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Sonntag, 9. August 2015

Deutsche Zusatzwünsche an Griechenland?

Finanzminster könnten Rettungspaket am Freitag beschließen ZEIT online 9.8.15 "Noch diese Woche soll das Paket ausgehandelt sein. Deutschland hat einem Bericht zufolge aber neue Bedenken: Die Griechen müssten erst Probleme mit Flüchtlingen lösen."

"IST ES AUCH WAHNSINN, SO HAT ES DOCH METHODE." (Shakespaere)
"Man muss das Unmögliche verlangen, damit das Mögliche getan wird." Das hat Sinn, wenn es um den Erwerb neuer Fertigkeiten geht. Da kann das angestrebte Ziel durchaus sinnvollerweise immer etwas weiter liegen als das, was mit den gegenwärtigen Fähigkeiten schon erreichbar ist.  Aber in der Politik, der Kunst des Möglichen?
Die griechische Verwaltung effizient zu machen und von den Milliardären erfolgreich Steuern einzutreiben, Das wären Ziele, die unter normalen Umständen nur in Jahrzehnten zu erreichen wären, die aber unter Druck und mit einem attraktiven Ziel vor Augen von einer dynamischen Regierung vielleicht rascher zu erreichen wären. Aber wenn man dann immer wieder noch etwas dazu packt, ...
Wie soll das gut gehen? Das kann ja nur demotivieren oder zur Heuchelei animieren.
Das ist keine Kunst des Möglichen, sondern der Versuch, den Gegner klein zu kriegen. So kann es mit Europa nichts mehr werden.

Samstag, 7. März 2015

Was ist Politikern wichtig?

Index für Lebensqualität sind z.B. wenig Verkehrsunfälle, wenig Kriminalität. Die müßten inWirtschaftsberechnungen eingehen. Bei der Berechnung des #BIP# erhöhen 
Verkehrsunfälle die Wirtschaftsleistung.
Auch Arbeitsplätze entstehen durch Verkehrsunfälle und Steuern.
Wenn ein Bundeskanzler bei einer Fee zwischen größerer Lebensqualität für seine 
Bevölkerung bei sinkendem BIP und steigendem BIP bei sinkender Lebensqualität wählen 
könnte, dann würde er sich gewiß für das steigende BIP entscheiden; denn das hat Einfluß auf die Arbeitsplätze und auf die Steuern. Die interessieren Politiker notgedrungen mehr als das Wohlergehen ihrer Bürger.
E.U. v. Weizsäcker in einem Rundfunkvortrag im Oktober 1996

Dies Problem wird thematisiert in "Europa ist schöner als der Euro" in ZEIT, 5.3.15.
Es ist der Grund, weshalb gegenwärtig kein Politiker es fertig bringt, aufzuzeigen, dass 
Europas Einheit viel wichtiger ist, als die Frage, ob der Euro scheitert. 
Das vereinigte Europa hat die Lebensverhältnisse in Europa und in der Welt entscheidend 
verändert. Es bietet Hoffnung auf die Zukunft. Der Euro hat Währungsparitäten und zum 
Teil wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst. 

Sonntag, 23. Februar 2014

Vergleich Euro und D-Mark: Schwächer oder besser

"Schwächer": Eine ganze Zeit lang wurde der Euro gegenüber dem Dollar abgewertet. Gegenwärtig wird er es gegenüber dem Schweizer Franken.

"Besser": Die D-Mark hat zu keinem Zeitpunkt das Land, in dem sie Währung war, in eine Wirtschaftskrise getrieben.
Es gab immer die Möglichkeit auf- und abzuwerten.

Dass der Euro den Warenaustausch in Europa und damit besonders das Wirtschaftswachstum in Deutschland enorm gefördert hat, ist kaum zu bestreiten.
Dass das im Sinne des Schutzes vor der globalen Erwärmung positiv war, lässt sich freilich schwerlich belegen.

Donnerstag, 29. November 2012

Wirklich ein Plakat der CDU von 1999?

Twitterer @Mea_Culpa: "Dies ist ein Wahlplakat der CDU aus dem Jahre 1999. Ich habe Tränen gelacht!" Foto
"Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaats kann daher von vornherein ausgeschossen werden."