"Der Synodale Weg ist ein Gesprächsformat für eine strukturierte Debatte innerhalb der Katholischen Kirche in Deutschland. Er soll der Aufarbeitung von Fragen dienen, die sich im Herbst 2018 nach der Veröffentlichung der MHG-Studie über sexuellen Missbrauch in der Kirche ergeben haben. Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken tragen gemeinsam die Verantwortung für den Geprächsprozess, der auf zwei Jahre angelegt ist und am 1. Dezember 2019 eröffnet wurde. [...]" (Wikipedia)
"Maria 2.0, auch Kirchenstreik genannt, ist eine von Frauen in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland ausgehende Initiative." (Wikipedia)
mehr zum Synodalen Weg bei Publik Forum:
https://www.publik-forum.de/Publik-Forum-01-2020/liebe-leserinnen-und-leser
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Montag, 20. Januar 2020
Synodaler Weg: Reformbestrebungen der katholischen Kirche in Deutschland
Sonntag, 2. August 2015
Schäuble will EU-Kommission reformieren
Schäuble will EU-Kommission entmachten ZEIT online, 30.7.15
"Deutschland kann Europa alleine nicht führen" ZEIT online, 31.7.15 Interview mit Stefan Seidendorf "Berlin und Paris stabilisieren die EU deshalb, weil sie nicht einer Meinung sind, sagt Frankreich-Experte Stefan Seidendorf. Er hält ein Kerneuropa für wahrscheinlich."
"Deutschland kann Europa alleine nicht führen" ZEIT online, 31.7.15 Interview mit Stefan Seidendorf "Berlin und Paris stabilisieren die EU deshalb, weil sie nicht einer Meinung sind, sagt Frankreich-Experte Stefan Seidendorf. Er hält ein Kerneuropa für wahrscheinlich."
Europäische Presseschau vom 31/07/2015 Schäuble will EU-Kommission reformieren Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble hat Vorschläge für eine Reform der EU-Kommission gemacht. Laut Medienberichten will er Aufgaben wie Haushaltsaufsicht oder Wettbewerbsrecht anderen Behörden übertragen. Während für einige Kommentatoren eine politisch unabhängige Wirtschaftsverwaltung unrealistisch ist, glauben andere, dass die Vorschläge Großbritannien von der EU überzeugen könnten. Lidové noviny - Tschechien Brüssel, Berlin oder wer hat die Macht? Zwischen Berlin und Brüssel und den beiden ambitionierten Herren Schäuble und Juncker rumort es ordentlich, konstatiert die konservative Lidové noviny und schlägt sich zunächst auf die Seite des deutschen Finanzministers: "In einem hat er absolut Recht: Die EU braucht eine von der Kommission unabhängige Antimonopolbehörde. Ebenso wie die EZB sollte die Aufsicht über einen fairen Wettbewerb nicht politischen Präferenzen unterliegen. ... Ein Beispiel: Die EU befasst sich mit dem Thema Energiesicherheit und muss hier politische Ziele formulieren. Dabei geht es um eine verringerte Abhängigkeit von Russland. Gleichzeitig wird untersucht, ob Gazprom nicht die Wettbewerbsregeln bricht. Gazprom hat aber wie jede andere Firma das Recht auf faire Behandlung. Und schon muss sich die EU des Verdachts erwehren, sie nutze ihre Kompetenzen für politische Ziele aus. Sowohl der EU als auch Deutschland steht eine Rolle zu. Einige Kompetenzen aber sollten weder der EU noch Berlin gehören." (31.07.2015)
» zur Homepage (Lidové noviny)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Finanzpolitik, » Euro-Krise,» EU-Institutionen Corriere della Sera - Italien Währungsunion ohne politische Agenda undenkbar Die Reformvorschläge Wolfgang Schäubles zielen insbesondere darauf ab, Kernbereiche des EU-Binnenmarkts wie Wettbewerbsrecht und Haushaltsaufsicht unabhängigen Behörden anzuvertrauen. Doch Schäuble irrt, wenn er glaubt, dass sich die politische Agenda einfach aus der Verwaltung Europas verbannen lässt, kommentiert die liberal-konservative Tageszeitung Corriere della Sera: "Entscheidend ist die Begründung, die Schäuble für sein Projekt anführt: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sei Kandidat der Volkspartei bei der Europawahl gewesen, sei damit politisch legitimiert und dürfe deshalb keine technischen Aufgaben übernehmen wie die Kontrolle des Haushaltsdefizits oder der Staatverschuldung. ... Berlin sieht die Vorgaben zum Euro als technische Bedingungen, die unbedingt einzuhalten sind, selbst wenn sie direkt den Haushalt der einzelnen Länder betreffen. ... Doch es dürfte schwer werden, Renzi oder Valls dies zu erklären. Denn beiden sitzen Anti-System-Parteien im Nacken, die fest entschlossen sind, mit dem Euro zu brechen." (31.07.2015) Kompetenzen klarer verteilen EU und Eurozone müssen die Kompetenzverteilung zwischen supranationalen Institutionen und Nationalstaaten klarer regeln, fordert der liberal-konservative Tagesspiegel: "Die EU und die Euro-Zone sind an einem Punkt angelangt, wo sie ihre Strukturen an die neue Realität anpassen müssen. Wenn die Kommission von einer Behörde zu einer Regierung werden will, muss sie Kompetenzen, die dazu nicht passen, wie die Rechtsaufsicht, abgeben. Eine stärkere Entflechtung, was EU-Belange und was weiterhin nationale Belange sind, würde auch helfen, die Briten in der EU zu halten. Ein Europa, in dem die Verantwortlichkeiten klarer sind, muss sich nicht aus dem Sumpf ziehen - weil es erst gar nicht hineingerät." (30.07.2015) Die Presse - Österreich Europa muss seinen Eiertanz endlich beenden Die EU und ihre Mitglieder müssen sich endlich klar entscheiden: entweder starke supranationale Institutionen zu schaffen oder Kompetenzen an die Nationalstaaten zurück zu übertragen, drängt die konservative Tageszeitung Die Presse: "Soll am Ende ein politisch und wirtschaftlich starkes Europa mit einer starken gemeinsamen Währung stehen, dann muss ein glaubwürdiges, demokratisch legitimiertes Modell mit starken supranationalen Institutionen … entwickelt - und den Menschen auch glaubhaft kommuniziert werden. Denn gegen die nationalen Bevölkerungen wird Europa nicht funktionieren. Wenn das nicht klappt, dann muss man wohl überlegen, wie man die bisher erreichte monetäre Integration möglichst schmerzfrei wieder zurückfährt. Mit der Konsequenz natürlich, dass ein nationalstaatelndes Europa dann nicht nur wirtschaftlich in die globale Bedeutungslosigkeit zurückfällt. Keine Option sollte eine Weiterführung des bisherigen Herumlavierens sein." (30.07.2015) |
Montag, 15. Dezember 2014
Bildungswahnsinn?
Bestnoten für den Bildungswahnsinn ist eine flott geschriebene Kolummne von Dieter Schnaas in der Wirtschaftswoche vom 14.12.14, in dem zusammengestellt wird, worüber in den letzten fünf bis zehn Jahren in der Schule geklagt wird.
Schnaas schreibt, als hätte er das alles neu entdeckt und es brauchte nur eine weitere Reform, um die Missstände abzustellen. Missstände sind es. Aber das Kind ist seit Jahren im Brunnen und der Deckel längst versiegelt.
Bei der Einführung von Reformen sollte man vorsichtiger vorgehen. Rinn in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln wie bei G8 und G9 ist gewiss kein vorbildliches Rezept.
Schnaas schreibt, als hätte er das alles neu entdeckt und es brauchte nur eine weitere Reform, um die Missstände abzustellen. Missstände sind es. Aber das Kind ist seit Jahren im Brunnen und der Deckel längst versiegelt.
Bei der Einführung von Reformen sollte man vorsichtiger vorgehen. Rinn in die Kartoffeln und raus aus den Kartoffeln wie bei G8 und G9 ist gewiss kein vorbildliches Rezept.
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