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Freitag, 14. November 2025
Rückkehr in ein Minenfeld
Dienstag, 21. Januar 2025
Die Rückkehr nach Syrien bleibt weiterhin lebensgefährlich
Mittwoch, 8. Februar 2023
Hilfsorganisationen fordern Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Syrien, damit sie nicht die Erdbeben-Nothilfe blockieren.
"Hilfsorganisationen fordern die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Syrien, da diese die Nothilfe nach dem verheerenden Erdbeben blockieren. Die Sanktionen träfen schon „seit Jahren die Bevölkerung schwer“, erklärt der Generalsekretär des Middle East Council of Churches (MECC); ihretwegen komme nun aber auch noch die kirchliche „Erdbebenhilfe nicht in Syrien an“. Der Leiter des syrischen Roten Halbmonds berichtet, sanktionsbedingter Treibstoffmangel verhindere, dass genug Hilfskonvois in das syrische Erdbebengebiet aufbrechen könnten. Die Sanktionen werden bereits seit Jahren von Hilfsorganisationen wie der Caritas scharf kritisiert, weil sie Armut und Hunger im Land eskalieren lassen. In Syrien sind, da Nahrungsmittelimporte wie auch die Einfuhr etwa von Dünger und Geräten für die Landwirtschaft sanktionsbedingt kaum noch möglich sind, laut Angaben des World Food Programme zwölf von 22 Millionen Einwohnern Nahrungsmittelunsicherheit ausgesetzt. Statt die Sanktionen aufzuheben, verlangt Außenministerin Annalena Baerbock, Grenzübergänge in Nordsyrien zu öffnen – und macht sich so das Erdbeben zunutze, um eine alte westliche Forderung durchzusetzen. [...]"
Mittwoch, 17. August 2022
Türkischer Wasserkrieg gegen Kurden in Syrien?
"[...] Im Nordosten Syriens dreht die Türkei den Menschen das Wasser ab, zerbombt Olivenhaine und setzt Felder in Brand. Sie treibt die mehrheitlich kurdische Bevölkerung in die Flucht. [...]
Rojava (deutsch „Westkurdistan“), das von der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien (Aano) regiert wird, ist für seine soziale Revolution bekannt. Nachdem sich das Gebiet vom syrischen Regime Baschar al-Assads für unabhängig erklärt und 2015 den „Islamischen Staat“ (IS) besiegt hatte, entstand ein neues Gesellschaftsmodell. Es beruht auf lokalen Räten und Werten wie Ökologie, Feminismus und Demokratie. Diese Errungenschaften sind jedoch durch die Krise und die Dürre bedroht.
„Seit die Türkei die Wassermenge flussaufwärts verringert, haben wir nicht mehr genug, um unsere Felder zu bewässern und leiden unter Stromausfällen, manchmal an zehn aufeinanderfolgenden Tagen“, erzählt Mhessen. Eine Pumpstation sei einige Wochen zuvor bombardiert worden: Jedes Mal, wenn Leute aus dem Dorf gekommen seien, um sie zu reparieren, seien sie unter Beschuss pro-türkischer Kräfte geraten. Die örtlichen Behörden baten Russland um Hilfe, das einen 2019 in Kraft getretenen Waffenstillstand zwischen der Autonomen Administration und der Türkei durchsetzen soll.
Wasser ist zur Waffe geworden, und Mhessen leidet unter den Folgen. Seine Felder sind nicht mehr bebaubar. Er überlebt nur noch dank seines Traktors, mit dem er den Boden anderer Bauern bestellt. Ein Besuch am Khabour-Fluss, der aus der Türkei abfließt und die Stadt versorgt, bestätigt seine Aussagen: Dort gibt es nichts als stehende Pfützen und leerlaufende Pumpen entlang der ausgetrockneten Ufer. [...]"
(Der Umweltkrieg gegen die Kurden Von: Philippe Pernot FR 16.8.22)
Donnerstag, 23. Juni 2022
Creative Memory Sana Yazigi (Syrien)
Donnerstag, 5. März 2020
Syrien
Millionen Syrer werden nie wieder in ihr Land zurückkehren, Hunderttausende Binnenvertriebene werden bestenfalls an der Grenze in erbärmlicher Not überleben. Assads Giftglaseinsätze, die Flächenbombardements der Russen, die Massaker der syrischen Milizen an der Zivilbevölkerung, all das bleibt vorerst ungesühnt. Pax Russica
Beide, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin, haben im syrischen Bürgerkrieg mit aller Kraft um Einfluss gekämpft. [...]
Putin hat in Syrien die Handlungsfreiheit seines Landes erheblich erweitert und sein geopolitisches Prestige gesteigert. Erdoğan hat die Handlungsfreiheit seines Landes durch den syrischen Feldzug enorm eingeengt. " (ZEIT 5.3.2020 S.2)*
https://www.zeit.de/thema/syrien
https://www.spiegel.de/suche/?suchbegriff=Syrien&seite=1
https://www.faz.net/suche/?query=Syrien&resultsPerPage=20
https://www.fr.de/suche/?tt=1&tx=&sb=&td=&fd=&qr=Syrien
Was heißt in dieser Situation 'sich bewusst unauffällig verhalten'?
Verstecken sie sich?
Was unterscheidet ihre Situation von der anderer ungeliebter Minderheiten, z.B. in Deutschland?
Unterscheidet sie sich von der von Emigranten aus NS-Deutschland in westlichen Staaten?
Haben Grenzschützer westlicher Staaten jüdische Flüchtlinge ähnlich gewaltsam aus ihrem Land ferngehalten, wie es gegenwärtig an der griechisch-türkischen Grenze geschieht?
Inwieweit lassen sich diese Situationen vergleichen?
Fragen, auf die ich keine einfache Antwort habe, die aber zu diskutieren wären.
Samstag, 25. Januar 2020
Warum verstehen sich "die Türken" nicht mit "den Syrern"?
Eine höchst unvollständige und grob vereinfachende Antwort darauf habe ich auf gutefrage.net gegeben. Hier folgt sie (um sie dem anderen Kontext anzupassen in leicht veränderter Form).
Es ist kein Wunder, dass einfache Antworten so beliebt sind.
Das Problem ist nur, dass sie meist nichts erklären, sondern nur neue Missverständnisse hervorrufen.
Die Kurzantwort ist: Es gibt eine EU.
Dem Nahen Osten wäre eine ähnlich Staatengemeinschaft zu wünschen. (Braucht es - wie bei uns in Europa - weitere Millionen von Opfern, bis es dazu kommt?)
Ein wenig ausführlicher:
Donnerstag, 2. August 2018
Werden die syrischen Kriegsflüchtlinge bleiben wollen oder nach Syrien zurückkehren?
Sonntag, 9. April 2017
Nachvollziehbar
Das passt aus meiner Sicht aus einer Reihe von Gründen sehr gut.
1. Es wendet sich gegen Kritik an Trump, und sie will aus guten Gründen nicht als seine Hauptgegnerin erscheinen.
2. Es vermeidet eine Zustimmung und kann insofern als dezente Kritik aufgefasst werden.
3. Es deutet an, dass Trump andere Gründe haben könnte als die offiziell angegebenen, und nur aus diesen Gründen sei Trumps Verhältnis nachvollziehbar. Zu den Gründen:
Trump hat allen Anlass, mit außenpolitisch forschem Auftreten von innenpolitischen Fehlleistungen abzulenken.
a) Er muss versuchen, den Verdacht zu zerstreuen, dass er mit Putin unter einer Decke steckt, weil der ihm bei der Wahl Schützenhilfe geleistet haben und außerdem Mittel zur Erpressung Trumps in der Hand haben könnte.
b) Trump will Handlungsstärke demonstrieren, um so Korea zu warnen.
c) Er will seinem chinesischen Gast demonstrieren, dass er auch auf eigene Faust gegen Korea vorgehen könnte, wenn China nicht seinerseits auf Korea mäßigend einwirkt.
d) Er will demonstrieren, dass er nicht wie Obama davor zurückschreckt, das mögliche Überschreiten einer roten Linie zu sanktionieren, wenn nicht ganz klar ist, ob sie wirklich überschritten worden ist.
4 . Im Vergleich zu den äußerst törichten anderen Unternehmungen Trumps, die sie für schwere Fehler halten muss, ist diese Unternehmung aus den oben genannten Gründen wenn auch falsch, so doch zumindest "nachvollziehbar".
Mit dem Artikel in faz.net "Was Putin wollte" vom 9.4. stimme ich nur in ziemlich geringem Umfang überein, ganz gewiss aber mit dem CDU-Politiker, der dort angeführt wird:
"Aber es gab auch Kommentare, die weniger der Parteilinie als einer Sachlogik folgten. So forderte der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter, dass die Vereinigten Staaten die Beweise für den Giftgaseinsatz Assads herausrücken sollten. Wohl wahr!"
Mittwoch, 5. April 2017
Pressestimmen zu Brexit und Giftgasangriff in Syrien
Mittwoch, 15. Februar 2017
USA räumen Einsatz von Uranmunition in Syrien ein
Donnerstag, 26. Januar 2017
Syrien
Navid Kermani Syrien
Ich nehme dazu keine Stellung, da ich mich erst später genauer damit befassen will.
Donnerstag, 7. Juli 2016
Zwei Jahre Geiselhaft in Syrien
Aber das ist doch keine Erklärung für diese Brutalität!
Viele von denen, die mich gefoltert haben, wurden selbst jahrzehntelang vom Assad-Regime verfolgt. Sie schlossen sich Al Kaida an, weil sie glaubten, dass die den Islam verteidigen. Ich habe einen blinden Scheich kennengelernt, der von seinem vielleicht 13 Jahre alten Sohn herumgeführt wurde. Der Vater war blind, weil das Assad-Regime ihn so schlimm gefoltert hat. Der Sohn macht mit beim Dschihad, ein zweiter Sohn wurde bereits zum Märtyrer. Der Scheich sagte, dieses Kind hier wird auch zum Märtyrer, so Gott will. Der Junge war, seit er neun ist, nicht mehr in der Schule. Alles, was er kennt, sind der Dschihad und sein Vater, der vom Regime zum Krüppel gemacht wurde."
(Theo Padmos: Liebe deinen Feind, chrismon Juli 2016, S.38)
Freitag, 29. Januar 2016
Eine Petition an Merkel und andere Regierungschefs zugunsten syrischer Kinder
Freitag, 18. Dezember 2015
Syrien-Resolution einstimmig verabschiedet
"Ein diplomatischer Durchbruch, der mit Skepsis zu betrachten ist, so lauten die Reaktionen auf den Friedensplan mit Syrien. Vor allem Assads Zukunft ist ungeklärt."
Mittwoch, 7. Oktober 2015
Fluchtgründe syrischer Flüchtlinge
"Die meisten Syrer fliehen vor dem Assad-Regime – und nicht vor dem IS. Einer Umfrage zufolge möchte mehr als die Hälfte der Flüchtlinge nicht in Deutschland bleiben. [...]
Bei einer Umfrage haben 92 Prozent der Befragten angegeben, vor bewaffneten Auseinandersetzungen geflohen zu sein, erklärte Elias Perabo, der Umfragen-Initiator und Mitbegründer der Organisation "Adopt a Revolution".
Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sei zwar ebenfalls ein Fluchtgrund, spiele aber eine deutlich geringere Rolle. Gut drei Viertel der Flüchtlinge gaben als Fluchtgrund die Befürchtung an, vom Assad-Regime festgenommen zu werden, nur 42 Prozent fürchteten in Syrien eine Entführung durch den IS."
Montag, 28. September 2015
Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte
Flüchtlinge integrieren: Muslime helfen Muslimen
"Täglich kommen in Deutschland neue Flüchtlinge an. Laut Schätzungen des Zentralrats der Muslime, sind acht von zehn Neuankömmlingen Muslime. Die islamischen Gemeinden und Verbände in München helfen, sie zu integrieren."
Türkei schlägt riesige Flüchtlingslager in Syrien vor ZEIT online 28.9.15
"Drei Containerstädte mit jeweils 300.000 Einwohnern könnten in einer syrischen Schutzzone entstehen, sagte der türkische Premier Davutoğlu. Die EU müsse sich beteiligen. [...]
Die neuen Siedlungen sollen in einer Schutzzone im Norden Syriens entstehen, deren Einrichtung die Türkei schon seit Langem fordert.
Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) solle dazu aus einem etwa hundert Kilometer langen Streifen entlang der Grenze im Norden Syriens vertrieben werden. Anschließend sollten gemäßigte Rebellengruppen das Gebiet kontrollieren, um Vertriebenen die Rückkehr nach Syrien zu ermöglichen.
Die Zone wäre allerdings auch ein Instrument, um einen von der Türkei befürchteten Kurdenstaat im Norden Syriens zu verhindern. Bisher ist kaum jemand bereit, das türkische Vorhaben zu unterstützen, weil es eine Verletzung der syrischen Souveränität mit sich bringen würde.
Davutoğlu kritisierte die Pläne der EU, sein Land mit bis zu einer Milliarde Euro in der Flüchtlingskrise zu unterstützen. Brüssel wolle das Geld aus Mitteln nehmen, die für den Beitrittsprozess der Türkei vorgesehen waren. Das lehne er ab. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigte er sich darauf, eine bilaterale Arbeitsgruppe zum Thema Flüchtlinge einzurichten. Auch Griechenland könne daran teilnehmen."
Donnerstag, 20. August 2015
UN starten neue Syrien-Initiative
Aamulehti - Finnland
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die liberale Tageszeitung Aamulehti äußert sich vorsichtig optimistisch zu dem Syrien-Plan des UN-Sondergesandten Staffan de Mistura: "Es ist einfacher gesagt als getan, die Gründe zu beseitigen, die die Menschen aus Syrien fliehen lassen. ... Am Montag wurde jedoch ein Schritt in die richtige Richtung unternommen, als der UN-Sicherheitsrat bekannt gab, sich auf einen neuen Friedensplan für Syrien verständigt zu haben. Noch ist es zu früh, von einem historischen Durchbruch zu sprechen, aber die erste Syrien-Resolution des Sicherheitsrats seit zwei Jahren macht dennoch Hoffnung. Entscheidend ist, dass der Plan von allen ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats ausgearbeitet wurde - sowohl von den westlichen Ländern als auch von Russland. Der Friedensplan sieht eine Übergangsregierung mit voller Exekutivgewalt vor. Wer wäre in dieser Übergangsregierung vertreten? Das ist eines der zu lösenden Probleme." (19.08.2015)
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Le Monde - Frankreich
Sicherheitsrat vertuscht seine Ohnmacht
Die Erklärung dient dem UN-Sicherheitsrat allein dazu, seine Machtlosigkeit im Syrienkonflikt zu verdecken, kritisiert die linksliberale Tageszeitung Le Monde: "Der UN-Sicherheitsrat hat eine Erklärung zur Unterstützung der Friedensinitiative des UN-Sonderbeauftragten Staffan de Mistura abgegeben. Damit versucht er, seine Ohnmacht zu verschleiern angesichts der schrecklichen Wiederholung des mit Chemiewaffen verübten Massakers von Ghuta (1500 Tote), das fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, fast am gleichen Ort und ebenfalls während eines Besuchs von UN-Vertretern in Damaskus stattgefunden hat. Doch was ist diese scheinbare Einigkeit wert - zumal der Westen bislang nicht die geringste konkrete Maßnahme in Betracht gezogen hat, um den Angriffen mit Fassbomben ein Ende zu setzen und Washington Assad mit dem Einsatz von Chemiewaffen die 'rote Linie' hat überschreiten lassen? Sie ist kaum mehr wert als eine Friedensinitiative von Russland und Iran, den Hauptunterstützern des Regimes von Damaskus, die am Dienstag erneut betont haben, dass nur das 'syrische Volk' über den Verbleib Baschar al-Assads an der Macht entscheiden kann." (19.08.2015)
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Samstag, 25. Januar 2014
Syrien-Konferenz: Regime und Opposition einigen sich auf direkte Gespräche
Die Opposition in Syrien ist inzwischen in über tausend Gruppierungen zerfallen.
Und dennoch gelingt es der Diplomatie (Lakhdar Brahimi), Vertreter von Regierung und Opposition und Regierung an den Verhandlungstisch zu bekommen, zu direkten Verhandlungen.
Die Verhandlungen werden nicht erfolgreich sein, vermutlich sogar völlig ergebnislos. Dennoch scheint es mir ein erfreuliches Ergebnis zu sein, dass überhaupt noch verhandelt wird.