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Dienstag, 25. März 2025

Arkansas Keine Kurzhaarfrisur für Mädchen erlaubt

 "US-Bundesstaat Arkansas. Republikaner wollen Kurzhaarfrisur für Mädchen unter Strafe stellen

Der Gesetzentwurf greift massiv in individuelle Rechte ein: Zwei republikanische Senatoren im US-Bundesstaat Arkansas wollen Minderjährigen vorschreiben, welche Frisuren erlaubt und welche verboten sind. [...]" (Spiegel 25.3.25)

Freitag, 3. Juli 2015

Warum Jungen in der Schule auf der Strecke bleiben

Warum Jungen in der Schule auf der Strecke bleiben, Spectrum.de 3.7.15
Es gibt biologische Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen – etwa hinsichtlich der Hormone und des Gehirnaufbaus –, die einen Einfluss auf ihre schulischen Leistungen haben. Das Gehirn reift bei Mädchen früher und verschafft ihnen Vorteile bei sprachlichen Aufgaben, Jungen haben dagegen Vorteile im verbal-räumlichen Denken. Diese Unterschiede sind aber nicht so groß, dass sie zwangsläufig auch zu unterschiedlichen Leistungen führen müssen. Wichtiger ist dafür, wie wir mit diesen Unterschieden umgehen, inwiefern wir sie betonen oder ob wir versuchen, sie zu nivellieren. Der entscheidende Faktor ist letztlich das soziale Umfeld, also Eltern, Lehrer, ältere Mitschüler oder auch die Medien. Sie leben Kindern bestimmte Rollenbilder vor, während sie aufwachsen und ihre Geschlechtsidentität aufbauen.Der Hauptgrund dafür, dass Jungen schlechtere Noten bekommen und anschließend weniger gute Abschlüsse machen, liegt in ihrem Verhalten. Sie sind nicht weniger intelligent als Mädchen, aber sie passen im Unterricht oft weniger auf, machen seltener die Hausaufgaben, lesen nicht so viel in ihrer Freizeit. All das sind Dinge, die sie aus ihrem Umfeld nach wie vor ein wenig als typisch männliche Verhaltensweisen vorgelebt bekommen: im Unterricht stören, Autoritäten in Frage stellen, Fußball statt Bücher.

Freitag, 21. November 2014

Taxifahrer warnen: Nehme keine blutenden Fahrgäste mit

"In Guerrero fahren Taxis, die haben ein Pappschild auf dem Armaturenbrett, wo 'Nehme keine blutenden Fahrgäste mit' draufsteht." (Jennifer Clement: Gebete für die Vermissten, 2014)

Im Anschluss an das obige Zitat fährt die Rezensentin der Frankfurter Runschau fort:
"Vor diesem Hintergrund hat Jennifer Clement zehn Jahre lang für ihren Roman recherchiert und Hunderte von Interviews mit Mädchen und Frauen geführt. Und hat es geschafft, das immense Hintergrundwissen, das sie dabei angehäuft haben muss, nicht auszustellen, sondern es beim Schreiben ganz beiläufig im Hintergrund zu belassen. Ebenso wenig, und das ist noch wichtiger, ist sie der Versuchung erlegen, das Entsetzen, die Wut und Fassungslosigkeit, die sie ganz zweifellos oft gepackt haben müssen, auch nur ansatzweise durchscheinen zu lassen. Die Autorin verschwindet hinter ihrer Geschichte, übergibt die Hoheit über die Perspektive ganz und gar ihrer Hauptfigur." KATHARINA GRANZIN: Schöne Mädchen leben gefährlich, FR 20.11.14)