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Freitag, 3. Juli 2015

Warum Jungen in der Schule auf der Strecke bleiben

Warum Jungen in der Schule auf der Strecke bleiben, Spectrum.de 3.7.15
Es gibt biologische Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen – etwa hinsichtlich der Hormone und des Gehirnaufbaus –, die einen Einfluss auf ihre schulischen Leistungen haben. Das Gehirn reift bei Mädchen früher und verschafft ihnen Vorteile bei sprachlichen Aufgaben, Jungen haben dagegen Vorteile im verbal-räumlichen Denken. Diese Unterschiede sind aber nicht so groß, dass sie zwangsläufig auch zu unterschiedlichen Leistungen führen müssen. Wichtiger ist dafür, wie wir mit diesen Unterschieden umgehen, inwiefern wir sie betonen oder ob wir versuchen, sie zu nivellieren. Der entscheidende Faktor ist letztlich das soziale Umfeld, also Eltern, Lehrer, ältere Mitschüler oder auch die Medien. Sie leben Kindern bestimmte Rollenbilder vor, während sie aufwachsen und ihre Geschlechtsidentität aufbauen.Der Hauptgrund dafür, dass Jungen schlechtere Noten bekommen und anschließend weniger gute Abschlüsse machen, liegt in ihrem Verhalten. Sie sind nicht weniger intelligent als Mädchen, aber sie passen im Unterricht oft weniger auf, machen seltener die Hausaufgaben, lesen nicht so viel in ihrer Freizeit. All das sind Dinge, die sie aus ihrem Umfeld nach wie vor ein wenig als typisch männliche Verhaltensweisen vorgelebt bekommen: im Unterricht stören, Autoritäten in Frage stellen, Fußball statt Bücher.

Montag, 18. November 2013

Zur Vorverlagerung der Pubertät

"Der totale Rückzug, wie er heute zunehmend bei Jungs zwischen acht und zwölf Jahren zu beobachten sei, könne Wahlster zufolge entwicklungspsychologisch nicht begründet werden." 
(Schwierige Zeiten im NiemandslandBergsträßer Anzeiger, 15.11.13) 
Jungs als Bildungsverlierer: Wenn du denkst, du bist schlecht, dann bist du auch schlecht, SPON 19.11.13