"In den Reliefs, Papyri und Tonscherben hat der Ägyptologe einen „sehr subtilen Humor“ ausgemacht, der auch heutige Zeitgenossen dazu bringe, „lauthals herauszulachen“. Teilweise erschließe sich die Komik auch jetzt noch auf Anhieb. So hätten die Ägypter gerne ihre Feinde verspottet. Auf einer Tonscherbe etwa sei ein Nubier (ein häufig befehdetes Volk) dargestellt, der mit erhobenen Händen vor Katze und Maus um Gnade flehe. Beliebt seien auch Berufssatiren gewesen. Als Beispiel dafür nennt Morenz ein Relief aus einem Grab in Saqqara, auf dem ein schlafender Türhüter dargestellt sei. Der Wissenschaftler wertet diese Abbildung als eine Art „Shakespearesche groteske Nebenrolle“, die die geordnete Welt der Grab- und Tempelbilder „etwas menschlicher machen und zugleich den Sinn für das Komische bedienen sollte“."
(http://www.fr.de/wissen/humor-was-die-alten-aegypter-amuesierte-a-596582)
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Montag, 23. Oktober 2017
Dienstag, 1. Januar 2013
Lehren mit Humor
darüber berichtet der Politikprofessor Michael Suda.
Oft genügen kleine überrasschende Einfälle, die Aufmerksamkeit wecken.
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