liegt immer noch weit über der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation und dem wissenschaftlichen Ernährungskomitee der britischen Regierung. Die pochen darauf, dass Erwachsene nicht mehr als 30 Gramm, Kinder nicht mehr als 24 Gramm und Kleinkinder nicht mehr als 19 Gramm am Tag zu sich nehmen sollen. Die Wissenschaftler der Studie sagen daher, es sei "nur logisch", wenn man die Zuckersteuer auch auf andere Lebensmittel wie Schokoriegel und Kuchen ausweiten würde. Die Regierung äußert sich bislang dazu nicht.

 Es wäre möglicherweise ein guter Schritt, denn der gesunkene Zuckerkonsum hat jetzt schon dazu geführt, dass Kinder – vor allem Mädchen – weniger Zahnprobleme haben und weniger Mädchen in der Schule ungesund fettleibig sind. Dies mag freilich auch daran liegen, dass die Schulen mittlerweile besseres Essen eingeführt haben und die jüngere Generation mehr Wert auf Sport legt. [...]" (ZEIT online 15.7.24)

Donnerstag, 25. Januar 2018

Höchste Zeit für die Zuckersteuer!

Es gibt gefährlichere Substanzen, gegen die kommt man aber mit einer Steuer nicht an.
Aber dass man nur mit äußerster Aufmerksamkeit verhindern kann, dass man mit einer relativ harmlosen seine Gesundheit schädigt, das könnte die Zuckersteuer verhindern.
Und endlich steht das auch prominent in der "Qualitätspresse". Deswegen steigt meine Hoffnung.
Wenn schon keine Transaktionssteuer, dann wenigstens eine Zuckersteuer.

"Die Lebensmittelindustrie rührt Zucker auch dort hinein, wo man ihn nicht vermutet, in Saucen, Ketchups oder andere Waren, weil sich Süßes besser verkauft als Saures. Es ist gar nicht so leicht, auf Zucker oder Zuckerersatz zu verzichten, wenn ein halber Liter Brause als "kleine" Cola verkauft wird oder wenn – wie in vielen Entwicklungsländern – in den Läden nur Sprite, aber kein Mineralwasser erhältlich ist.
Das sollte bedenken, wer die Zuckersteuer verdammt [...]"
(ZEIT 25.1.2018)