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Montag, 29. Januar 2024

Ein kritischer Blick auf die Deutsche Bahn und ihre Auslandsunternehmungen, die mit Stuttgart 21 wetteifern

 in Sachen Fragwürdigkeit und Umweltschädlichkeit.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=110219

"[...] Überdies fallen bei der Bahn jährlich Zehntausende von Zügen komplett aus, 2018 waren es 140.000 – ein immenser ökonomischer Schaden. Bahnalltag in Deutschland. Dagegen ist ein Sechs-Tage-Streik fast ein Witz.

Das Sperren von Strecken – ist das in anderen Ländern nicht undenkbar?

Was die Deutsche Bahn da anstellt, ist weltweit einmalig. Seit Züge fahren, repariert man „unterm laufenden Rad“. Der Kunde merkt meist nichts davon. Aber heute agiert die Bahn völlig unfähig und rücksichtslos. Was die Bahn mit ihrer sogenannten Generalsanierung treibt, ist der größte anzunehmende Unfug, schlimmer noch: Dieser GAU ist ein Umerziehungsprogramm. Er macht frustrierte Bahnkunden zu Autofahrern. [...]"

Donnerstag, 18. Juli 2019

Seit 10 Jahren stellt die CSU den Verkehrsminister: Was sind die Folgen?

Fritz Zimmermann: Für jeden eine Straße ZEIT 17.7.19
"Seit zehn Jahren stellt die CSU den Verkehrsminister und verteilt Milliarden. Wer profitiert davon? [...]
Bis 2030 sollten die CO₂-Emissionen des Verkehrs in Deutschland eigentlich um mindestens 40 Prozent niedriger sein als 1990. Das steht im Klimaschutzplan, den die Bundesregierung beschlossen hat. Im Jahr 1990 lag der CO₂-Ausstoß des Verkehrs bei 163 Millionen Tonnen. Bis zum Jahr 2009 sank er auf rund 152 Millionen Tonnen. Dann übernahm die CSU das Verkehrsministerium und mit ihr Enak Ferlemann. Die Emissionen stiegen wieder an. 2017 lagen sie bei gut 166 Millionen Tonnen CO₂, höher als 1990. [...]
Auch im vergangenen Jahr investierte das Verkehrsministerium wie schon zuvor den größten Anteil seines Budgets in den Bau und Erhalt von Autobahnen und Bundesstraßen: rund 7,7 Milliarden Euro. In das deutsche Schienennetz flossen rund 5,8 Milliarden Euro, fast zwei Milliarden Euro weniger. Dabei sind Schienen in ihrer Nutzung deutlich umweltfreundlicher. [...]"

Katastrophal ist angesichts des Klimawandels und der drohenden Kippelemente vor allem das Versagen bei der Einschränkung des CO2-Verbrauchs. 
Dass eine katastrophale Klientelpolitik betrieben worden ist und hunderte Millionen für die EU-Recht widersprechende Pkw-Maut verschleudert wurden und dass Scheuer eine Vorstellung von Menschenverstand hat, die angemessen zu charakterisieren kaum möglich ist, ohne beleidigend zu werden, fällt demgegenüber kaum ins Gewicht.
Was könnte noch schlimmer werden, wenn die AfD den Verkehrsminister stellte?


Mittwoch, 21. Mai 2014

Was ist zu breit: Bahnsteige oder Züge?

Neue Züge sollten gebaut werden mit mehr Platz für Passagiere.
Die SNCF erkundigte sich bei der RFF nach den Maßen für die Bahnhöfe. Die Gleisgesellschaft lieferte daraufhin Daten, die sich auf dreißig Jahre alte Informationen bezogen. Viele Bahnhöfe sind aber älter, haben also breitere Bahnsteige und damit weniger Platz für die Züge. Die Rechnung der SNCF, die um 20 Zentimeter verbreiterte Züge bestellt hatte, ging nicht mehr auf. Dabei versäumte es die SNCF aber auch, die RFF-Angaben vor Ort zu überprüfen – als ob sie nur ein seltener Gast der französischen Bahnhöfe wäre. (faz.net, 21.5.14)
vgl. SPON