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Mittwoch, 6. April 2022

Geheim gehaltene Spritdaten

 

Geheim gehaltene Spritdaten FR 6.4.22

"[...] Seit Anfang 2021 müssen die Hersteller ihre Neufahrzeuge verbindlich mit einer elektronischen Kontrolleinheit (OBFCM) ausstatten, die Sprit-, Stromverbrauch und gefahrene Kilometer dokumentiert. Die gesammelten Informationen mussten bis zum 1. April erstmals an die EU-Kommission übermittelt werden. Auf Anfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) teilten Volkswagen und Mercedes-Benz aber lediglich mit, welche Art von Daten nach Brüssel gemeldet wurden. Daten selbst wurden nicht genannt. [...]
Resch geht davon aus, dass die Überschreitungen bei den Plug-in-Hybriden „besonders krass“ ausgefallen sind. In den Meldungen an die Kommission werde genau aufgeschlüsselt, wie viel Strom und wie viel Sprit verbraucht wurde. „Deshalb sind diese Daten so wertvoll“, so Resch, dessen Organisation eine maßgebliche Rolle bei der Aufdeckung des Dieselskandals spielte. Er fügt hinzu: Die bisherige Praxis der „Veröffentlichung von völlig unrealistischen Verbrauchsdaten sehen wir als Betrug am Verbraucher“. [...]
Auch für Jutta Paulus von der Grünen-Fraktion im EU-Parlament ist absehbar, dass sich die Plug-in-Hybride „als eine klimaschädliche Sackgasse“ erweisen werden. [...]"
(Hervorhebungen von Fontanefan)

Freitag, 8. August 2014

Kostenlos ist nicht selten besonders teuer: Apps

 Im Google-Play-Store generieren die kostenlosen Apps mit In-App-Käufen den größten Umsatz. Laut den US-amerikanischen Analysten von „App Annie“ sind diese Gratis-Spiele für 98 Prozent des Erlöses verantwortlich. Ähnlich ist es bei Apple. Dort gehen laut Forschungsinstitut Distimo rund 70 Prozent der Verkäufe auf das Konto von kostenlos herunterladbaren Spielen mit In-App-Funktion. (M. Greuel: Zocken und zahlen, Frankfurter Rundschau, 8.8.14)
Ein kleines Mädchen hatte auf dem Handy ihres Vaters bei einem "kostenlosen" Spiel etwa 2600 Dollar für besondere Spielefunktionen ausgegeben. In dem Fall gab es nach Klage Schadensersatz. Insgesamt hat  Apple 24 Millionen an Schadensersatz bezahlt. Im Verhältnis zu den Einnahmen aus den "kostenlosen" Spielen sind das Peanuts. (vgl. App Store und App Store (iOS))

mehr dazu: FR

Freitag, 2. Mai 2014

Streetworker und Straßenträumer sind keine Straßenzeitung, sondern kommerziell

 "Immer wieder tritt in Freiburg (und auch in vielen anderen Städten) eine Zeitung mit wechselnden Namen (Jedermann, Streetworker, Stramax, Straßenträumer) in Erscheinung.
Sie wird ebenfalls auf der Straße verkauft allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine Straßenzeitung im eigentlichen Sinne.
Vielmehr scheint es sich dabei um ein organisiertes Gewerbe zu handeln, bei welchem nicht ersichtlich ist, wer letztendlich die eingenommenen Gelder kassiert."

http://freiebuerger.de/augen-auf-beim-zeitungskauf/