"Trotz des historischen Settings ist Crossroads laut Franzen kein historischer Roman, sondern eine Geschichte innerhalb seiner eigenen Erinnerung.[2] Er habe festgestellt, dass er in seinen Werken die prägendste Zeit seines eigenen Lebens, die ersten sechs Jahre der 1970er, noch gar nicht beschrieben habe.[3] So geht auch die Jugendgruppe Crossroads auf eine Jugendgruppe namens Fellowship zurück, die Franzen in seiner Jugend in Webster Groves besucht hatte und die er später in seinem autobiografischen Essay The Joy Breaks Through (deutsch: Dann bricht Freude durch) in The Discomfort Zone (2006, deutsch: Die Unruhezone) beschrieb. Deren charismatischer Anführer Bob Mutton ist unschwer als Vorbild der Romanfigur Rick Ambrose zu erkennen.[2] Franzen erläuterte: „Ich habe daran teilgenommen, weil ich so in die Nähe von Mädchen kam und weil wir coole Ausflüge gemacht haben.“[7] Und: „Ich bin umarmt worden und ich habe andere umarmt in dieser Jugendgruppe“.[6] Die Fotografie auf dem Romanumschlag ist ein Privatfoto von dieser Jugendgruppe.[8]"
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Samstag, 11. Dezember 2021
Jonathan Franzen: Crossroads
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