Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 29. Juni 2021

Weniger Ansteckungen bei Älteren als bei Jüngeren (vermutlich eine Folge der Impfungen)

Die Effekte der Impfungen sorgt für eine Neuverteilung der Inzidenzen in den Altersgruppen. Siehe hier in Spanien #Covid_19
Quote Tweet
EL PAÍS
@el_pais
·
Incidencia acumulada global en España de covid: 106,82 Menores de 11 años: 79,72 De 12 a 19: 243,42 De 20 a 29: 251,06 De 30 a 39: 143,14 De 40 a 49: 103,37 De 50 a 59: 51,88 De 60 a 59: 43,04 De 70 a 79: 17,85 Mayores de 80: 22,37 elpais.com/sociedad/2021-

https://twitter.com/eisenmed/status/1409955136240295939


Montag, 30. November 2020

Links

Nackenmuskeltraining

Kleine Übungen für morgens vor dem Aufstehen

MIGRANTEN AUF DEN KANAREN: Spanien räumt umstrittenes Lager, FAZ 30.11.20

"Viel zu viele Migranten mussten sich den Platz in einem kleinen Lager am Hafen von Arguineguín teilen. Nun wurden sie andernorts in Zelten und Hotels untergebracht. Die Verantwortlichen in den Touristenorten sehen das nicht gerne."

Coronavirus: Der lange Weg zur Herdenimmunität SZ 30. November 2020

"Auf Grundlage der bislang bekannten Eckdaten hat die SZ eine grobe Überschlagsrechnung angestellt. Demnach wird es in etwa bis Ende des kommenden Jahres dauern, bis Deutschland Herdenimmunität erreicht."

Europa in der Erdgas-Falle

"Die Energie-Industrie will mit Hilfe der Europäischen Union mehr als 100 Milliarden Euro in neue Erdgas-Infrastruktur investieren. Das könnte auch gelingen, weil die Gaslobby in Brüssel an der Netzplanung beteiligt wird. Wissenschaftler warnen nun, neue Projekte bedrohen das Erreichen der Klimaziele."

Der Millionär bei Günter Jauch im Interview Spiegel 2.12.2010

Samstag, 18. Mai 2019

Zu den britisch-spanischen Beziehungen


Die Beziehungen zwischen Spanien und dem Vereinigten Königreich schließen die internationalen Beziehungen zwischen den Vorgängern beider Staaten ein.
Weder das Vereinigte Königreich noch Spanien haben nur einen einzigen verfassungsmäßigen Vorgänger. Das Vereinigte Königreich wurde ursprünglich durch die Vereinigung der Königreiche England und Schottland (und später mit Irland) geschaffen, während Spanien ursprünglich durch die Vereinigung der Krone von Kastilien und Aragon entstand. Sie sind auch deswegen komplex, weil sowohl Großbritannien wie Spanien globale imperiale Mächte waren, manchmal die gleichen Gebiete beanspruchten, eine Situation, die auch heute noch im Streit um Gibraltar [im Süden der Iberischen Halbinsel] eine Rolle spielt .

Anglo-Portugiesische Allianz
Seit Jahrhunderten wurde die Rolle von England auf der Iberischen Halbinsel durch die portugiesisch-britische Allianz von 1373 bestimmt. Die britischen Beziehungen zu Portugal waren immer besser als die zu Spanien, und Spanien und das Vereinigten Königreich gerieten zweimal in Konflikt über die Frage der Unabhängigkeit Portugals.
Im Jahre 1384, während des Hundertjährigen Krieges, half England König  Johann I. von Portugal, was die von Frankreich unterstützte kastilische Invasion vereitelte. Beide Seiten trafen sich in der entscheidenden Schlacht von Aljubarrota, die sich als entscheidend dafür erwies, dass Portugal seine Unabhängigkeit vom größeren Nachbarn bewahren konnte.
Diese Allianz geriet in eine Krise, als Portugal während des Kastilischen Erbfolgekrieges (1474-1479) Juana la Beltraneja statt ihrer Tante Isabel von Kastilien unterstützte, da Frankreich ebenfalls Johanna favorisierte. In der Folgezeit arbeitete England mit den katholischen Königen, Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von  Aragon zusammen. So kam es zu Hochzeiten zwischen den englischen und kastilischen Fürsten. Außerdem gab es sogar eine kleine englische Abteilung, die während der Eroberung Granadas für die kastilische Sache kämpfte. Allerdings brachte der Kampf von Elizabeth I von England gegen Philipp II von Spanien im sechzehnten Jahrhundert eine neue englische Unterstützung für die portugiesischen Interessen

Sieh: 
Spain–United Kingdom relations
Relaciones entre España y Reino Unido

Montag, 4. Juni 2018

Wie geht es weiter in Slowenien, Spanien und Italien? - euro|topics


Wer kann Slowenien künftig regieren?
In Slowenien hat die Partei SDS des rechtskonservativen Oppositionsführers und Ex-Premier Janez Janša mit 25 Prozent der Stimmen die Parlamentswahl gewonnen. Unter anderem möchte er das Land nach dem Vorbild Ungarns vor Migranten abschotten. Doch viele Kommentatoren können sich die erneute Bildung einer Regierung unter Janša nicht vorstellen und bringen Alternativen ins Spiel.
HVG (HU)

Janša bringt zu viele Altlasten mit

Trotz ihres Wahlsiegs wird die SDS von Ex-Premier Janez Janša wohl nicht regieren, meint hvg:
„Viktor Orbán hat für den Sieger Janša Wahlkampf gemacht und die rechtsgerichtete, slowenische Partei hat auch seine schrille, einwanderungsfeindliche Kampagnentechnik übernommen. Doch dessen Verbündeter aus Ljubljana war mit Unterbrechungen schon acht Jahre an der Regierung. Und wegen Janšas Skandalen aus dieser Zeit ist nur die Partei NSi bereit, entsprechend ihrer Ankündigungen, mit ihm eine Koalition zu bilden - wie Der Standard schreibt. (Janša saß sogar kurz im Gefängnis.) So wird der Sieg wohl nicht fürs Regieren reichen.“
Zum Originalartikel
Teilen auf
 
JUTARNJI LIST (HR)

Zwei schwierige Alternativen

Nach der Wahl sieht Jutarnji list zwei politische Szenarien:
„Sollte Janez Janša an die Macht kommen, wird sich Slowenien mit Ungarn und wahrscheinlich Polen verbünden. Und auch mit der neuen populistisch-xenophoben Regierung in Italien wird sich Janša gut verstehen. Die österreichischen radikal-rechten Freiheitlichen [FPÖ] werden in Ljubljana gern gesehene Gäste sein. ... Sollte die Linke die Regierung bilden, muss Marjan Šarec sagen, was er eigentlich will. Seine letzten Aussagen waren sehr gegen Fremdenfeindlichkeit gerichtet, doch man ist besorgt über Ankündigungen, dass ihn das bestehende Establishment stört. Außerdem handelt es sich um einen Politiker ohne die nötige Erfahrung für den Posten des Premiers, was ein Problem sein könnte.“
Željko Trkanjec
Teilen auf
zur Homepage
 
VEČER (SI)

Auch Neuwahlen sind möglich

Mit Blick auf eine möglicherweise komplizierte Regierungsbildung schließt Večer Neuwahlen nicht aus:
„Slowenien steht eine Zeit politischer Instabilität bevor. ... Auf die neue Regierung warten das Schiedsabkommen mit Kroatien, der Verkauf der größten slowenischen Bank NLB, Streiks im öffentlichen Sektor, sowie die Gesundheits- und Rentenreform. ... Nichts ist ausgeschlossen, nicht einmal, dass wir bald wieder wählen müssen. Deshalb konnte gestern in Wahrheit niemand feiern, auch wenn einige gedacht haben, das Ergebnis hätte auch schlechter ausfallen können. Vielleicht ist bei all dem noch das größte Glück, dass wir in Zeiten des Wirtschaftswachstums leben. Doch wie lange noch?“
Matija Stepišnik
Teilen auf
Zum Originalartikel
 
LA STAMPA (IT)

Erneuter Sieg für Politik der Abschottung

Auch in Slowenien gewinnt ein Politikansatz, der gerade überall Schule macht, klagt La Stampa:
„Es war absehbar, dass eine rechtskonservative Partei siegt, die bisher in der Opposition war, und auf einen Kandidaten setzt, der den Ungarn Viktor Orbán sowie Donald Trump kopiert, um wieder ins Rampenlicht zu treten. Janša verspricht eine harte Anti-Migrationspolitik, mehr Sicherheit und Patriotismus - ein 'Slowenien First' mit anderen Worten. Doch er hat nicht ausreichend Stimmen, um alleine zu regieren. Somit steht auch Slowenien vor einer turbulenten Phase der Regierungsbildung. Auf Platz Zwei landete mit 13 Prozent die anti-systemische Liste von Marjan Šarec [LMS], dem Ex-Komiker und heutigen Bürgermeister von Kamnik, der mit der politischen Kaste ein Hühnchen rupfen will. LMS könnte das Zünglein an der Waage sein.“
Stefano Giantin
Teilen auf
zur Homepage
Wer kann Slowenien künftig regieren?
Teilen auf
Kann Sánchez Spanien erneuern?
In Spanien ist Sozialistenchef Pedro Sánchez zum neuen Premier gewählt worden. Sein konservativer Vorgänger Rajoy war zuvor vom Parlament per Misstrauensvotum gestürzt worden. Hintergrund ist ein Korruptionsskandal, in den Rajoys konservative Partei PP tief verstrickt ist. Kommentatoren fragen sich, ob mit Sánchez ein Neustart für Spanien wirklich gelingen kann.
NRC HANDELSBLAD (NL)

Auch Sánchez stammt aus der alten Garde

Dass die Spanier mit Sánchez noch keinen echten Neustart vor sich haben, betont NRC Handelsblad:
„Sánchez stellt sich gerne dar als moderner Sozialist, aber er ist kein Erneuer. Für eine neue Generation von Spaniern sind die PP von Rajoy und die PSOE [von Sánchez] zu starke Symbole für die alte Politik. ... Dass Mitglieder beider Parteien in eine Korruptionsaffäre nach der anderen verwickelt waren, unterstreicht das Bild noch. Jüngere geben ihre Stimme immer häufiger neuen Parteien wie der liberalen Ciudadanos und der linksradikalen Podemos. Auf diese Weise wird Spanien nicht länger nur in rechts und links geteilt, sondern auch in jung und alt.“
Koen Greven
Teilen auf
zur Homepage
 
DUMA (BG)

Iberische Halbinsel kann es Europa zeigen

Nach Portugal wird nun auch Spanien beweisen, dass linke Politik nicht zum Scheitern verurteilt ist, jubelt Duma:
„Sánchez hat die Chance, den politischen Kurs Spaniens grundlegend umzuwälzen. Die Katalonien-Krise wird er wahrscheinlich nicht so leicht in den Griff kriegen. Dafür dürfte die Wirtschaft - das andere große Problem Spaniens - nach der konservativen Sparpolitik Rajoys unter Sánchez aufblühen. Portugal hat es bereits vorgemacht und bewiesen, dass das Mantra von den bösen Sozialisten, die immer alles kaputt machen, und den guten Konservativen, die es wieder in Ordnung bringen, nicht stimmt. Die iberische Halbinsel kann endlich ein Zeichen setzen und dem Rest Europas zeigen, dass linke Politik die richtige Politik ist. Die Zeit dafür ist reif und wir können Pedro Sánchez nur viel Erfolg wünschen!“
Georgi Hristow
Teilen auf
Zum Originalartikel
 
EL MUNDO (ES)

Neuer Premier muss zunächst Brüssel beruhigen

Sánchez darf keine Bedrohung für Europa sein, mahnt El Mundo:
„Man muss anerkennen, dass Sánchez stets sein europäisches Profil unterstrichen hat. Und in der Debatte vor dem Misstrauensvotum konnte er zwar, um nicht die Separatisten zu verschrecken, nur wenig zu seinem Regierungsprogramm sagen. Dabei machte er aber dennoch klar, dass er die Zusagen des Landes gegenüber Brüssel einhalten werde, einschließlich der Vereinbarungen zum Defizit. Jetzt muss er es beweisen. Eine der großen Anstrengungen der ersten Legislatur unter Rajoy bestand darin, mitten in der Wirtschaftskrise dafür zu sorgen, dass Spanien nicht mehr als der kranke Mann Europas angesehen wird. Und die Sozialisten haben nun die unbedingte Pflicht, die Stabilität zu erhalten.“
Zum Originalartikel
Teilen auf
Kann Sánchez Spanien erneuern?
Teilen auf
Was machen Populisten aus Italien?
Mit dem Vorschlag eines neuen Kandidaten für das Amt des Wirtschafts- und Finanzministers haben die Protestbewegung Cinque Stelle und die rechtsgerichtete Lega den Weg für eine gemeinsame Regierung freigemacht. Premier wird nun doch der Rechtsprofessor Giuseppe Conte. Europas Kommentatoren diskutieren weiter darüber, ob das Experiment in Rom gut gehen kann.
ZEIT ONLINE (DE)

Europa bedeutet Einmischung

Zeit Online kritisiert die Auffassung, dass sich der Rest Europas nicht in die Angelegenheiten Italiens einzumischen hätte:
„[D]ann müssten wir ... aufhören, von einer europäischen Öffentlichkeit zu reden. Jede Nation unterhielte sich dann nur mehr mit sich selbst, stritte, zerfleischte oder versöhnte sich. Je nachdem. Aber ein Gespräch zwischen den Nationen wäre dann unerwünscht, geradezu unmöglich. ... Die EU ist auf Nationalstaaten aufgebaut. Jede Nation hat ihre Empfindlichkeiten, die sich zu einem guten Teil aus ihrer Geschichte erklären. Das lässt sich beklagen, aber nicht einfach aus der Welt schaffen. Darauf sollte jeder Rücksicht nehmen, doch das heißt nicht, dass man zum Schweigen verurteilt ist. Wenn man beim anderen eine Gefahr erkennt, die für alle bedrohlich ist – dann sollte sie deutlich benannt werden.“
Ulrich Ladurner
Teilen auf
Zum Originalartikel
 
VEČERNJI LIST (HR)

Auf alle Fälle etwas komplett Neues

Verfrüht findet Večernji list die Kritik am neuen Bündnis in Italien:
„Die neue Regierung aus Cinque Stelle und Lega muss erst zeigen, ob sie die zahlreichen Wahlversprechen einlösen kann. Manche nennen diese Regierung populistisch, andere Anti-Establishment, dritte bezeichnen sie als rechts doch ist sie in Wahrheit in Italien und ganz Europa einzigartig. Cinque Stelle hat linkes Gedankengut, wenn es ums Soziale geht, aber auch rechtes, wenn es um den Schutz der Grenzen vor Migranten geht. ... Das Wichtigste ist, diese Regierung nicht in alte Schubladen einzuordnen, denn sie ist etwas Neues. Über ihren Erfolg oder Misserfolg werden wir später diskutieren.“
Silvije Tomašević