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Donnerstag, 6. März 2025
Kirchenpräsidentin Christiane Tietz für Zusammenhalt und Wahrung der Menschenrecht als Ziele aller Demokraten
Donnerstag, 30. Januar 2025
500 Jahre Täuferbewegung
Wikipedia: Täufer - Portal Täuferbewegung (500 Jahre Täufer)
Wikipedia: Portal Freikirchen
Von Toleranz hielten die evangelischen Reformatoren wenig, dafür umso mehr von Glaubenseifer und Glaubenseinigkeit. Die Idee der Menschenrechte hatte dennoch in Luthers Schrift Von der Freiheit eines Christenmenschen einen Ausdruck gefunden und wurde von der Täuferbewegung gestärkt, bevor sie durch die Philosophie der Aufklärung und die französischen und amerikanische Revolution in die Welt hinaus getragen wurde. Wie man weiß, ist dieser Universalismus, der auch in den Religionen eine wichtige Rolle spielt, auch heute Milliarden von Menschen fremd, die wie im asiatischen Raum stärker das Ganze gegenüber dem Einzelnen betonen. Er ist freilich auch vom heutigen westlichen Pluralismus zu unterscheiden, natürlich auch vom Individualismus, der freilich Toleranz sehr wichtig nimmt, zum Beispiel bei LGBT so weit sie sich nicht auf Feministinnen, die von LGBT unter die TERFs eingeordnet werden.
Paul Gerhard, der große evangelische Liederdichter, der unter seinem Kurfürsten zu leiden hatte, hätte dazu ein Lied zur Toleranz singen gehabt, wenn er nicht seinerseits aus Glaubenseifer die reformierten Kirchen abgelehnt hätte.
Zeittafel zur Geschichte der Täufer
"Es gibt Schätzungen, denen zufolge nach 1530 etwa jeweils ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland katholisch, lutherisch und täuferisch gewesen ist.[30 (Wikipedia: Täufer#Ausbreitung_1525_bis_1530)
Bericht des Bergsträßer Anzeigers über Podiumsdiskussion zu 500 Jahre Täuferbewegung
Evangelische Freikirchliche Vereinigungen
Vereinigung Evangelischer FreiInternationaler Bund Freier Evangelischer Gemeinden
Bund Freier evangelischer Gemeinden in DeutschlandSamstag, 3. Februar 2024
Über die Studie zu sexuellem Missbrauch in der evangelischen Kirche
Ein Interview mit dem Leiter der Studie Martin Wazlawik
von Christ & Welt 1.2.2024 (https://www.zeit.de/2024/06/martin-wazlawik-forum-studie-missbrauch-evangelische-kirche-wissenschaft/komplettansicht)
Eine persönliche Erfahrung: Ein von mit mir hochgeschätzte Richter eines Landesgerichtshofs, dem ich viel verdanke, fragte mich als Lehrer, weshalb ich eine Schülerin nicht bei einem Konflikt mit ihren Eltern unterstützt hätte. Dieser Richter war befreundet mit diesen Eltern und wusste um diese Konflikte, die mir von der Schülerin nicht offenbart worden waren. Die Eltern der Schülerin hatte ich sicher schon einmal gesehen, sie waren mir aber nicht persönlich bekannt. (Übrigens, es ging nicht um sexuellen Missbrauch, sondern um einen Autoritätskonflikt.)
Es ist fragwürdig, einer Institution Versagen vorzuwerfen, wenn hundertfach oder zehntausendfach ihre Vertreter sich überfordert sahen, denkbare Missstände aufzudecken und sie zu beseitigen. Auch inklusive Pädagogik ist nach meiner festen Überzeugung an deutschen Schulen nicht zureichend gelungen. Ebenso bin ich davon überzeugt, dass bisher weder die einzelnen Lehrkräfte noch die gegenwärtigen Institutionen die zureichenden Kompetenzen hatten, sie zum Erfolg zu führen.
Wer will, kann daraus einen Vorwurf an die aktuellen Kultusminister, an die Bundesregierungen der letzten Legislaturperioden oder an die "Altparteien" ableiten.
Ich halte das für unrealistisch. Das heißt aber nicht, dass man nicht weiterhin an dem angestrebten Ziel arbeiten sollte und sei es mit anderen Methoden als den bisher angewandten.
Dasselbe gilt m.E. auch für den Umgang mit sexuellem Missbrauch und nicht zuletzt für den in den evangelischen Landeskirchen.