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Mittwoch, 22. Februar 2023

Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager

 https://www.bpb.de/516895/folge-10-es-regt-sich-widerstand/?pk_campaign=nl2023-02-22&pk_kwd=516895

Montag, 25. April 2016

Zitate des Tages: Atomkraft, Islamhasser, Prince

"Der Anteil erneuerbarer Energien an der weltweiten Stromproduktion ist nahezu doppelt so hoch wie der Anteil der Atomkraft und steigt rasant, während die Atomkraft stagniert." (V. Raddatz)

"Die größten Rassisten und Islamhasser sind Erdogans beste Verbündete." (A.Kahana)

Über Prince*: "Seine Songs kannten mehr schöne Worte über Orgasmus als die Eskimos für Schnee." (H.Nutt)

Alle Zitate vom 25.4.16 in der FR
Am 26.4.1986 war die Atomkatastrophe von Tschernobyl.

*Seit den 1990er Jahren verfocht Prince entschieden die Rechte an seinem geistigen Eigentum, was er unter anderem durch seinen Widerstand gegen Schallplattenfirmen zeigte. Aufgrund von Differenzen mit seiner damaligen Plattenfirma Warner Bros. Records legte er von 1993 bis 2000 seinen Künstlernamen ab. In dieser Zeit trug er statt eines aussprechbaren Namens ein Symbol als Pseudonym und wurde häufig als „The Artist Formerly Known As Prince“ (Der früher als Prince bekannte Künstler) bezeichnet. Nach dem Vertragsende mit Warner Bros. Records nannte sich der Musiker ab Mai 2000 wieder Prince. (Seite „Prince“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. April 2016, 18:16 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Prince&oldid=153774841(Abgerufen: 25. April 2016, 05:26 UTC)

Mittwoch, 1. Juli 2015

Atommüll und Keramiktafeln

"Der schwedische Professor für Archäologie, Cornelius Holtorf von der Linnaeus University in Kalmar, will hier Tontafeln hinterlegen, die Lage, Inhalt und Zugang aller Atommülllagerstätten auf der ganzen Welt anzeigen und kommende Generationen eindringlich davor warnen, sie auszugraben und mit ihnen in Berührung zu kommen. Holtorf beschäftigt sich mit dem sogenannten Wissensgebiet der "Atomsemiotik", die über die Anwendung allgemeinverständlicher Zeichen Warnungen vor Gefahren des Atommülls an die Nachwelt weitergeben will."
Wer weiß, ohne dem Link nachzugehen, schon beim Stichwort "Hallstatt", worum es geht?

Samstag, 22. November 2014

Atommüllfässer zersetzen sich

Beschädigte Atommüllfässer an 17 Standorten ndr.de 18.11.14
Sie lagern teils seit Jahrzehnten, ohne dass überprüft wurde, ob sie halten. Sie zersetzen sich, weil der Inhalt nicht so trocken ist, wie vermutet, und jetzt zum radioaktiven Brei wird, der sich nicht einfach umfüllen lässt.

Dadurch hat sich die im Endlager unterzubringende Menge an Atommüll "plötzlich" verdoppelt.

Bislang wurde für Schacht Konrad eine Abfallmenge von 298 000 Kubikmetern Atommüll prognostiziert, meist aus dem Abriss der Atomkraftwerke. Stattdessen gehe der Bund nun "von einer Gesamtmenge der zu entsorgenden Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung von rund 600 000Kubikmetern" aus, heißt es in dem Entwurf. (Bundesregierung rechnet mit doppelt so viel Atommüll, SZ 18.11.14)

Entwurf des nationalen Entsorgungsplans Mehr Atommüll als bekannt tagesschau.de 18.11.14
Und immer noch wird laufend neuer Atommüll produziert, obwohl es noch kein Endlager für die hochradioaktiven Brennstäbe gibt (was mal als notwendige Voraussetzung für den Betrieb von Atommeilern überhaupt galt - und was sachlich gesehen auch unabdingbar ist).

Eon will nicht für Endlager-Suche zahlen, SZ 20.11.2014

Vorgeschichte:
Atommüll als angeblicher Wertstoff für den Export nach Russland vorgesehen:
SZ 27.2.2013