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Dienstag, 14. Mai 2024

Westpropaganda gegen die DDR

 Die Insulaner (Kabarett) von Günter Neumann gegründet, 1948-64: Mitwirkende u.a. Edith SchollwerEwald WenckTatjana Sais

Der Insulaner verliert die Ruhe nicht

[...]

Der Insulaner hofft unbeirrt, 

dass eine Insel wieder 'n schönes Festland wird.

Ach wär das schön!

Abkürzungen in einen Text umgewandelt (in einer Zeitschrift, verbreitet von der Bundeszentrale für Heimatdienst (?))

DDR GPU FDGB Korea

Die drei Roten, Grotewohl, Pieck und Ulbricht für den Galgen behalten. Komme Ostern retour. Euer Adolf

So etwas frisst sich fest, wenn es in der Kindheit gelernt ist.


Donnerstag, 15. November 2018

Die Insulaner

Die Insulaner hieß eine Kabarettsendung des RIAS in Westberlin, die von 1948 bis 1964 ausgestrahlt wurde.
In der Zeit des Kalten Krieges sehr populär schien nach dem Mauerbau der Refrain des dort meistgesungenen Songs utopisch: "Der Insulaner hofft unbeirrt, daß seine Insel wieder 'n schönes Festland wird." (mehr dazu)
Schön, dass es keine Utopie blieb.

Ich bin mir nicht sicher, woher ich das Folgende kenne, ob von den Insulanern oder doch wohl eher aus der Tarantel (satirische Zeitschrift von 1950-62)
DDR, FDGB und KOREA wurden aufgelöst in: Die drei Roten, Grotewohl, Pieck und Ulbricht für den Galgen behalten. Komme Ostern retour, euer Adolf.

Daraus sprach erschreckende Kalte-Kriegs-Mentalität und fast wie Sehnsucht nach der Rückkehr des NS-Terrors.