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Donnerstag, 1. Dezember 2016

Digital Charta: digitale Grundrechte

Tweets zur Digital Charta


[...] Neue Gefährdungen der Menschenwürde ergeben sich im digitalen Zeitalter insbesondere durch Big Data, künstliche Intelligenz, Vorhersage und Steuerung menschlichen Verhaltens, Massenüberwachung, Einsatz von Algorithmen, Robotik und Mensch-Maschine- Verschmelzung sowie Machtkonzentration bei privaten Unternehmen. [...]
Jeder hat ein Recht auf freie Information und Kommunikation. Dieses Recht ist konstitutiv für die freie Gesellschaft. Es beinhaltet das Recht auf Nichtwissen. [...] 
Die Verwendung von automatisierten Verfahren darf nicht dazu führen, dass Menschen vom Zugang zu Gütern, Dienstleistungen oder von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere im Bereich Gesundheit, Schutz vor elementaren Lebensrisiken, Recht auf Arbeit, Recht auf Wohnen, Recht auf Bewegungsfreiheit und bei Justiz und Polizei.
[...]  Eine anlasslose Massenüberwachung findet nicht statt [...]
http://digitalcharta.eu/

Zusatz der Initiatoren:
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Der Twitter-Hashtag zur Bündelung der Diskussion: #digitalcharta
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Was soll das denn schon wieder?

Niefern-Öschelbronn

Putin Krim und mit Assad Aleppo, Haider Al-Abadi und Erdogan Schlacht um Mossul*, Merkel Minsk I und II

*
Flag of Iraq.svg Haider al-Abadi
Flag of Iraq.svg Nadschim al-Dschuburi
Autonome Region Kurdistan Masud Barzani
Flag of Kurdistan.png Omer Huseyin
Flag of the United States.svg Barack Obama
Flag of the United States.svg Stephen J. Townsend
Flag of France.svg François Hollande
Flag of Turkey.svg Recep Tayyip Erdoğan


In einem Frageforum wird gefragt: Wie lautet der folgende Satz richtig? 
Die Menschen konnten nicht rausgehen, weil die Straßen überschwommen* (oder: überschwemmt) waren?

* humoristische linguistische Anmerkung dazu: Dieser Sprachgebrauch ist doch wohl überkemmt!

 
Die Antwort:
überschwemmt kommt von überschwemmen (mit Flüssigkeit, Nachrichten, guten Wünschen im Übermaß versehen)
 
überschwommen kommt von überschwimmen (über etwas schwimmen, z.B. einen See oder den Ärmelkanal) 
 
Kommentar:
Was früher das Sprachgefühl wie selbstverständlich leistete, muss heute umständlich erlernt werden. Denn auch in den Medien gehen die Unterschiede zwischen regelmäßiger und unregelmäßiger Konjugationstarken und schwachen Verben, transitiv und intransitiv, Genitiv und Dativ sowie viele andere inzwischen verloren.
Das geschieht aufgrund einer Entwicklung zur Sprachökonomie (aufgrund des Einflusses des Englischen?). Als Deutschlehrer muss man dagegen halten, weil eine gewisse Einheitlichkeit der Sprache Verständigung erleichtert. Als Linguist darf man es neutral zur Kenntnis nehmen, aber auch begrüßen. Verlust an Differenzierung erleichtert den Spracherwerb. Ein Beispiel sind all die Pidgin-Sprachen.