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Montag, 6. Februar 2023

Wir bewegen uns zu wenig. Wieviel ist gesund?

 Sind die 10 000 Schritte auf die Olympiade in Tokio und die Erfindung der Schrittzähler zurückzuführen? Die Wikipedia nennt als vermutlichen Erfinder den Schweizer Uhrmacher Abraham-Louis Perrelet. Er baute sein Gerät erstmals 1780. Sie besaßen rechteckige Gehäuse und hatten auf dem Deckel meist vier Zifferblätter, die es möglich machten, bis zu 10.000 Schritte zu zählen.[1]

Mehr über sinnvolles Bewegungstraining:

https://utopia.de/ingo-frobose-sportwissenschaftler-bewegung-spazieren-10000-schritte-464713/

Freitag, 26. August 2022

Energie für Erwärmen und Bewegen im Vergleich

Was denkt ihr: Wenn 4 Personen beim Duschen je 60L Wasser verbrauchen, die um 25° erhitzt wurden, wie weit kommt man mit derselben Energiemenge mit einem e-Auto, das 13 kWh / 100 km verbraucht?

Lösung von @nettwerkerin

https://twitter.com/nettwerkerin/status/1562725860205277185

und:

https://twitter.com/florianaigner/status/1560578141869015041

Fontanefan: durchschnittlich sind es heute mehr.

dazu Prof. Zweig @nettwerkerin

kWh. In Aigners Thread schreibt er auch, dass die Bezeichnung vollkommen unintuitiv ist und spricht sich für Joule aus. Also, unser Auto (Opel Ampera) braucht im Sommer wirklich 13 kWh/100 km. Im Winter aber über 20 kWh, je nach Außentemperatur.

Lebenspraktisch ist der Vergleich von 4 Leuten, die duschen mit 4 Leuten, die in einem Auto fahren, freilich nicht realistisch.

Wenn man also die Energiekosten des eigenen Duschens mit dem eigenen Fahren vergleicht, sollte man vielleicht die berechnete Kilometerzahl wieder durch 4 teilen. Freilich nur, wenn man selbst mit 60 Liter pro Duschvorgang auskommt.

Was wichtig ist: Wenn wir die Energiemengen als die entscheidende Größe erfahren, dann sollten wir alle uns auf das Verständnis von Joule umstellen. Und weil das angesichts der Gewohnheiten schwer ist, sollte man damit schon in der Schule anfangen, damit die Trennung von Leistungseinheiten und Energieeinheiten den Vergleich von Leistung und Energieverbrauch nicht so enorm erschwert.

Dass es sinnvoller wäre, mit der Einheit Joule zu rechnen, habe ich schon sehr früh gehört. Etwa vor 60 Jahren. Was die Trennung der Einheiten für unser praktisches Verständnis von Energieaufwand bedeutet, hat man mir vermutlich schon damals erklärt. Doch erst mit einem kalten Winter fast ohne Heizungsenergie auszukommen, wird klar, war diese Trennung an Erkenntnis verhindert hat. Das gilt nicht zuletzt für die Alternative, Maisfelder für Biokraftstoff oder Felder mit Photovoltaikelementen anzulegen oder gar Photovoltaik und Pflanzenanbau zu verbinden.