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Sonntag, 6. Juli 2025

Wie wichtig es ist, dass Menschen zu Erde werden

Der Nahrungskreislauf als Motor des Lebens:

https://www.weltwissen.online/post/%C3%B6kologie-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger-im-dschungel-der-wechselwirkungen

" [...] Die Nahrungskette ist ein kleiner Teil eines großen Kreislaufs. Denn auch die Störche, als Spitzenprädatoren unseres winzigen Ökosystems, gehen am Ende den Weg alles Irdischen. Auf den verlassenen Schlachtfeldern der Selektion zerlegen Würmer, Insekten, Pilze und Bakterien als Destruenten unauffällig organisches Material durch Fäulnis und Verwesung wieder in seine chemischen Ausgangsstoffe. Destruenten kehren die Aufbaureaktionen der Biomassen um, indem sie Abfällen, Exkrementen und Leichen ihre letzte verbliebene chemische Bindungsenergie entziehen. Ohne ihr destruktives Werk würde sich überall tote organische Materie aufhäufen und das Leben über kurz oder lang ersticken. Die Destruenten bewahren uns vor diesem schrecklichen Schicksal und geben gleichzeitig der unbelebten Natur den geborgten Kohlenstoff, Stickstoff Schwefel und Phosphor wieder zurück (Was geschehen kann, wenn ein Glied im Stoffkreislauf fehlt, zeigte sich im letzten Jahrhundert in Australien. Auf dem isolierten Kontinent gab es keine Destruenten, die in der Lage waren, den Dung der von den Europäern eingeführten Rinder und Schafe zu zersetzen. Das Problem konnte erst durch den Import afrikanischer und europäischer Mistkäfer gelöst werden.

Kohlenstoffkreisauf



https://www.weltwissen.online/post/%C3%B6kologie-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger-im-dschungel-der-wechselwirkungen

"[...] Der Tod, den wir als „natürlich“ bezeichnen, das Sterben aus Altersschwäche, kommt in der Natur kaum vor. Jämmerlich zu verdursten, zu verhungern, zu erfrieren, erbarmungslosen Mikroben oder Fressfeinden zum Opfer zu fallen, im Schatten größerer Gewächse zu verenden oder sonst wie im Kampf um die Nische zu unterliegen, ist die Bestimmung der allermeisten Pflanzen und Tiere. So haben Rotkehlchen eine Lebenserwartung von einem Jahr, freilaufende Katzen von drei Jahren.[iv] [...]"

Störfaktor Mensch

Der Mensch und die mit ihm entstandene kulturelle Evolution ist ein neuer Spieler in diesem Beziehungsgeflecht, ein Spieler, der die bisherigen rein biologisch-ökologischen Gleichgewichtszustände massiv zu stören vermag. Heute führt der Homo sapiens dem Kohlenstoffkreislauf große Mengen von CO2 zu, die viele Millionen Jahre lang als Kohle-, Erdöl- und Erdgaslager im Boden dem globalen Stoffwechselspiel entzogen waren. Er vermindert damit die Fähigkeit unseres offenen Systems Erde, die empfangene Sonnenenergie wieder abzustrahlen. Die daraus folgende Erwärmung wird zahlreiche Arten über die Ränder ihrer Toleranzkurven bringen. Die Biosphäre wird diesen Eingriff überleben, ihr dynamisches Gleichgewicht aber wird danach ein anderes sein. Wie alle Biotope auf unserem Planeten werden dies auch die Bewohner unseres kleinen Tümpels zu spüren bekommen."Nicht nur die Bewohner des Tümpels bekommen das zu spüren, sondern auch die des kleinen Planeten Erde auf der Umlaufbahn einer der vielen Milliarden Sonnen. (Fontanefan)

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Wir könnten auch anders

Wenn #Nachhaltigkeit  erreicht werden soll, muss jeder #Preis die #ökologische #Wahrheit sagen. 1/5 

Jede(r) sollte seine #Selbstwirksamkeit auf allen Gebieten kennen, damit er auf vielen Gebieten umdenken und seinen Beitrag leisten kann. 2/5

95% der #Unternehmen verlagern noch interne Kosten auf die #Umwelt. 3/5

Severn Cullis-Suzuki hat schon 1992 mit 12 Jahren auf der Konferenz der Vereinten Nationen über #Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro auf die Notwendigkeiten aufmerksam gemacht. 4/5

Erst Greta #Thunberg  hat Jugendliche weltweit zum #Protest gebracht. Das ist ein Anfang für #Selbstwirksamkeit weltweit. 5/5

„Wir müssen ehrlich bilanzieren, was der Status quo kostet“ Maja Göpel im Interview FR 20.10.2022

"Wir können auch anders - Aufbruch in die Welt von morgen" Maja Göpel und Marcus Jauer

Mittwoch, 4. August 2021

"in der Corona-Krise haben wir leider noch nicht die richtigen Konsequenzen gezogen"

ÖKONOMIE UND ÖKOLOGIE: Corona, Klimaschutz und das Verhältnis zwischen Mensch und Natur: „Mit weniger besser leben“ FR 4.8.21
"[...] Und dieses apokalyptische Denken prägt ja durchaus auch die Gegenwart ... Genau. Aber es gibt ja nicht nur die zwei Szenarien, dass die Welt entweder untergeht – oder alles so bleibt, wie es ist. Die Realität spielt sich irgendwo dazwischen ab. Wenn wir so weitermachen, werden wir wahrscheinlich einige Kipp-Punkte des Klimasystems überschreiten, mit katastrophalen Folgen. Aber selbst dann macht es einen Riesenunterschied, ob wir irgendwann in einer Welt leben werden, die zweieinhalb, drei oder vier Grad heißer ist. Für Hunderte von Millionen Menschen bedeutet das einen Unterschied zwischen Leben und Tod.
Sie schreiben auch, dass politisches Engagement immer wichtig ist und mitunter den entscheidenden Unterschied machen kann. 
 Oh ja! Wir wissen aus der Chaosforschung, dass bei instabiler werdenden Systemen manchmal schon relativ kleine Bewegungen große Wirkungen auf die Entwicklung des Systems haben können. Aber in der Corona-Krise haben wir leider noch nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. 
  Welche wären das Ihrer Ansicht nach? 
 Statt die Lufthansa und die Autoindustrie zu retten, hätten wir die Chance nutzen können, um die enormen Geldmengen in einen beherzten sozial-ökologischen Umbau zu stecken. Wir werden aber leider wohl weitere Krisen erleben, ob das nun Finanzkrisen, Pandemien oder ökologische Krisen sind. Und dann werden wir erneut wählen können, ob wir in die eine oder andere Richtung gehen. Fridays for future hat vor der Pandemie Millionen von Menschen auf die Straße geholt und auf diese Weise damit begonnen, einen Unterschied zu machen. [...]"

"[...] das größte Problem liege darin, dass die heutige Wirtschaftsstruktur ein nicht-nachhaltiges Wirtschaften immer noch möglich mache. Als Beispiel nennt sie Rezyklat, einen Sekundärrohstoff, der aus recyceltem Kunststoffabfall gewonnen wird. Ein Produkt der Kreislaufwirtschaft also. „Rezyklat ist auf dem Markt um einiges teurer als neu produzierter Kunststoff. Das stellt eine Hürde für die Nachhaltigkeit dar.“

Laut Reuter muss es genau andersherum sein: „Was schlecht für die Umwelt ist, muss auch mehr kosten.“ Der Verband fordert daher Gesetze und politische Kampagnen, die Anreize schaffen, um diese Preisdynamik umzudrehen. Darunter fallen die erhöhte CO2- und Kerosinbesteuerung, Pestizidabgaben, die Förderung des ökologischen Landbaus und – vielleicht das Wichtigste – die Wissensvermittlung. „Bio ist sehr oft erklärungsbedürftig. Es muss viel Wissen mitgegeben werden, damit das im Bewusstsein der Menschen ankommt“, sagt Katharina Reuter. [...]"

Donnerstag, 13. Februar 2020

Ist grünes Wachstum sinnvoll?

Ulrike Herrmann: Nachhaltigkeit im Kapitalismus? 27.1.2020
Mitschrift:
In GB waren die Löhne vor der Industrialisierung doppelt so hoch wie auf dem Kontinent. Maschinen waren teuer, die Arbeit musste teurer sein, damit sie sich lohnten. (Das gilt heute noch.) Kapitalismus braucht Wachstum und Wachstum entstand nicht aufgrund von Arbeit, sondern durch Verwendung von Technik in Verbindung mit fossiler Energie.
Kapitalismus hat zu Migration geführt. Sehr vieles, was der Kapitalismus herbeigeführt hat, war Wohlstand, höhere Lebenserwartung und gleichberechtigte Wähler in der Demokratie. Immer mehr Gleichberechtigung und Bildung wird durch Wohlstand ermöglicht. Kapitalismus ist für die beteiligten Menschen eine Win-win-Situation. Weil die Gewerkschaften das ermöglichen, stützen sie den Kapitalismus.
Zur Weltwirtschaftskrise 1929ff.: Übersehen wird die Vorgeschichte (Anstieg der Produktivität von 1919 bis 1923 um 43%, da bei gleichbleibenden Löhnen dadurch eine Überproduktion entstand.) Heute besteht dasselbe Problem. In den USA die Reallöhne heute genauso hoch wie 1975. In Deutschland "nur" von 2000 bis 2014.
Neoliberalismus hat durch Verhinderung von Nachfrage Wachstum gebremst. (Das ist eine Art unfreiwillige Umweltschutzmaßnahme.) D. verbraucht anteilig 3 Planeten, bei anhaltend gleichem Wachstum (von 1,3%) wären es bald 6 Planeten.
"Ich bin keine Kapitalismuskritikerin"; aber "so schön er ist", er braucht Wachstum, und das lässt sich nicht dauerhaft aufrecht erhalten.
Studie vom Umweltbundesamt: Durchschnittlicher Haushalt hat 10 000 Gegenstände. Davon werden nur 5000 verwendet. Warum produzieren wir nicht nur noch die Hälfte?
H.Ch. Binswanger: Ohne Wachstum reißen die Investitionsketten. Das ist katastrophal für die Weltwirtschaft. (Beispiel: Bankrott von Lehman Brothers: Nur kleine Bank, nur Spekulation, keine Verbraucher betroffen, aber schon das hat zur Katastrophe geführt.) 2009 hat die Regierung 450 Mrd. € für Investitionen eingesetzt.
Eine ökolog. Kreislaufwirtschaft ist möglich. Niemand müsste hungern. Vergleich mit 1975. Eigentlich doch nicht schlecht; aber dte. Wirtschaftsleistung ist seitdem um 100% gestiegen. Der Übergang zur  Kreislaufwirtschaft ist aber noch nicht gefunden. Sie ist aber leider trotzdem alternativlos. Private Autos auch E-Autos sind zu aufwändig; dafür reicht Ökostrom nie. Er wird immer knapp bleiben. Öl ist zu fördern mit 3% Energieeinsatz. Ökostrom aber erfordert über 15%. Alle Arbeitsplätze für Produktion Lebensversicherung hat keinerlei Zukunft, alle Arbeitsplätze dort fallen fort, ebenso werden Kredite überflüssig, auch Werbung etc. - Beschäftigung zur Beseitigung der Umweltschäden wird bleiben, aber mit viel geringerer Produktivität. Es funktioniert nicht mit Preissignalen und Marktmechanismus.
Die einzige Chance für den Übergang ist ein Analogon zur britischen Kriegswirtschaft von 1939. Die Friedenswirtschaft musste schrumpfen, damit alle Kapazitäten in Rüstung gesteckt werden konnten. Der Staat gab Produktion und Rationierung vor. 


Niko Paech: Post-Wachstums-Ökonomie, Barbarei & Nachhaltigkeit - Jung & Naiv:

Daraus: In der Bundesrepublik findet gegenwärtig eine systematische Abschaffung der Ökosphäre statt. Gegenwärtig wird über Wohnungsnot in Deutschland gesprochen. Wenn man sich klar macht, dass in den 50er Jahren nur 15 m² Wohnraum pro Person zur Verfügung stand, es gegenwärtig aber 46 m² pro Person bemerkt man die perspektivische Verzerrung. Von den Grünen wurde Anfang der 80er Jahre ein Bodenmoratorium (kein weiterer Verbrauch von Boden) gefordert. Dazu kam es nicht. Selbst in Kenntnis der ökologischen Krise gibt es einen Wettlauf um mehr Bodenverbrauch. Bald aber müssen wir Straßen und Flugplätze abbauen und Boden renaturieren, um mehr landwirtschaftliche Flächen zu gewinnen. Die Vorstellung, wir dürften immer mehr Maschinenleistung in Anspruch nehmen, ist eine Anmaßung, eine moderne Form von Barbarei. Wir haben die Barbarei der absolutistischen Fürsten nicht abgeschafft, sondern nur demokratisiert. Heute haben wir Millionen solcher Barbaren. Der ökologische Rucksack von 20-jährigen ist heute oft schon größer als der von Menschen am Ende des Mittelalters an ihrem Lebensende. 
Die Vorstellung, durch technische Mittel ließe sich der gegenwärtige Ökologieverbrauch aus nachhaltigen Quellen speisen ist ein Irrglaube, weil man nicht bedenkt, dass für die Produktion nachhaltiger Energien große Mengen seltener Rohstoffe gebraucht werden, deren Gewinnung zusätzlich höchst gefährliche Schadstoffe freisetzt (Beispiel: seltene Erden, besonders Neodym).
Eine weiter Wachstumsgrenze ist die psychische.  Mehr Wachstum führt auch zu mehr Stress. Der Euro scheitert daran, dass die Staaten zu unterschiedlich sind und deshalb die gemeinsame Währung die Wirtschaftsentwicklung geschädigt hat. Regionalwährungen wären stabiler als eine Zentralwährung. Allenfalls Euro als Ergänzung zu Regionalwährungen. 
Wachstumstreiber: Von der Produktion her: Je mehr Maschinen u. Infrastruktur vorhanden sind, desto mehr müssen instand gehalten werden. Von der Nachfrageseite: Als Beweis für Anerkennung haben wir einen Wettbewerb um mehr Geld und mehr Konsum. 
Konkurrenz und Kampf um Anerkennung kann auch auf kulturellem Feld stattfinden. 
Wird die Umstellung gelingen? - Es fehlt nicht an Wissen, sondern an Umgewöhnung. Man muss das Neue üben. Heute gibt es keine Partei mehr, die sich der Wachstumskritik annimmt. - Für eine Transformation müssten wir ein neues Arbeitsmodell entwickeln mit weniger Arbeitsstunden, so dass wir 1. Vollbeschäftigung bekommen und 2. Zeit haben um urbane Selbstversorgung zu organisieren. Beschränkung auf das Notwendige, neuer Freiheitsbegriff: "Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion" (Schumacher: Small is Beautiful). 

Niko Paech: Die Wachstumsparty ist vorbei  30.1.2020

http://www.postwachstumsoekonomie.de/vortragsreihe/videos/

Sonntag, 26. Januar 2020

Blackrock setzt zur Abwechslung Kohlekonzerne unter Druck

"Siemens, BASF, Bayer, RWE: Auch deutsche Dax-Konzerne haben diese Woche einen blauen Brief von BlackRock-Chef Fink bekommen. In seinem jährlichen CEO-Schreiben an die Konzernchefs ruft er zu neuem Öko-Bewusstsein auf. [...] 
Doch der mächtige Mann der Wallstreet gibt zu: "Fink for Future" verbindet nichts mit Umweltaktivistin Greta: "Ich habe diesen Brief nicht als Umweltschützer geschieben, sondern als Kapitalist." [...]
Fink drängt die Konzernchefs der wichtigsten Unternehmen weltweit zum Umbau ihrer Firmen. Blackrock werde sich aus Investitionen zurückziehen, die mit hohen Umweltrisiken verbunden seien - etwa die Kohleförderung. Ansagen, die auch einige Dax-Konzerne ernst nehmen könnten.
Denn der mächtigste Vermögensverwalter der Welt ist auch an allen Top-Unternehmen in Deutschland beteiligt - oft als größter Aktionär. Von Siemens über die Versicherer Allianz und Münchener Rück bis zu RWE, Deutscher Bank oder Bayer. Von ihnen will Fink ab jetzt ausführliche Informationen zur Nachhaltigkeit. [...]"

https://www.tagesschau.de/ausland/blackrock-aufruf-klimaschutz-101.html

Mittwoch, 20. November 2019

Bernd Ulrich: Alles wird anders. Das Zeitalter der Ökologie

Bernd Ulrich: Alles wird anders, 2019

Zitate:

"Nur 16 der 197 Länder, die das Pariser Abkommen unterzeichnet haben, haben überhaupt einen nationalen Klimaaktionsplan definiert, um die Zusagen zu erfüllen. Dies geht aus einer Studie vor, die im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP24 im polnischen Kattowitz
Im November 2018 veröffentlicht wurde. [...]
Man darf die Größe der politischen Leistung von Paris gleichwohl nicht unterschätzen. Pathetisch gesprochen: So viel Menschheit waren noch nie. Unglücklicherweise steht die Natur nun nicht etwa staunend daneben und beklatscht dieses komische Ding namens Mensch, das sich da in ihr gebildet hat." (S.35/36)


Ist es Zufall oder Notwendigkeit, dass es die westlichen weißen Demokratie ihren bisher nie ohne Ausbeutung anderer Länder, andere Ethnien, der Frauen – und eben der Natur gegeben hat? Kann unser liberales Gesellschaftsmodell existieren, ohne sich mehr Ressourcen zu nehmen als andere und die Erde und die Atmosphäre mehr zu verschmutzen als andere und mehr, als es verantwortbar ist? [...]
 sollten sich westliche Demokratie und Ausbeutung als siamesische Zwillinge erweisen, dann liest sich auch das vergangene Jahrhundert künftig anders." (S.87/88)


Was die heutigen Regierungen sich weltweit leisten, ist "die Verwandlung der Freiheit in Zwänge". (S.157)

"Niemand weiß zurzeit, wie lange diese Zeitzone der Freiheit dauert, aber man weiß, dass es sie gibt. Freiheit hat neuerdings ein Verfallsdatum." (S.160)

"Das Insistieren auf überkommenen Privilegien ist jedoch nicht freiheitlich, es ist feudal." (S.163)
(Anmerkung Fontanefan: Das Wort libertas bedeutete im frühen Mittelalter noch Vorrecht. - Das steht leider noch nicht in der Wikipedia.)

S.165 schreibt Ulrich dem Sinne nach: Alles, was wir heute falsch machen, ist eine Chance, es besser zu machen. Es gibt Tausende von Chancen für jeden einzelnen.

"Die Klassenkämpfe konnten den Kapitalismus nicht brechen, die Klimakämpfe könnten ihn dagegen aus seinem Wahn befreien." (S.182)
(sieh: Naomi Klein: Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima)

"Die autoritären Bewegungen [...] sind auch schon Vorboten einer aggressiven Antiklima-Bewegung" (S.194)



Ich parke hier mal einen Twitter-thread über Klimaleugner.

Samstag, 24. Februar 2018

GLOBALISIERUNG UND ÖKOLOGIE

Globalisierte Arbeits- und Konsumstile führen nicht nur zu einer Steigerung des materiellen Wohlstands. Sie bringen auch eine Reihe ökologischer Probleme mit sich, die die natürlichen Grenzen der Globalisierung offenbaren. Allein die Erderwärmung, die Zerstörung der Urwälder sowie das Artensterben stellen die Welt vor große Probleme:
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52723/oekologische-probleme




Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr“, mahnte Albert Einstein 1949.

Samstag, 30. April 2016

Schnellebig

"Gerade für den, der historisch denkt, besitzt der Gedanke daran, dass die heutige Menschheit in einem Jahr fossile Ressourcen von einer Jahrmillion verbraucht, etwas tief Beunruhigendes." (Joachim Radkau: Die Ära der Ökologie. Eine Weltgeschichte, München 2011,
S.37)

Sonntag, 27. Januar 2013

Welterschöfungstag

Das ist nicht der Tag, an dem die Welt geschaffen wurde, sondern der Tag im Jahr, wo mehr Ressourcen verbraucht worden sind, als die Erde aufgrund von Biokapazität und Rostoffen im Jahr hergeben kann.
Gegenwärtig liegt er um den 22. August herum.
vgl. auch Randers: 2052, S.359