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Mittwoch, 25. April 2018

Sofja Kowalewskaja alias Sonja Kowalewski

Sofja Kowalewskaja (Wikipedia) "war eine russische Mathematikerin, die 1884 an der Universität Stockholm die weltweit erste Professorin für Mathematik wurde, die selbst Vorlesungen hielt. [...]
Ernst Schering, der ihre Arbeiten (Theorie der partiellen DifferentialgleichungenGestalt der Saturnringe und Klassen abelscher Integrale) begutachtete, stellte fest, dass alle drei mit viel Sachkenntnis und Fleiß erstellt wurden und schon eine von ihnen für die Doktorwürde ausreichen würde. Im August 1874 erhielt sie ihren Titel summa cum laude.
Nach ihrer Promotion reiste Kowalewskaja nach Hause. Sie wollte in Russland unterrichten, hätte aber dafür ein russisches Magisterexamen machen müssen. Da sie als Frau nicht zur Universität zugelassen wurde, konnte sie auch keine Prüfung ablegen. Die einzige Möglichkeit zu unterrichten wäre in den unteren Klassen von Mädchenschulen gewesen.
Nicht nur aus diesem Grund wendete sie sich von der Mathematik ab. Sie versuchte nun ein normales Leben zu führen, wohnte wieder mit ihrem Ehemann zusammen und versuchte sogar, eine konventionelle Ehefrau zu werden. Um finanziell unabhängig zu werden, verstrickte sie sich mit ihrem Mann in riskante Grundstücksspekulationen, welche die Familie an den Rand des Ruins brachten. Am 17. Oktober 1878 brachte sie ihre Tochter zur Welt, die auch auf den Namen Sofja getauft, aber allgemein Fufa gerufen wurde.
1880 beschloss Kowalewskaja, sich wieder der Mathematik zuzuwenden. Da sie in Russland immer noch keine Stelle finden konnte, kehrte sie zur Forschung zurück. Sie übersetzte ihre dritte Dissertation, die sie noch nicht veröffentlicht hatte, ins Russische und trug sie Anfang 1880 auf dem 6. Kongress der Naturforscher und Ärzte vor.
Obwohl die Ergebnisse schon sechs Jahre alt waren, waren sie noch nicht überholt. [...]"

Sonja Kowalewski: Erinnerungen an meine Kindheit

Sofja Wassiljewna Kowalewskaja: Die Nihilistin, Roman, übers. von Luise Flachs-Fokschaneanu (1863–vor 1935 [lt. WBIS]), 1896

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Mittwoch, 13. August 2014

Die Fields Medaille geht erstmals an eine Frau

Die Fields-Medaille wird oftmals vereinfachend als "Nobelpreis für Mathematik" bezeichnet, ist unter den renommierten Preisen für Mathematiker, der nur an Personen unter 40 Jahren verliehen werden darf (ein deutlicher Unterschied zu Nobelpreisen).
Mit Maryam Mirzakhani erhielt erstmals eine Frau eine von vier Fields-Medaillen. Die gebürtige Iranerin Mirzakhani (Jahrgang 1977) beschäftigt sich mit algebraischer Geometrie und Topologie und ist heute Professorin an der Stanford University in den USA.  (Bildungsklick: Fields-Medaille geht erstmals an eine Frau, 13.8.14)

Samstag, 17. Mai 2014

Maria Gaetana Agnesi

„Das Ziel des Christen ist der Ruhm Gottes. Ich hoffe, dass meine Studien den Ruhm Gottes vermehrt haben, dadurch, dass sie nützlich waren für andere, und dass sie von Gehorsam geleitet waren, denn das war der Wille meines Vaters. Jetzt habe ich bessere Wege gefunden, um Gott zu dienen und anderen nützlich zu sein.“
– Maria Gaetana Agnesi: zur Frage, warum sie ihre mathematischen Studien aufgab, um sich der Wohltätigkeit zu widmen.[4] Seite „Maria Gaetana Agnesi“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Mai 2014, 21:17 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Maria_Gaetana_Agnesi&oldid=130470999 (Abgerufen: 16. Mai 2014, 22:38 UTC)
" Maria galt als Wunderkind. Im Alter von neun Jahren verfasste sie eine einstündige lateinische Rede, in der sie das Recht der Frau auf Bildung einforderte, welches damals umstritten war. Im Alter von nur elf Jahren konnte sie sieben Sprachen sprechen.[2] Von Zeitgenossen wird sie im Alter von circa 20 Jahren als ein junges Mädchen von „schlichtem und sanften Wesen“ beschrieben, das jedoch in der Lage war, auf Latein jedes beliebige Thema der Philosophie oder Mathematik zu diskutieren.[3] Als sie 21 Jahre alt war, wünschte sie, ins Kloster zu gehen. Ihr Vater wandte sich jedoch dagegen, und Maria Gaetana Agnesi respektierte diesen Wunsch. Ein Jahrzehnt lang widmete sie sich der Mathematik und den Wissenschaften. [...] Als Maria Agnesi 34 Jahre alt war, starb ihr Vater. Fortan gab sie die Wissenschaft zugunsten ihres Glaubens und karitativer Aktivität auf." (ebenda)
Dass ich über diese Frau etwas erfahren habe, hat Google durch seine beständige Präsentation ihres stilisierten Porträts erreicht.