"Ich habe verstanden, worauf es ankommt. Vor allem auf ein gutes Gerüst: Ist die Argumentation schlüssig? Habe ich eine klare Forschungsfrage? Ist der Aufbau logisch? Habe ich methodisch sauber gearbeitet? Kann ich die Grenzen meiner Arbeit kritisch reflektieren? Und zitiere ich korrekt? Dafür muss ich keine sechs Jahre studieren. Das hatte ich schon im Bachelor irgendwann begriffen. [...]
Ich würde lieber einen eigenen Dokumentarfilm über gescheiterte Flüchtlingspolitik drehen. Auf einem Plakat Ursachen für die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa erklären. Ein Hörspiel aufnehmen, in dem zwei Theorien miteinander diskutieren. Eine Seminarstunde gestalten. Eine Podiumsdiskussion organisieren und moderieren."
(Ich bin eine Hausarbeiten-Produktionsmaschine, ZEIT online 5.1.16)
Meine Gratulation an die Verfasserin. (Falls sie nicht doch etwas übertreibt.) Aber ich fürchte, an der Uni gibt es nicht genügend Leute, die darin geübt sind, solche Arbeiten zu beurteilen, geschweige denn, dazu anzuleiten.
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Dienstag, 5. Januar 2016
Die Hausarbeitenproduktionsmaschine spricht
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