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Posts mit dem Label Assmann werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Samstag, 29. Januar 2022
Sonntag, 14. Oktober 2018
Jan Assmann: Kulturelles Gedächtnis
Kulturelles Gedächtnis
Jan Assmann: Kollektives Gedächtnis und kulturelle Identität , 1988
http://www.fr.de/kultur/geschichte-deutschlands-holocaust-mahnmal-ist-eine-globale-ikone-a-1410087,0#artpager-1410087-1
http://www.fr.de/kultur/literatur/jan-assmann-exodus-die-gewalt-des-monotheismus-a-486986
Friedrich Wilhelm Graf, emeritierter Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München, lobt Jan Assmann dafür, wie aufgeschlossen er für Kritik an seiner These von der mosaischen Unterscheidung offenbar geblieben ist, denn in seinem Buch "Exodus" habe sich Assmann von der Grundunterscheidung zwischen wahr und falsch entfernt, die er in früheren Werken als den radikalen Umbruch zwischen Poly- und Monotheismus beschrieben und für die "Tendenz zum 'heiligen Krieg'" verantwortlich gemacht hatte, fasst der Rezensent zusammen. Die neue These gründet sich stärker auf den Bundesgedanken, auf den "Monotheismus der Treue", wie Assmann ihn nennt, so Graf. Dadurch fällt der Verdacht auf monotheistisch motivierte Gewaltbereitschaft allerdings nicht weg, weiß der Rezensent, Assmann verlagere ihre Begründung lediglich in das komplexere Verhältnis von Treue und Untreue. Nur dass Assmann sie immer noch als spezifisch monotheistisches Phänomen begreifen will, kritisiert Graf: auch in polytheistischen Religionen finde sich schließlich religiös motivierte Gewalt.
(https://www.perlentaucher.de/buch/jan-assmann/exodus.html)
http://www.fr.de/kultur/literatur/monotheismus-moerderisches-eifern-fuer-gott-a-456035
http://www.fr.de/kultur/literatur/jan-assmann-exodus-welthistorisch-einmalig-a-449450
http://www.fr.de/kultur/literatur/jan-assmann-die-totale-religion-a-742401
Jan Assmanns Bücher bei Perlentaucher:
https://www.perlentaucher.de/autor/jan-assmann.html
Jan Assmann: Kollektives Gedächtnis und kulturelle Identität , 1988
Aleida Assmann: Erinnerungsräume: Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses, 1999
http://www.fr.de/kultur/geschichte-deutschlands-holocaust-mahnmal-ist-eine-globale-ikone-a-1410087,0#artpager-1410087-1
http://www.fr.de/kultur/literatur/jan-assmann-exodus-die-gewalt-des-monotheismus-a-486986
Friedrich Wilhelm Graf, emeritierter Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität München, lobt Jan Assmann dafür, wie aufgeschlossen er für Kritik an seiner These von der mosaischen Unterscheidung offenbar geblieben ist, denn in seinem Buch "Exodus" habe sich Assmann von der Grundunterscheidung zwischen wahr und falsch entfernt, die er in früheren Werken als den radikalen Umbruch zwischen Poly- und Monotheismus beschrieben und für die "Tendenz zum 'heiligen Krieg'" verantwortlich gemacht hatte, fasst der Rezensent zusammen. Die neue These gründet sich stärker auf den Bundesgedanken, auf den "Monotheismus der Treue", wie Assmann ihn nennt, so Graf. Dadurch fällt der Verdacht auf monotheistisch motivierte Gewaltbereitschaft allerdings nicht weg, weiß der Rezensent, Assmann verlagere ihre Begründung lediglich in das komplexere Verhältnis von Treue und Untreue. Nur dass Assmann sie immer noch als spezifisch monotheistisches Phänomen begreifen will, kritisiert Graf: auch in polytheistischen Religionen finde sich schließlich religiös motivierte Gewalt.
(https://www.perlentaucher.de/buch/jan-assmann/exodus.html)
http://www.fr.de/kultur/literatur/monotheismus-moerderisches-eifern-fuer-gott-a-456035
http://www.fr.de/kultur/literatur/jan-assmann-exodus-welthistorisch-einmalig-a-449450
http://www.fr.de/kultur/literatur/jan-assmann-die-totale-religion-a-742401
Jan Assmanns Bücher bei Perlentaucher:
https://www.perlentaucher.de/autor/jan-assmann.html
Samstag, 7. Juli 2018
Interview mit Jan Assmann
"[...] Sind Sie auch auf die Straße gegangen?
Assmann: Nein, zu dieser Zeit nicht mehr. Ich bin früher, 1958, gegen den Atomkrieg und gegen die Bewaffnung der Bundesrepublik auf die Straßen gegangen. Da hatte ich gerade Abitur gemacht. Das war meine politische Phase. Ich habe dann aber mit Erstaunen feststellen müssen, wie unpolitisch und konservativ diese 1950er-Jahre waren. Und habe das Aufkommen politischen Denkens in den 60er-Jahren dann sehr begrüßt.
Aber Sie waren kein Teil der „68er“-Bewegung?
Assmann: Irgendwann kippte das Ganze ins Ideologische um, wurde verbohrt, und da war für mich völlig klar: Mit denen kann man nicht gemeinsame Sache machen. Und außerdem stammen sowohl meine Frau Aleida als auch ich aus dem Bildungsbürgertum, was ja das Feindbild der „68er“ war .
Sie haben also mit der Bewegung sympathisiert, wollten sich aber nicht vereinnahmen lassen?
Assmann: Ja. Und 1967 haben wir uns dann auch in aller Form verlobt und ein Jahr später dann den Weg ins völlig bürgerliche Leben beschritten - und haben fünf Kinder bekommen. Wir halten also nach wie vor die Fahne des Bürgertums hoch. (lacht) [...]"
Freitag, 15. Juni 2018
Der Friedenspreis für Gedächtniskultur
Aleida und Jan Assmann untersuchen die Bedingungen eines kulturellen Gedächtnisses. FAZ 12.6.18
- VON STEFAN TRINKS
- -
Labels:
Assmann,
Erinnerungskultur,
Friedenspreis,
Gedächtniskultur
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