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Mittwoch, 20. Juli 2016

L-Funktionen und LMFDB

Spiegelartikel
"[...] Der Di­rek­tor des Ame­ri­can In­sti­tu­te of Ma­the­ma­tics ver­kün­de­te: „Wir kar­tie­ren die Ma­the­ma­tik des 21. Jahr­hun­derts.“ Es gehe um nichts we­ni­ger als eine Art Welt­for­mel sei­nes Fachs. [...]"

L-Funktionen

Kommentare zum  Spiegelartikel über L-Funktionen

Samstag, 27. Dezember 2014

Wie viele Wörter kannte Shakespeare? oder: die Poisson-Verteilung

Kurz gefasst schreibt Christian Hesse in Zeit online vom 26.12.14, in seinem Werk habe Shakespeare 31.534 verschiedene Wörter seines Wortschatzes verwendet. Wie viele Wörter kannte er?
Nach der Poissonverteilung, erläutert Hesse: 

"Sein Wortschatz dürfte also gut 66.500 Wörter umfasst haben. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass Konrad Adenauer einen Wortschatz von 800 Wörtern gehabt haben soll."

In den bisher 20 Kommentaren zu Hesses Artikel wird mit zum Teil recht lesenswerten Begründungen diese Berechnung angezweifelt. 

Mich interessiert viel mehr: Wie kommt die Zahl 800 für Adenauer zustande? Aus einen Memoiren nicht, aus seinen Reden nicht, denn da waren mit Sicherheit andere beteiligt.
Aber wie viele Reden und Memoirenbände hätte Adenauer wohl schreiben müssen, um nur die Hälfte der Rosensorten, Küchenkräuter, Gartenwerkzeuge und Schimpfwörter zu erwähnen, die er beherrschte?
In Shakeapeares Vokabular kommen manche Wörter vor, die auf eine erstaunliche Fachsprachenkenntnis hindeuten, von der Schimpfwortkenntnis nicht zu reden. 
Aber hätte Adenauer jemals schriftlich seine Kenntnis Kölscher Schimpfwörter verraten?

Mittwoch, 13. August 2014

Die Fields Medaille geht erstmals an eine Frau

Die Fields-Medaille wird oftmals vereinfachend als "Nobelpreis für Mathematik" bezeichnet, ist unter den renommierten Preisen für Mathematiker, der nur an Personen unter 40 Jahren verliehen werden darf (ein deutlicher Unterschied zu Nobelpreisen).
Mit Maryam Mirzakhani erhielt erstmals eine Frau eine von vier Fields-Medaillen. Die gebürtige Iranerin Mirzakhani (Jahrgang 1977) beschäftigt sich mit algebraischer Geometrie und Topologie und ist heute Professorin an der Stanford University in den USA.  (Bildungsklick: Fields-Medaille geht erstmals an eine Frau, 13.8.14)

Samstag, 17. Mai 2014

Maria Gaetana Agnesi

„Das Ziel des Christen ist der Ruhm Gottes. Ich hoffe, dass meine Studien den Ruhm Gottes vermehrt haben, dadurch, dass sie nützlich waren für andere, und dass sie von Gehorsam geleitet waren, denn das war der Wille meines Vaters. Jetzt habe ich bessere Wege gefunden, um Gott zu dienen und anderen nützlich zu sein.“
– Maria Gaetana Agnesi: zur Frage, warum sie ihre mathematischen Studien aufgab, um sich der Wohltätigkeit zu widmen.[4] Seite „Maria Gaetana Agnesi“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Mai 2014, 21:17 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maria_Gaetana_Agnesi&oldid=130470999 (Abgerufen: 16. Mai 2014, 22:38 UTC)
" Maria galt als Wunderkind. Im Alter von neun Jahren verfasste sie eine einstündige lateinische Rede, in der sie das Recht der Frau auf Bildung einforderte, welches damals umstritten war. Im Alter von nur elf Jahren konnte sie sieben Sprachen sprechen.[2] Von Zeitgenossen wird sie im Alter von circa 20 Jahren als ein junges Mädchen von „schlichtem und sanften Wesen“ beschrieben, das jedoch in der Lage war, auf Latein jedes beliebige Thema der Philosophie oder Mathematik zu diskutieren.[3] Als sie 21 Jahre alt war, wünschte sie, ins Kloster zu gehen. Ihr Vater wandte sich jedoch dagegen, und Maria Gaetana Agnesi respektierte diesen Wunsch. Ein Jahrzehnt lang widmete sie sich der Mathematik und den Wissenschaften. [...] Als Maria Agnesi 34 Jahre alt war, starb ihr Vater. Fortan gab sie die Wissenschaft zugunsten ihres Glaubens und karitativer Aktivität auf." (ebenda)
Dass ich über diese Frau etwas erfahren habe, hat Google durch seine beständige Präsentation ihres stilisierten Porträts erreicht.



Donnerstag, 21. März 2013

Internationaler Mathematikwettbewerb in der Grundschule

"Per Zufallsgenerator wurden zeitgleich eingeloggte Mädchen und Jungen aus der ganzen Welt zugeordnet und altersgerechte Mathematik-Aufgaben "um die Wette" gelöst. Der Nickname und das Land der Gegner war dabei auf dem Bildschirm sichtbar, da war oft ein wenig Gänsehaut angesagt."
(Langeoog-News)

Anlass waren der zeitgleiche World-Math-Day und der Tag des digitalen Lernens, Ort war die Insel Langeoog.