Der Kaiser, sagte er, sei von der ungeheuren Anstrengung während der Hundert Tage und den folgenden Ereignissen so unglaublich abgespannt gewesen, daß er bei seiner retraite von Waterloo, welche (ganz gegen die bei uns übliche Version) in der ersten Stunde, von einem Bataillon seiner Garde geschützt, nur langsam und ohne alle Übereilung vonstatten ging – zwei- bis dreimal auf dem Pferde eingeschlafen sei, so daß er ohne Zweifel heruntergefallen wäre, wenn ihn Graf F... selbst nicht mehrmals gehalten hätte. Außer dieser körperlichen Abspannung habe er aber, wie der Graf versicherte, auch nicht das mindeste Anzeichen von innerer Agitation gegeben.
(Pückler-Muskau: Briefe eines Verstorbenen)
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Dienstag, 23. September 2014
Napoleonanekdote
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Briefe eines Verstorbenen,
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