Mindestens 200.000 Nutzer waren betroffen, als Kriminelle am Freitag mit einem Cyberangriff Computer in etwa 150 Ländern lahmlegten. Sie nutzten eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows und forderten von den Betroffenen ein Lösegeld, um deren Daten wieder freizugeben. Microsoft behauptete später, der US-Geheimdienst NSA habe Erkenntnisse über Lücken im System für sich behalten. Europas Kommentatoren diskutieren, was die Erfahrung vom Wochenende lehrt.
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Was wir endlich lernen müssen
Drei Lehren lassen sich aus dem Cyberangriff ziehen, so Der Standard:
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Putin führt einen IT-Guerrillakrieg
Huffington Post Italia vermutet hinter dem Cyberangriff den langen Arm des Kreml:
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Digitale Hygiene geht alle an
Ohne ein Mindestmaß an digitaler Sauberkeit schützt die beste Technik nicht, erklärt Spaniens ehemaliger Staatssekretär für Sicherheit, Francisco Martínez Vázquez, in El Mundo:
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Posts mit dem Label Cyberattacke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Montag, 15. Mai 2017
Hätte der Cyberangriff verhindert werden können?
Labels:
Computerwurm,
Cyberattacke,
NSA,
Virus
Sonntag, 14. Mai 2017
Weltweite Cyberattacke
"Einhundertfünfzig Länder. So viele waren von der Cyberattacke am Wochenende betroffen, 75.000 Computer lahmgelegt, Europol zählt 200.000 Opfer. Der französische Autohersteller Renault stoppte die Produktion in manchen Fabriken, Mitarbeiter des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica und des amerikanischen Lieferdienstes Fedex konnten nicht arbeiten, weil ihre Computer gesperrt waren. [...] Knieoperationen wurden verschoben, Röntgenaufnahmen oder Computertomographie-Scans wurden von Boten zu Ärzten gebracht, Patienten mussten länger auf ihre Diagnosen warten. Plötzlich geht es nicht nur um Millionenschäden, sondern um Menschenleben. [...]
Möglich war die Attacke nur, weil sich mehrere Unsicherheitsschichten aufeinandergestapelt haben. Das fängt damit an, dass die Sicherheitslücke dem amerikanischen Geheimdienst NSA schon lange bekannt war. Es ist ein akutes Problem im Cyberkrieg, dass Geheimdienste Lücken, die sie finden, für sich behalten und Unternehmen nicht informieren, selbst wenn sie aus dem eigenen Land kommen. [...]
(faz.net 14.5.1)
Tweets zu Cyberangriff
Tweets zu cyberattacks
Bisher ist nicht gesagt, ob die Folgen der Umstellung der Weltwirtschaft auf globale Vernetzung sich nicht mittelfristig als verhängnisvoller herausstellen als die Einführung der Kernkraft als Energielieferant.
Nur so viel ist sicher: Wer sich darauf verlässt, dass "die" Experten alles im Griff haben, liegt bei der Vernetzung genauso falsch wie bei der Kernkraft.
Dafür ist der Faktor Mensch zu unberechenbar: 1. hinsichtlich der Fehler, die immer wieder vorkommen 2. hinsichtlich des Einfallsreichtums bei der Ausnutzung der Fehler.
Das heißt nicht, dass, was jetzt aufgetreten ist, sich nicht primär auf übertriebene Sorglosigkeit beim Aufbau der Sicherheitsstruktur zurückführen lässt.
Schließlich warnen Experten schon lange davor und gab es auch schon genügend Angriffe, die die Wachsamkeit hätten schärfen können.
Möglich war die Attacke nur, weil sich mehrere Unsicherheitsschichten aufeinandergestapelt haben. Das fängt damit an, dass die Sicherheitslücke dem amerikanischen Geheimdienst NSA schon lange bekannt war. Es ist ein akutes Problem im Cyberkrieg, dass Geheimdienste Lücken, die sie finden, für sich behalten und Unternehmen nicht informieren, selbst wenn sie aus dem eigenen Land kommen. [...]
(faz.net 14.5.1)
Tweets zu Cyberangriff
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Bisher ist nicht gesagt, ob die Folgen der Umstellung der Weltwirtschaft auf globale Vernetzung sich nicht mittelfristig als verhängnisvoller herausstellen als die Einführung der Kernkraft als Energielieferant.
Nur so viel ist sicher: Wer sich darauf verlässt, dass "die" Experten alles im Griff haben, liegt bei der Vernetzung genauso falsch wie bei der Kernkraft.
Dafür ist der Faktor Mensch zu unberechenbar: 1. hinsichtlich der Fehler, die immer wieder vorkommen 2. hinsichtlich des Einfallsreichtums bei der Ausnutzung der Fehler.
Das heißt nicht, dass, was jetzt aufgetreten ist, sich nicht primär auf übertriebene Sorglosigkeit beim Aufbau der Sicherheitsstruktur zurückführen lässt.
Schließlich warnen Experten schon lange davor und gab es auch schon genügend Angriffe, die die Wachsamkeit hätten schärfen können.
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