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Samstag, 20. Februar 2021
Niccolò Machiavelli
Samstag, 4. Januar 2020
T.G. Ash über Macht
"Ich bin glücklich, dass ich immer der Versuchung der Macht widerstanden habe, denn ich kenne viele, die dieser Versuchung erlegen sind. Danach wird man nie wieder ganz heil." (Timothy Garton Ash, Zeit-Magazin 27.12.2019)
Dienstag, 29. Oktober 2019
Ehrenrettung der Macht
Von Schimpansen und Menschen
"[...] Roman Müller-Böhm, in seinem kargen Bundestagsbüro im Jahr 2019, sagt, die Macht habe schon einen leichten Rausch-Effekt. Die Leute träten ihm jetzt respektvoller gegenüber. Sie merkten, dass er nicht mehr "der Herr Lindner" sagt, sondern "der Christian". [...]"
mehr
"[...] Roman Müller-Böhm, in seinem kargen Bundestagsbüro im Jahr 2019, sagt, die Macht habe schon einen leichten Rausch-Effekt. Die Leute träten ihm jetzt respektvoller gegenüber. Sie merkten, dass er nicht mehr "der Herr Lindner" sagt, sondern "der Christian". [...]"
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Montag, 30. September 2019
Wer beherrscht Deutschland?
https://www.ardmediathek.de/daserste/player/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9mODk1ZjZkYi01NDQ1LTQzZmMtYjAzYS1lNzc2MDA4ZWVlN2I/reportage-dokumentation-im-ersten
Armin Schäfer über die Entwicklung der Wahlbeteiligung in Dttl.
Wahlbeteiligung in Vierteln mit geringerem Einkommen sehr geringe Wahlbeteiligung
"Wir fühlen uns von den Medienmachern missbraucht."
1990 noch duchschnittl. 80%, bei höherem Einkommen fast gleichbleibend, aber bei geringerem Einkommen.
Schäfer: "Man hört nicht auf mich" trifft zu. Ihre Interessen werden nicht berücksichtigt.
Bei MdB Akademiker von 74% auf 83%.
Ein BdM, ehemaliger Lokomotivführer, erklärt, weshalb
de Maiziere: Als Politiker lebt man notgedrungen in einer Blase
Einfluss der Automobilindustrie
Erpessbarkeit der Kommunalpolitik durch die ansässige Industrie
OBM Kastner in Coburg eingeladen vom Automobilzulieferer:
Wie viel Gewerbesteuer der Betrieb wo zahlen wird, kann der Betrieb selbst entscheiden.
Je nach Erfüllung seiner Wünscher durch die Stadt fällt dann die Steuerzahlung aus. Beispiel Brose. Aber auch Arbeitsplätze können verschoben werden.
Nachfolger von Kastner: Straße nach Brose benannt, obwohl er Nazi war.
RWE und Hambacher Wald:
Alleinstellungmerkmal im Rheinland. Tagebau und das Abbrechen von Dörfern.
Bürgerinitiativen verschwinden mit ihren Dörfern.
Die Macht verschiebt sich zu RWE
RWE-Sprecher sieht eine wechselseitige Abhängigkeit. Das Unternehmen brauche Planbarkeit.
Hambacher Wald Symbol der Auseinandersetzung ("Hambi lebt").
Arbeiter demonstrieren vor dem Privathaus der Organisatoren der Hambidemonstrationen
(Antje Grothus).
Jetzt aber eine Stillhaltelösung/Kompromiss. Der Betrieb und seine Arbeiter fühlen sich ohnmächtig.
Bernd Gruppa Aufbau einer Gewerkschaft in Leipzig. Nach 1990 extremer Rückgang der Mitgliedschaft. Folge: 3/3 der Arbeiter eines Betriebs Leiharbeiter, leider keine Seltenheit.
Aber 70 Arbeiter vor dem Fabriktor hatten innerhalb weniger Stunden große Wirkung auf den Betrieb, weil die Arbeit so eng getaktet ist.
Die Möglichkeit von 10 Jahren Leiharbeit hintereinander war Merkel unbekannt. Bernd Gruppa hat bei BMW und Porsche für die Leiharbeiter geregelte Verhältnisse erreicht.
De Maiziere: Die Bevölkerung vermutet nicht unzureichenden Willen der Politiker, aber eine Überforderung der Politik. In der neoliberalen Zeit Wegsparen von Personal und damit Handlungsfähigkeit des Staates.
Dresden wird durch Wohnungsverkauf schuldenfrei. Folge extremer Anstieg der Mietkosten. "Einer der größten sozialpolitischen Fehler".
Statt 48 000 Wohnungen jetzt wenigstens wieder 192 neugebaute.
De Maiziere: Demokratie lebt vom Mitmachen
Armutsbericht der Bundesregierung von 2017 enthielt wesentliche Ergebnisse der Untersuchungen Armin Schäfers nicht.
Sprecher aus dem Off: Das Machtgefüge hat sich verschoben. Kein Wunder, dass Unzufriedenheit entstanden ist.
"Das politische System ist herausgefordert, die Verschiebung des Machtgefüges zu korrigieren."
Armin Schäfer über die Entwicklung der Wahlbeteiligung in Dttl.
Wahlbeteiligung in Vierteln mit geringerem Einkommen sehr geringe Wahlbeteiligung
"Wir fühlen uns von den Medienmachern missbraucht."
1990 noch duchschnittl. 80%, bei höherem Einkommen fast gleichbleibend, aber bei geringerem Einkommen.
Schäfer: "Man hört nicht auf mich" trifft zu. Ihre Interessen werden nicht berücksichtigt.
Bei MdB Akademiker von 74% auf 83%.
Ein BdM, ehemaliger Lokomotivführer, erklärt, weshalb
de Maiziere: Als Politiker lebt man notgedrungen in einer Blase
Einfluss der Automobilindustrie
Erpessbarkeit der Kommunalpolitik durch die ansässige Industrie
OBM Kastner in Coburg eingeladen vom Automobilzulieferer:
Wie viel Gewerbesteuer der Betrieb wo zahlen wird, kann der Betrieb selbst entscheiden.
Je nach Erfüllung seiner Wünscher durch die Stadt fällt dann die Steuerzahlung aus. Beispiel Brose. Aber auch Arbeitsplätze können verschoben werden.
Nachfolger von Kastner: Straße nach Brose benannt, obwohl er Nazi war.
RWE und Hambacher Wald:
Alleinstellungmerkmal im Rheinland. Tagebau und das Abbrechen von Dörfern.
Bürgerinitiativen verschwinden mit ihren Dörfern.
Die Macht verschiebt sich zu RWE
RWE-Sprecher sieht eine wechselseitige Abhängigkeit. Das Unternehmen brauche Planbarkeit.
Hambacher Wald Symbol der Auseinandersetzung ("Hambi lebt").
Arbeiter demonstrieren vor dem Privathaus der Organisatoren der Hambidemonstrationen
(Antje Grothus).
Jetzt aber eine Stillhaltelösung/Kompromiss. Der Betrieb und seine Arbeiter fühlen sich ohnmächtig.
Bernd Gruppa Aufbau einer Gewerkschaft in Leipzig. Nach 1990 extremer Rückgang der Mitgliedschaft. Folge: 3/3 der Arbeiter eines Betriebs Leiharbeiter, leider keine Seltenheit.
Aber 70 Arbeiter vor dem Fabriktor hatten innerhalb weniger Stunden große Wirkung auf den Betrieb, weil die Arbeit so eng getaktet ist.
Die Möglichkeit von 10 Jahren Leiharbeit hintereinander war Merkel unbekannt. Bernd Gruppa hat bei BMW und Porsche für die Leiharbeiter geregelte Verhältnisse erreicht.
De Maiziere: Die Bevölkerung vermutet nicht unzureichenden Willen der Politiker, aber eine Überforderung der Politik. In der neoliberalen Zeit Wegsparen von Personal und damit Handlungsfähigkeit des Staates.
Dresden wird durch Wohnungsverkauf schuldenfrei. Folge extremer Anstieg der Mietkosten. "Einer der größten sozialpolitischen Fehler".
Statt 48 000 Wohnungen jetzt wenigstens wieder 192 neugebaute.
De Maiziere: Demokratie lebt vom Mitmachen
Armutsbericht der Bundesregierung von 2017 enthielt wesentliche Ergebnisse der Untersuchungen Armin Schäfers nicht.
Sprecher aus dem Off: Das Machtgefüge hat sich verschoben. Kein Wunder, dass Unzufriedenheit entstanden ist.
"Das politische System ist herausgefordert, die Verschiebung des Machtgefüges zu korrigieren."
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Reich
Samstag, 11. Februar 2017
Hans-Jürgen Jakobs: Wem gehört die Welt?
Hans-Jürgen Jakobs: Wem gehört die Welt? Handelsblatt 17.11.2016
Interview mit Jakobs kressnews 17.11.16
"Allein die Vermögensverwaltungsfirmen verfügen über 80 Billionen Dollar - das ist mehr als alle Güterproduzenten und Dienstleister der gesamten Welt erwirtschaften. Das zeigt, wo die wahre Macht liegt. Selbst als US-Präsident haben Sie keine Chance, hier in kürzerer Zeit eine Veränderung zu bewirken. [...] Ein solcher Kampf ist ziemlich aussichtslos. Schließlich braucht der Staat ja auch die Finanzmärkte, um die Pensionen der eigenen Mitarbeiter zu bezahlen. Änderungen können nur in internationalen Vereinbarungen erzielt werden." (Hervorhebungen von Fontanefan)
"Wer über seine Beteiligungen so viel Einfluss hat, kann sich bei Entscheidungen viel besser einbringen. Da geht es um steuerrechtliche Aspekte und auch um Fragen der Klima- und Energiepolitik - für ein ölproduzierendes Land wie Katar ist das enorm wichtig. [...] Sie sitzen nicht in Aufsichtsräten. Aber in den Investorengesprächen üben sie erheblichen Einfluss aus. Die wahre Macht liegt nicht bei den Gremien, sondern den großen Geldgebern."
"Nachdem sie mit ihrem Einfluss die Steuerlast gedrückt haben, haben die Superreichen nun ein neues Hobby entdeckt: Im Alter entfalten sie - wie auch Bill Gates - Philanthropie. Sie üben Macht über Spenden aus, wollen damit in ihrem Sinne Gutes tun und so die Welt verändern."
Interview mit Jakobs kressnews 17.11.16
"Allein die Vermögensverwaltungsfirmen verfügen über 80 Billionen Dollar - das ist mehr als alle Güterproduzenten und Dienstleister der gesamten Welt erwirtschaften. Das zeigt, wo die wahre Macht liegt. Selbst als US-Präsident haben Sie keine Chance, hier in kürzerer Zeit eine Veränderung zu bewirken. [...] Ein solcher Kampf ist ziemlich aussichtslos. Schließlich braucht der Staat ja auch die Finanzmärkte, um die Pensionen der eigenen Mitarbeiter zu bezahlen. Änderungen können nur in internationalen Vereinbarungen erzielt werden." (Hervorhebungen von Fontanefan)
"Wer über seine Beteiligungen so viel Einfluss hat, kann sich bei Entscheidungen viel besser einbringen. Da geht es um steuerrechtliche Aspekte und auch um Fragen der Klima- und Energiepolitik - für ein ölproduzierendes Land wie Katar ist das enorm wichtig. [...] Sie sitzen nicht in Aufsichtsräten. Aber in den Investorengesprächen üben sie erheblichen Einfluss aus. Die wahre Macht liegt nicht bei den Gremien, sondern den großen Geldgebern."
"Nachdem sie mit ihrem Einfluss die Steuerlast gedrückt haben, haben die Superreichen nun ein neues Hobby entdeckt: Im Alter entfalten sie - wie auch Bill Gates - Philanthropie. Sie üben Macht über Spenden aus, wollen damit in ihrem Sinne Gutes tun und so die Welt verändern."
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Samstag, 2. Januar 2016
"Reiche wollen nicht, dass andere viel ärmer sind." oder "Teilen tut weh" - Was gilt?
ZEIT Nr. 2016/1 30.12.15
Der Ökonom Mattias Sutter erforscht Verhaltensweisen. Er findet heraus, dass Personen im Experiment Geld, das sie durch Zufallsentscheid erhalten 50:50 teilen, wenn der andere die Möglichkeit hat, ihnen alles wegzunehmen, wenn er die Teilung nicht für gerecht hält. Außerdem, dass sie ca. 30% abgeben, wenn der andere diese Möglichkeit nicht hat. Schließlich, dass sie weniger abgeben, wenn sie den Eindruck haben, dass sie das Geld nicht durch reinen Zufall erhalten haben. (mehr dazu im Interview)
All das entspricht dem gesunden Menschenverstand, doch hätte man es ohne das wissenschaftliche Experiment nicht wissen können. Das Milgram-Experiment hat nachgewiesen, dass der gesunde Menschenverstand gerade bei psychologischen Fragen erheblich daneben liegen kann.
So weit, so gut. Nun aber die Überschrift des Interviews mit Sutter:
"Reiche wollen nicht, dass andere viel ärmer sind."
Gilt denn ein Experiment, das mit einer Zufallsauswahl durchgeführt worden ist, automatisch auch für die Sondergruppe der "Reichen", wie immer "reich" definiert sein sollte?
Mal wieder ein Beispiel für eine unpassende Überschrift. Nur gewinne ich den Eindruck, dass die Tendenz der Verfälschung mehr in eine bestimmte Richtung geht als in die andere.
Was nutzt der Kommentar Teilen tut weh von Roman Pletter in derselben Nummer der ZEIT mit dem konkreten Hinweis "Die Unternehmen wollten einfach nicht mehr von ihren Gewinnen mit den einfachen Angestellten teilen", wenn die Wissenschaft angeblich das Gegenteil bewiesen hat.
Wenigstens hier soll dem Kommentar mit seinen konkreten Hinweisen Recht geschehen, indem ich noch etwas mehr daraus zitiere:
Der Ökonom Mattias Sutter erforscht Verhaltensweisen. Er findet heraus, dass Personen im Experiment Geld, das sie durch Zufallsentscheid erhalten 50:50 teilen, wenn der andere die Möglichkeit hat, ihnen alles wegzunehmen, wenn er die Teilung nicht für gerecht hält. Außerdem, dass sie ca. 30% abgeben, wenn der andere diese Möglichkeit nicht hat. Schließlich, dass sie weniger abgeben, wenn sie den Eindruck haben, dass sie das Geld nicht durch reinen Zufall erhalten haben. (mehr dazu im Interview)
All das entspricht dem gesunden Menschenverstand, doch hätte man es ohne das wissenschaftliche Experiment nicht wissen können. Das Milgram-Experiment hat nachgewiesen, dass der gesunde Menschenverstand gerade bei psychologischen Fragen erheblich daneben liegen kann.
So weit, so gut. Nun aber die Überschrift des Interviews mit Sutter:
"Reiche wollen nicht, dass andere viel ärmer sind."
Gilt denn ein Experiment, das mit einer Zufallsauswahl durchgeführt worden ist, automatisch auch für die Sondergruppe der "Reichen", wie immer "reich" definiert sein sollte?
Mal wieder ein Beispiel für eine unpassende Überschrift. Nur gewinne ich den Eindruck, dass die Tendenz der Verfälschung mehr in eine bestimmte Richtung geht als in die andere.
Was nutzt der Kommentar Teilen tut weh von Roman Pletter in derselben Nummer der ZEIT mit dem konkreten Hinweis "Die Unternehmen wollten einfach nicht mehr von ihren Gewinnen mit den einfachen Angestellten teilen", wenn die Wissenschaft angeblich das Gegenteil bewiesen hat.
Wenigstens hier soll dem Kommentar mit seinen konkreten Hinweisen Recht geschehen, indem ich noch etwas mehr daraus zitiere:
"Welche Rolle Macht bei diesen Fragen spielt, hat ein politisches Großprojekt gezeigt, mit dem das nun endende Jahr begann. Damals taten Politiker und Wirtschaftsverbände so, als gefährde die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns den Fortbestand Hunderttausender Arbeitsplätze. Heute wirkt das Vorhaben maushaft in seiner Dimension und überraschend in seinen Konsequenzen. Der Mindestlohn hat entgegen aller Kritik von Unternehmensverbänden nicht dazu geführt, dass es weniger Beschäftigte gibt. Deren Zahl ist sogar gestiegen.
Der Streit um den Mindestlohn ist eine Machtfrage – und sie wird sich verschärfen
Die Unternehmen wollten einfach nicht mehr von ihren Gewinnen mit den einfachen Angestellten teilen. Dann wurden sie gezwungen. Nun zeigt sich: Es war nur eine Machtfrage um die Verteilung der Wertschöpfung.
Die Machtfrage um den Mindestlohn wird sich im kommenden Jahr und denen, die folgen, wieder stellen. Er wird dann neu zu verhandeln sein. Das liegt nicht nur an den Flüchtlingen, von denen viele wohl keine Arbeit finden werden, für die jemand die aktuelle Lohnuntergrenze bezahlen wird. Viele sozialtektonische Bruchlinien hätten auch ohne sie irgendwann zu Konflikten um das Teilen geführt, spätestens dann, wenn Deutschlands Unternehmen einmal nicht mehr so gut verdienen wie zurzeit. Durch die Flüchtlinge werden diese Risse nur früher sichtbar. Wie stark die politischen Beben dann werden können, das hat sich im ablaufenden Jahr gezeigt, als extreme Parteien in europäischen Staaten mit hoher Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Problemen beängstigend viel Macht gewannen."
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Wirtschaftswissenschaft
Dienstag, 4. November 2014
Spuren der Macht II
Privaten Gesprächen könne sie nicht mehr lauschen, ohne das Gefühl zu bekommen, sie müsse leitend eingreifen - ein typisches Machtsyndrom, über das fast alle klagen.Welche Politikerin hat 1999 darüber geklagt?
Anfangs wollte sich die Frau [...] "nicht vorstellen, dass mein restliches Leben so ablaufen wird, wie es jetzt abläuft". Im siebten Amtsjahr aber stellte sie fest, was alle irgendwann einmal bemerken: "Ich bin nicht mehr so, wie ich war."
Die drei Auslassungspunkte stehen für aus der Uckermark.
Samstag, 4. Oktober 2014
Politikerbilder zeigen "Spuren der Macht" (Schnipsel von 1999)
Hartmut Palmer: POLITIKER. Häutungen im Zeitraffer, Spiegel 13.9.99 (alte Schnipsel aufbereitet)
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Mittwoch, 22. Mai 2013
Schnipselsalat
A. Manguel: Eine Geschichte des Lesens (S.421/2 Über problematische Auswahlkriterien und das jüdische "Archiv", wo in einer Rumpelkammer in Alt-Kairo alles Papier aufgehoben wurde, aus Angst vielleicht den Namen Gottes wegzuwerfen, so dass 1890 viel nicht-ausgewähltes Material gefunden wurde, das sogar auch Einkaufszettel enthielt, das heißt Material, das so sehr zum Tagesgeschäft gehört, dass es nie den Weg in ein ordentliches Archiv fände.)
http://www.zeit.de/2009/32/Manguel
http://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Manguel
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/129019/index.html
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/rezensionen-alberto-manguel-eine-geschichte-des-lesens-sinnliches-vergnuegen-a-27133.html
http://www.culturebase.net/artist.php?3678
Memory of mankind als der bewusste Versuch, die Auswahlkriterien der Jahrhunderte zu unterlaufen, indem auf Keramiktafeln in einem Salzstock auch private Informationen gespeichert werden, die so den Untergang der elektronischen Überlieferung überdauern können sollen. Kosten der Keramiktafel laut FR vom 22.5.13 249 €.
Gbowee
Oliver Jahraus: Kafka. Lesen, Schreiben, Machtapparate, 2006
Textausschnitt
http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=9783150106167
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=10206
Hermann Fischer: Stoff-Wechsel solare Chemie, 2012
Hvistendahl: Das Verschwinden der Frauen
Haeusler: Netzgemüse, 2012
Tanja und Johnny Haeusler auf der re:publica
Mein Kommentar zu der Vorstellung auf der re:publica:
Natürlich haben die Sprecher mit vielem Recht, aber bis 10:30 hatte ich größte Schwierigkeiten, einen Gedanken zu entdecken, der mir nicht schon vielfach begegnet wäre. Für eine captatio benevolentiae war mir das viel zu lang. Will man die Re:publicaner für dumm verkaufen?
Von das ab geht es endlich darum, dass Kinder die Erfahrung von Selbstwirksamkeit brauchen, auch außerhalb von Computerspielen und Internet.
Stiglitz: Preis der Ungleichheit
M.J. Sandel: Was man für Geld nicht kaufen kann. Die Grenzen des moralischen Marktes, 2012
F. Pearce: Land Grabbing
W. Kösters: Weniger, bunter, älter. Den demographischen Wandel aktiv gestalten, 2011
D. Saunders: Arrival City, 2011
N. O. Oermann: Albert Schweitzer
Michail Gorbatschow: Alles zu seiner Zeit, 2013
Michail Gorbatschow: Erinnerungen, 1995
Kofi Annan: Ein Leben in Krieg und Frieden, 2013
Nelson Mandela: Der lange Weg zur Freiheit, 1994
Generation Y (Wollen die auch arbeiten?)
Unter Druck (Was die "Generation Y" angeblich kennzeichnet, gibt es nicht. Die Arbeitgeber haben trotz Mangel an qualifizierter Arbeitskraft wenig von ihrer Macht eingebüßt.)
http://www.zeit.de/2009/32/Manguel
http://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Manguel
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/129019/index.html
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/rezensionen-alberto-manguel-eine-geschichte-des-lesens-sinnliches-vergnuegen-a-27133.html
http://www.culturebase.net/artist.php?3678
Memory of mankind als der bewusste Versuch, die Auswahlkriterien der Jahrhunderte zu unterlaufen, indem auf Keramiktafeln in einem Salzstock auch private Informationen gespeichert werden, die so den Untergang der elektronischen Überlieferung überdauern können sollen. Kosten der Keramiktafel laut FR vom 22.5.13 249 €.
Gbowee
Oliver Jahraus: Kafka. Lesen, Schreiben, Machtapparate, 2006
Textausschnitt
http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=9783150106167
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=10206
Hermann Fischer: Stoff-Wechsel solare Chemie, 2012
Hvistendahl: Das Verschwinden der Frauen
Haeusler: Netzgemüse, 2012
Tanja und Johnny Haeusler auf der re:publica
Mein Kommentar zu der Vorstellung auf der re:publica:
Natürlich haben die Sprecher mit vielem Recht, aber bis 10:30 hatte ich größte Schwierigkeiten, einen Gedanken zu entdecken, der mir nicht schon vielfach begegnet wäre. Für eine captatio benevolentiae war mir das viel zu lang. Will man die Re:publicaner für dumm verkaufen?
Von das ab geht es endlich darum, dass Kinder die Erfahrung von Selbstwirksamkeit brauchen, auch außerhalb von Computerspielen und Internet.
Stiglitz: Preis der Ungleichheit
M.J. Sandel: Was man für Geld nicht kaufen kann. Die Grenzen des moralischen Marktes, 2012
F. Pearce: Land Grabbing
W. Kösters: Weniger, bunter, älter. Den demographischen Wandel aktiv gestalten, 2011
D. Saunders: Arrival City, 2011
N. O. Oermann: Albert Schweitzer
Michail Gorbatschow: Alles zu seiner Zeit, 2013
Michail Gorbatschow: Erinnerungen, 1995
Kofi Annan: Ein Leben in Krieg und Frieden, 2013
Nelson Mandela: Der lange Weg zur Freiheit, 1994
Generation Y (Wollen die auch arbeiten?)
Unter Druck (Was die "Generation Y" angeblich kennzeichnet, gibt es nicht. Die Arbeitgeber haben trotz Mangel an qualifizierter Arbeitskraft wenig von ihrer Macht eingebüßt.)
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