"[...] Aber generell bleiben die Erkenntnisse, die momentan aus der Immunologie bezogen auf Sars-CoV-2 kommen, ermutigend. In der oben erwähnten “Cell”-Studie wurde auch Blut untersucht, das gesunden Erwachsenen vor dem Ausbruch von Sars-CoV-2 in den Jahren 2015 bis 2018 entnommen worden war. 60 Prozent der Proben enthielten T-Helferzellen, die Sars-CoV-2 -Fragmente erkannten. Die oben genannte Berliner Studie bestätigte diese Ergebnisse. Sie könnten bedeuten, dass ein bedeutender Teil der Bevölkerung zumindest zum Teil vor Sars-CoV-2 geschützt ist, weil diese Menschen mit bei uns heimischen Corona-Erkältungsviren in ihrem Leben infiziert waren und daraufhin eine wirkungsvolle Immunantwort ausgebildet haben. [...]"
https://www.rnd.de/gesundheit/was-passiert-bei-einer-corona-infektion-in-der-zelle-BFUAMMKO6RC2HOXGFNM6IT4S5Q.html
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Montag, 17. August 2020
Immunität gegen COVID-19
Donnerstag, 2. April 2020
Trump über Coronavirus und -epidemie
das Übliche
https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/usa-zehn-wochen-corona-in-den-worten-von-trump-16708603.html?xtor=EREC-7-%5BThemen_des_Tages%5D-20200402&utm_source=FAZnewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter_FAZ_Themen_des_Tages&campID=OMAIL_REDNL_n/a_n/a_n/a_n/a_n/a_n/a_n/a_Themen_des_Tages
aber dennoch bemerkenswert.
Er versteht sein Geschäft. Freilich ist das nicht das eines US-Präsidenten.
Trivia:
https://twitter.com/atrupar/status/1245480070111735809 Trump / Obama
https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/usa-zehn-wochen-corona-in-den-worten-von-trump-16708603.html?xtor=EREC-7-%5BThemen_des_Tages%5D-20200402&utm_source=FAZnewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter_FAZ_Themen_des_Tages&campID=OMAIL_REDNL_n/a_n/a_n/a_n/a_n/a_n/a_n/a_Themen_des_Tages
aber dennoch bemerkenswert.
Er versteht sein Geschäft. Freilich ist das nicht das eines US-Präsidenten.
Trivia:
https://twitter.com/atrupar/status/1245480070111735809 Trump / Obama
Mittwoch, 1. April 2020
Die FAZ fragt: Warum hat keiner auf Bill Gates gehört? Ich frage auch.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/corona-warum-hat-keiner-auf-bill-gates-und-nassim-taleb-gehoert-16707215.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
Im Text steht dann:
"Die Gates-Stiftung gehörte zu den Co-Finanziers einer Pandemie-Simulation an der John Hopkins-Universität im Oktober 2019. Ein Coronavirus war in Südamerika ausgebrochen, lautete das Szenario. Eine geladene Gruppe von echten Politikern, Spitzenbeamten und anderen Persönlichkeiten hatte die Aufgabe, die Pandemie zu stoppen und die negativen Folgen zu minimieren. Das Resultat der Übung: 65 Millionen Tote.
Im Text steht dann:
"Die Gates-Stiftung gehörte zu den Co-Finanziers einer Pandemie-Simulation an der John Hopkins-Universität im Oktober 2019. Ein Coronavirus war in Südamerika ausgebrochen, lautete das Szenario. Eine geladene Gruppe von echten Politikern, Spitzenbeamten und anderen Persönlichkeiten hatte die Aufgabe, die Pandemie zu stoppen und die negativen Folgen zu minimieren. Das Resultat der Übung: 65 Millionen Tote.
Gates hatte die Simulation mitfinanziert, weil er glaubt, dass Länder auf Pandemien genauso vorbereiten müssen wie auf feindliche Militärschläge: Mit großangelegten Manövern. Inspiriert hatte ihn eine Einsatzübung aus dem Jahr 2001. Damals hatte eine Gruppe ehemaliger Politiker, Spitzenbeamter und Wissenschaftler den Ernstfall einer bioterroristischen Attacke mit Pocken geprobt. Es ging nicht gut aus. „Es steht 1 zu 0 für den Krankheitserreger“, kommentierte Gates lakonisch. [...]
Die globale Verflechtung habe eine Allzeithoch erreicht, warnte Taleb noch Ende Januar, China sei eine der am stärksten global vernetzten Gesellschaften. Drastische Maßnahmen wie die Einschränkung wie Kontaktsperren und drastische Reisebeschränkungen seien dringend geboten. „Es wird kurzfristig einiges kosten, die Mobilität einzuschränken. Das aber zu unterlassen wird irgendwann alles kosten, wenn nicht durch die aktuelle Pandemie, dann durch eine in der Zukunft“, warnte Taleb. Pandemien seien unvermeidlich. [...]
Mit der wachsenden Globalisierung geht nach Talebs Überzeugung eine deutliche wachsende Fragilität der Systeme einher, für die man sich wappnen muss. In seinem unwirschen Humanismus verschont Taleb auch die Weltgesundheitsorganisation nicht. Sie sei nicht nur immer zu spät mit ihren Warnungen aus Rücksicht auf Fluggesellschaften oder Länder-Befindlichkeiten. Sie sei sogar kriminell in ihrer Informationspolitik. Das jüngste Beispiel: Immer mehr Studien verdichten die Annahme, dass Mundschutz besonders nützlich ist im Kampf gegen die Ausbreitung der Pandemie. Bis heute warnen die globalen Gesundheitsschützer noch davor."
Ich frage: Warum hat Bill Gates nicht auf sich gehört? Warum hat er weder Mundschutz noch Schutzkleidung in nennenswertem Umfang produzieren lassen? Fehlte ihm das Geld?
Waren alle Politiker, als sie an seiner Übung teilnahmen, taub, so dass sie ihn nicht hören konnten?
Weshalb wohl sind Gesundheitsschützer der Meinung, dass Mundschutz für Pflegekräfte wichtiger ist, als zig Millionen die Gelegenheit zu geben, Mundschutz zu hamstern, weil ja nicht alle darauf kommen, Desinfektionsmittel zu hamstern und manche sie deshalb auf Säuglingsstationen zu stehlen scheinen? (Hoffentlich Fake News)
Die FAZ seit vielen Jahrzehnten auf Wohlfühljournalismus eingestellt (Schirrmacher war eine Ausnahme) versucht es jetzt mit Anklage.
Wie man das sinnvoll tut, muss sie wohl noch üben.
Die FAZ seit vielen Jahrzehnten auf Wohlfühljournalismus eingestellt (Schirrmacher war eine Ausnahme) versucht es jetzt mit Anklage.
Wie man das sinnvoll tut, muss sie wohl noch üben.
Montag, 30. März 2020
Dienstag, 17. März 2020
Corona-Epidemie: Flatten The Curve
Jetzt
Soziologe sein: #FlattenTheCurve
ist ja hochspannend! Es funktioniert bereits, wenn sich ein Teil der
Bevölkwerung solidarisch verhält. Es funktioniert - im Hinblick auf
kontrollierte Infizierung - sogar BESSER, wenn sich nur ein
ausreichend großer Teil daran hält. Findet sich ein ausreichend
großer Teil Solidarischer? Erträgt dieser ausreichend große Teil,
dass sich andere unsolidarisch verhalten, ohne nach Ausgangssperre zu
schreien? Werden die unsolidarischen außer Biergartenbesuchen im
Frühling weitere Vorteile daraus ziehen? Zudem ließe sich dasselbe
Ziel - flatten the curve - über risikobewusstes Verhalten Aller
genauso gut erreichen wie über die radikale Einschränkung Vieler
und die Sorglosigkeit des Rests. Also: alle könnten mit social
distancing arbeiten gehen, ginge niemand mehr feiern. Wie finden wir
das als Gesellschaft? Welche Parallelen zu dem, wie unsere
Gesellschaft sonst funktioniert, sehen wir darin?
https://en.wikipedia.org/wiki/Social_distancing#Effectiveness (#FlattenTheCurve )
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4umliche_Distanzierung
vgl. https://twitter.com/Lotto_Soudal/status/1239885676780412929https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4umliche_Distanzierung
"Afrika schließt nun also seine Grenzen - und die Europäer müssen draußen bleiben. Während in Deutschland bis Montag noch mehrmals wöchentlich Flugzeuge aus Teheran landeten, obwohl sich Iran als eines der größten Zentren der Pandemie herausbildet, haben die Afrikaner schneller die Initiative ergriffen."
https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-afrika-grenzen-europaeer-1.4848766
Sonntag, 15. März 2020
Quarantäne
"Noch in den 1960er-Jahren wurden in Deutschland bei Pockenausbrüchen infizierte Menschen zum Teil ohne medizinische Versorgung in Schullandheimen isoliert.[...]
Auf Martin Luther geht der schöne Gedanke zurück, dass ein glaubender Mensch jeden Tag „neue Dekaloge“ entwerfen könne. Deshalb hier ein Versuch:
10 Gebote für die Corona-Zeit
Auf Martin Luther geht der schöne Gedanke zurück, dass ein glaubender Mensch jeden Tag „neue Dekaloge“ entwerfen könne. Deshalb hier ein Versuch:
10 Gebote für die Corona-Zeit
- Du sollst deine Mitmenschen lieben, komm ihnen aber gerade deswegen nicht zu nahe. Übe dich in „liebevoller Distanz“. Auf deine Gesundheit und die deiner Mitmenschen zu achten ist immer wichtig. Jetzt kann es lebenswichtig werden.
- Du sollst nicht horten – weder Klopapier noch Nudeln und schon gar keine Desinfektionsmittel oder gar Schutzkleidung. Die werden in Kliniken gebraucht, nicht im Gästeklo zu Hause.
- Die Pandemie sollte das Beste aus dem machen, was in dir steckt. Keinen Corona-Wolf und kein Covid-Monster, sondern einen engagierten, solidarischen Mitmenschen.
- Du solltest ruhig auf manches verzichten. Quarantäne-Zeiten sind Fastenzeiten. Dafür gewinnst du andere Freiheit hinzu. Das passt sehr gut in die Zeit vor Ostern.
- Du sollst keine Panik verbreiten. Panik ist nie ein guter Ratgeber, zu keiner Zeit. Gesunder Menschenverstand und Humor dagegen schon. Deshalb hör auf Fachleute, beruhige andere und schmunzele über dich selbst. Da macht man erst mal nichts falsch, und es trägt sehr zur seelischen Gesundheit bei.
- Du solltest von „den Alten“ lernen. In früheren Zeiten von Seuchen und Pestilenz, als es noch keine so gute Medizin wie heute gab, halfen Menschen vor allem ein gesundes Gottvertrauen und die tätige Fürsorge füreinander. Das ist auch heute sicher hilfreich.
- Du solltest vor allem die Menschen trösten und stärken, die krank werden, leiden oder sterben. Und auch die, die um sie trauern. Sei der Mensch für andere, den du selbst gern um dich hättest.
- Du solltest anderen beistehen, die deine Hilfe brauchen: Einsamen, Ängstlichen, Angeschlagenen. Oder Menschen, die jetzt beruflich unter Druck geraten. Das hilft nicht nur ihnen, sondern macht dich auch selbst frei.
- Du solltest frei, kreativ und aktiv mit der Pandemie umgehen. Dazu sind wir von Gott berufen. Du wirst am Ende vielleicht überrascht sein, was sie Positives aus dir und anderen herausholt.
- Du solltest keine Angst vor Stille und Ruhe haben. Wenn die Quarantäne zu mehr Zeit zum Umdenken, zum Lesen und für die Familie führt, wäre das ein guter „sekundärer Krankheitsgewinn“.
Freitag, 13. März 2020
Berliner Philharmoniker stellen mehr als 600 Konzerte kostenlos zur Verfügung
Genauer gesagt:
"Berliner Philharmoniker stellen während der Schließung ihres Saals mehr als 600 Konzerte in ihrer "Digital Concert Hall" kostenlos als Streams zur Verfügung"
Weitere Meldungen des Deutschlandfunks zum Thema Corona-Krise:
https://www.deutschlandfunk.de/das-dlf-nachrichten-blog-usa-rufen-notstand-wegen.2852.de.html?dram:article_id=472404
"Berliner Philharmoniker stellen während der Schließung ihres Saals mehr als 600 Konzerte in ihrer "Digital Concert Hall" kostenlos als Streams zur Verfügung"
Weitere Meldungen des Deutschlandfunks zum Thema Corona-Krise:
https://www.deutschlandfunk.de/das-dlf-nachrichten-blog-usa-rufen-notstand-wegen.2852.de.html?dram:article_id=472404
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Donnerstag, 12. März 2020
Instrumente und Vorüberlegungen für den Fernunterricht
Allgemeines Unterstützungspaket für Fernlehre:
https://www.virtuelle-ph.at/corona/
Spezielle Empfehlungen für Schulen:
Bevor an einer Schule Klassen geschlossen werden, sollten diese Instrumente an der Schule wenigstens einer Person bekannt sein:
https://www.virtuelle-ph.at/corona/
Spezielle Empfehlungen für Schulen:
Bevor an einer Schule Klassen geschlossen werden, sollten diese Instrumente an der Schule wenigstens einer Person bekannt sein:
Da bei uns die ersten Schüler/innen und Lehrer/innen wegen des #coronavirus präventiv zu Hause bleiben müssen (Kontakte in ein Risikogebiet, keine direkte Corona-Infektion), wurde ich nach Tools für den Fernunterricht gefragt, hier meine Sammlung:
https://rete-mirabile.net/ lernen/unterrichtsausfall- schulschliessung-corona- online-werkzeuge-unterricht-2/
Werkzeuge von Tim Kantereit
Werkzeuge von Tim Kantereit
Herr Rau stellt vor, wie diese Instrumente für eine ganze Schule genutzt werden könnten:
https://www.herr-rau.de/wordpress/2020/03/mebis-spontanfortbildungen.htm
Entsprechend sollten diese Instrumente natürlich auch in Betrieben bekannt werden und auch schon zumindest zeitweise genutzt werden, damit Home Office nicht nur ein Name ist, sondern auch genutzt werden kann.
Selbstverständlich würden beim gegenwärtigen Stand des Ausbaus die Server einen bundesweiten Fernunterricht nicht ohne Probleme bewältigen können.
Hier wäre eine Investition in Hardware wirklich eine entscheidende Voraussetzung für störungsfreie Arbeit.
Ein paar grundsätzliche Vorüberlegungen für den Fernunterricht von Schulklassen:
weitere Ideen für den Unterricht von zu Hause aus (ausführlicher)
Grundsätzliche Hilfen für Fernunterricht
Über Arbeitsweisen beim online-Unterricht (englisch) vor allem wichtig, wenn man die Personen noch nie gesehen hat und auch nicht sehen wird. Also nicht für die viel leichtere Aufgabe, nur eine Gruppe zu unterrichten, die man schon kennt und die man nach einem beschränkten Zeitraum auch wieder treffen wird.
Entsprechend sollten diese Instrumente natürlich auch in Betrieben bekannt werden und auch schon zumindest zeitweise genutzt werden, damit Home Office nicht nur ein Name ist, sondern auch genutzt werden kann.
Selbstverständlich würden beim gegenwärtigen Stand des Ausbaus die Server einen bundesweiten Fernunterricht nicht ohne Probleme bewältigen können.
Hier wäre eine Investition in Hardware wirklich eine entscheidende Voraussetzung für störungsfreie Arbeit.
Ein paar grundsätzliche Vorüberlegungen für den Fernunterricht von Schulklassen:
1)
Schüler*innen brauchen als Voraussetzung ein eigenes digitales Gerät
sowie eine für die Schule zugänglich Adresse (oder Handynummer),
mit der sie erreichbar sind. (
2)
Bis zur 4. Klasse müssen also Eltern oder Ansprechpersonen im
Quartier moderieren.
3) Digitale
Settings können skalieren, d.h. wir können vier Klassen
zusammenlegen für einen Lehrvortrag oder eine frontale Phase.
4)
Umgekehrt wird es 1:1-Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden
brauchen: Telefongespräche, Video-Chats. Regelmäßig, empathisch. Grundsätzliche Hilfen für Fernunterricht
Über Arbeitsweisen beim online-Unterricht (englisch) vor allem wichtig, wenn man die Personen noch nie gesehen hat und auch nicht sehen wird. Also nicht für die viel leichtere Aufgabe, nur eine Gruppe zu unterrichten, die man schon kennt und die man nach einem beschränkten Zeitraum auch wieder treffen wird.
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Dienstag, 10. März 2020
Links zum Thema Coronaepidemie
Live Blog der FAZ zum Coronavirus
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/liveticker-zum-coronavirus-restaurants-in-bayern-duerfen-nur-noch-bis-15-uhr-oeffnen-16676261.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
https://scilogs.spektrum.de/fischblog/covid19-gefahrlicher-als-grippe/ Lars Fischer 8.3.2020
https://www.republik.ch/2020/03/09/wie-enden-epidemien
Ein Tweet:
Coronavirus in Italien SZ 10.3.20
SARS-CoV-2: Italien macht dicht (internationale Kommentare)
Länder mit bestätigten Krankheitsfällen 10.3.8:33 - 15:33
Fallzahlen für Deutschland nach Ländern aufgeschlüsselt
Die soziale Dimension der Epidemie (internationale Kommentare)
Reisevermeidung:
Mit virtueller Zusammenarbeit durch die Krise (Cogneon)
Lead-User-Ansatz Der Ansatz von Automattic ist in A Year Without Pants beschrieben. Der CEO Matt Mullenweg betreibt den Podcast Distributed zum Thema verteilte Zusammenarbeit.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/liveticker-zum-coronavirus-restaurants-in-bayern-duerfen-nur-noch-bis-15-uhr-oeffnen-16676261.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
https://scilogs.spektrum.de/fischblog/covid19-gefahrlicher-als-grippe/ Lars Fischer 8.3.2020
https://www.republik.ch/2020/03/09/wie-enden-epidemien
Ein Tweet:
Noch mal für alle: dass nicht jeder Mensch mit Symptomen oder Risiken oder Angst auf #SARSCoV2 getestet wird, liegt NICHT an der Politik oder den Ämtern.
Die Kapazitäten umfassen (lt. KBV) 12.000 Tests pro Tag. In D gibt es etwa 11.000 Gemeinden. Wie würden Sie entscheiden?
Coronavirus in Italien SZ 10.3.20
SARS-CoV-2: Italien macht dicht (internationale Kommentare)
Warum gibt es in Italien so viele Infektionen? Spiegel online 11.3.20
Länder mit bestätigten Krankheitsfällen 10.3.8:33 - 15:33
Fallzahlen für Deutschland nach Ländern aufgeschlüsselt
Die soziale Dimension der Epidemie (internationale Kommentare)
Reisevermeidung:
Mit virtueller Zusammenarbeit durch die Krise (Cogneon)
Lead-User-Ansatz Der Ansatz von Automattic ist in A Year Without Pants beschrieben. Der CEO Matt Mullenweg betreibt den Podcast Distributed zum Thema verteilte Zusammenarbeit.
Sonntag, 8. März 2020
Lars Fischer: Ist Covid-19 wirklich gefährlicher als die Grippe?
Es ist schon oft kurz dargelegt worden, ich habe es aber selten aber so genau, stringent und unaufgeregt gelesen.
"Die neue Krankheit Covid-19 ähnelt auffällig der Grippe, sie ist ähnlich ansteckend, ungefähr so tödlich und gefährdet auch die gleichen Risikogruppen. Viele Leute fragen sich deswegen, warum wegen SARS-CoV-2 so viel mehr Aufwand getrieben wird.
Die Grippe ist nicht harmlos, im Gegenteil. [...]
Es gibt Grippe-Subtypen, die weitaus mehr Menschen töten als die bisherigen. Zum Beispiel die “Vogelgrippe” H5N1. Mit der haben sich in den letzten Jahren 861 Menschen infiziert, 455 sind gestorben. Den Grippestamm H7N9 haben sich seit 2013 etwa 1600 Menschen eingefangen, über 600 sind gestorben.
Stellt euch eine globale Seuche vor, die zwischen einem Drittel und der Hälfte aller Infizierten tötet. Wegen solcher möglicher Pandemien gilt Grippe als die gefährlichste Krankheit der Welt, und Coronaviren spielen etwa in der gleichen Liga.
SARS tötete etwa zehn Prozent, das andere neue Coronavirus MERS sogar etwa 30 Prozent aller Kranken. Wir haben Glück gehabt. Mit seiner Sterblichkeit weit unter diesen Werten ist das pandemische SARS-CoV-2 zwar immer noch gefährlich, aber nicht so gefährlich, wie es hätte sein können."
(https://scilogs.spektrum.de/fischblog/covid19-gefahrlicher-als-grippe/ Lars Fischer 8.3.2020)
dazu sieh auch:
https://www.republik.ch/2020/03/09/wie-enden-epidemien
Coronavirus in Italien SZ 10.3.20
Länder mit bestätigten Krankheitsfällen 10.3.8:33 - 15:33
Fallzahlen für Deutschland nach Ländern aufgeschlüsselt
Die soziale Dimension der Epidemie (internationale Kommentare)
Reisevermeidung:
Mit virtueller Zusammenarbeit durch die Krise (Cogneon)
Lead-User-Ansatz Der Ansatz von Automattic ist in A Year Without Pants beschrieben. Der CEO Matt Mullenweg betreibt den Podcast Distributed zum Thema verteilte Zusammenarbeit.
"Die neue Krankheit Covid-19 ähnelt auffällig der Grippe, sie ist ähnlich ansteckend, ungefähr so tödlich und gefährdet auch die gleichen Risikogruppen. Viele Leute fragen sich deswegen, warum wegen SARS-CoV-2 so viel mehr Aufwand getrieben wird.
Die Grippe ist nicht harmlos, im Gegenteil. [...]
Es gibt Grippe-Subtypen, die weitaus mehr Menschen töten als die bisherigen. Zum Beispiel die “Vogelgrippe” H5N1. Mit der haben sich in den letzten Jahren 861 Menschen infiziert, 455 sind gestorben. Den Grippestamm H7N9 haben sich seit 2013 etwa 1600 Menschen eingefangen, über 600 sind gestorben.
Stellt euch eine globale Seuche vor, die zwischen einem Drittel und der Hälfte aller Infizierten tötet. Wegen solcher möglicher Pandemien gilt Grippe als die gefährlichste Krankheit der Welt, und Coronaviren spielen etwa in der gleichen Liga.
SARS tötete etwa zehn Prozent, das andere neue Coronavirus MERS sogar etwa 30 Prozent aller Kranken. Wir haben Glück gehabt. Mit seiner Sterblichkeit weit unter diesen Werten ist das pandemische SARS-CoV-2 zwar immer noch gefährlich, aber nicht so gefährlich, wie es hätte sein können."
(https://scilogs.spektrum.de/fischblog/covid19-gefahrlicher-als-grippe/ Lars Fischer 8.3.2020)
dazu sieh auch:
https://www.republik.ch/2020/03/09/wie-enden-epidemien
Coronavirus in Italien SZ 10.3.20
Länder mit bestätigten Krankheitsfällen 10.3.8:33 - 15:33
Fallzahlen für Deutschland nach Ländern aufgeschlüsselt
Die soziale Dimension der Epidemie (internationale Kommentare)
Reisevermeidung:
Mit virtueller Zusammenarbeit durch die Krise (Cogneon)
Lead-User-Ansatz Der Ansatz von Automattic ist in A Year Without Pants beschrieben. Der CEO Matt Mullenweg betreibt den Podcast Distributed zum Thema verteilte Zusammenarbeit.
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Grippe,
Pandemie
Freitag, 6. März 2020
Überstunden in Wuhans Krematorium?
"Der Journalist Li Zehua wurde verhaftet, weil er über die Wahrheit von Wuhan berichten wollte. Das macht tieftraurig, spendet aber auch Hoffnung. Denn solche jungen Männer und Frauen braucht China. [...]
Nach dem Ausbruch des Coronavirus in Wuhan eilte er ins Zentrum des Geschehens. Li ist der dritte unabhängige Reporter nach Fang Bin und Chen Qiushi, der in Wuhan verhaftet wurde.
Bald nach seiner Ankunft in Wuhan hatte Li eine Online-Stellenanzeige für Leichenträger entdeckt: „Das Krematorium von Wuchang in Wuhan benötigt heute Nacht zwanzig zusätzliche Leichenträger. Gesucht werden Personen beiderlei Geschlechts im Alter von sechzehn bis fünfzig Jahren, die Kraft und Mut besitzen und keine Angst vor Gespenstern haben. Arbeitszeit: 0 Uhr bis 4 Uhr, mit kleinen Pausen. Honorar: 4000 Yuan und eine Mahlzeit. Anmeldung: heute Abend vor 23 Uhr an der U-Bahn-Station Xianyang Jia Wan der Linie 2.“
Live-Schaltung vier Stunden vor Verhaftung Und so kam Li Zehua in dieser Nacht ins Krematorium Qingshan. Dort sagte ihm der zuständige Angestellte, der Job als Leichenträger sei mittlerweile im Kurs gefallen: „Kost und Logis, fünfhundert Yuan für die erste Leiche, zweihundert für die zweite, weitere zweihundert für die dritte; wenn Sie vier Leichen schaffen, bekommen Sie 1100 Yuan.“
Li Zehua machte heimlich Aufnahmen von einer langen Reihe von dröhnenden Öfen, die damals bereits länger als einen Monat Tag und Nacht in Betrieb waren. Li Zehua sagte: Innerhalb von 38 Tagen wurde die offizielle Zahl von verstorbenen Lungenpatienten in Wuhan mit durchschnittlich vierzig pro Tag angegeben. Es waren aber 74 Krematoriumsöfen in Betrieb, das müsste auch bei zehnmal mehr Toten reichen. Wieso brauchte man dann aber noch Überstunden und zusätzliche Arbeitskräfte?
[...] Am 26.Februar 2020 fuhr Li Zehua auf Recherche in Wuhan zu einem scharf bewachten französisch-chinesischen Labor. Er blieb in seinem Wagen, wurde aber trotzdem von der Staatssicherheit bemerkt und verfolgt. Während der Verfolgungsjagd konnte er noch ungefähr dreißig Sekunden lang filmen, es ist eine hollywoodreife Szene geworden. Er schaffte es schließlich nach Hause, verbarrikadierte die Tür und installierte eine Live-Schaltung mit seinem Computer. Dann begannen vier Stunden, bevor er verhaftet wurde, in denen viele Menschen das Schicksal Li Zehuas live verfolgten, nicht nur die Staatssicherheit in China vor seiner Tür, sondern auch Zuschauer an ihren Handys und Computern, so zum Beispiel ich, der Exilschriftsteller Liao Yiwu in Berlin.
[...] Die Hoffnung der Zukunft ruht auf solchen Menschen. Ich als Schriftsteller darf solche kleinen Tröpfchen Hoffnung notieren, das ist eine große Ehre. [...]"
(Wieso gibt’s Überstunden im Krematorium? von LIAO YIWU FAZ, 6.3.2020 )
Nach dem Ausbruch des Coronavirus in Wuhan eilte er ins Zentrum des Geschehens. Li ist der dritte unabhängige Reporter nach Fang Bin und Chen Qiushi, der in Wuhan verhaftet wurde.
Bald nach seiner Ankunft in Wuhan hatte Li eine Online-Stellenanzeige für Leichenträger entdeckt: „Das Krematorium von Wuchang in Wuhan benötigt heute Nacht zwanzig zusätzliche Leichenträger. Gesucht werden Personen beiderlei Geschlechts im Alter von sechzehn bis fünfzig Jahren, die Kraft und Mut besitzen und keine Angst vor Gespenstern haben. Arbeitszeit: 0 Uhr bis 4 Uhr, mit kleinen Pausen. Honorar: 4000 Yuan und eine Mahlzeit. Anmeldung: heute Abend vor 23 Uhr an der U-Bahn-Station Xianyang Jia Wan der Linie 2.“
Live-Schaltung vier Stunden vor Verhaftung Und so kam Li Zehua in dieser Nacht ins Krematorium Qingshan. Dort sagte ihm der zuständige Angestellte, der Job als Leichenträger sei mittlerweile im Kurs gefallen: „Kost und Logis, fünfhundert Yuan für die erste Leiche, zweihundert für die zweite, weitere zweihundert für die dritte; wenn Sie vier Leichen schaffen, bekommen Sie 1100 Yuan.“
Li Zehua machte heimlich Aufnahmen von einer langen Reihe von dröhnenden Öfen, die damals bereits länger als einen Monat Tag und Nacht in Betrieb waren. Li Zehua sagte: Innerhalb von 38 Tagen wurde die offizielle Zahl von verstorbenen Lungenpatienten in Wuhan mit durchschnittlich vierzig pro Tag angegeben. Es waren aber 74 Krematoriumsöfen in Betrieb, das müsste auch bei zehnmal mehr Toten reichen. Wieso brauchte man dann aber noch Überstunden und zusätzliche Arbeitskräfte?
[...] Am 26.Februar 2020 fuhr Li Zehua auf Recherche in Wuhan zu einem scharf bewachten französisch-chinesischen Labor. Er blieb in seinem Wagen, wurde aber trotzdem von der Staatssicherheit bemerkt und verfolgt. Während der Verfolgungsjagd konnte er noch ungefähr dreißig Sekunden lang filmen, es ist eine hollywoodreife Szene geworden. Er schaffte es schließlich nach Hause, verbarrikadierte die Tür und installierte eine Live-Schaltung mit seinem Computer. Dann begannen vier Stunden, bevor er verhaftet wurde, in denen viele Menschen das Schicksal Li Zehuas live verfolgten, nicht nur die Staatssicherheit in China vor seiner Tür, sondern auch Zuschauer an ihren Handys und Computern, so zum Beispiel ich, der Exilschriftsteller Liao Yiwu in Berlin.
[...] Die Hoffnung der Zukunft ruht auf solchen Menschen. Ich als Schriftsteller darf solche kleinen Tröpfchen Hoffnung notieren, das ist eine große Ehre. [...]"
(Wieso gibt’s Überstunden im Krematorium? von LIAO YIWU FAZ, 6.3.2020 )
Freitag, 28. Februar 2020
Fragen und Antworten zum Coronavirus
Fragen und Antworten:
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/coronavirus-symptome-gefaehrlichkeit-impfstoff-uebertragung-ansteckung-a-7403ece9-733c-43f8-a6c1-2a89f00e5e8a
Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité
Podcasts zum Coronavirus
Über die Wichtigkeit der Verlangsamung
https://politicacomment.wordpress.com/2020/03/03/corna-virussars-cov-2-epidemie-eine-durchseuchung-ist-unvermeidlich/
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/coronavirus-symptome-gefaehrlichkeit-impfstoff-uebertragung-ansteckung-a-7403ece9-733c-43f8-a6c1-2a89f00e5e8a
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-sars-cov-2-risiko-symptome-schutz-rechte-faq
unter anderen:
Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung?
https://www.zeit.de/2020/10/corona-impfstoff-marylyn-addo-sars-cov-2-epidemie
Podcasts zum Coronavirus
Über die Wichtigkeit der Verlangsamung
https://politicacomment.wordpress.com/2020/03/03/corna-virussars-cov-2-epidemie-eine-durchseuchung-ist-unvermeidlich/
Zur Auswirkung des Virus auf die Umwelt:
Labels:
Coronavirus,
COVID-19,
SARS-CoV-2-Virus
Montag, 24. Februar 2020
Was tun gegen die Ausbreitung des Coronavirus?
https://scilogs.spektrum.de/fischblog/was-tun-bei-einer-coronavirus-pandemie/
"...)Wie schwer uns die Seuche trifft, hängt bei einer unkontrollierten Ausbreitung nur zum Teil davon ab, was die Behörden tun. Entscheidend ist wie schwer wir als Einzelpersonen es dem Virus machen, sich in der Bevölkerung zu verbreiten. Und das heißt vor allem, effektiv zu verhindern, dass wir uns und andere anstecken. Sprich: Der Kampf gegen das Coronavirus steht und fällt mit unserem individuellen Verhalten. Ich habe hier eine Liste von Maßnahmen zusammengetragen, die eine unkontrollierten Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland bremsen können.
Hände waschen
Die Schutzwirkung des Händewaschens gegen Atemwegserkrankungen wird oft ein bisschen übertrieben dargestellt, aber andererseits ist es schnell gemacht und allgemein sinnvoll. Also tut es.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wenn-das-coronavirus-die-grundrechte-angreift-16654185.html :
Zu Coronavirus im Iran (3.3.2020)
"...)Wie schwer uns die Seuche trifft, hängt bei einer unkontrollierten Ausbreitung nur zum Teil davon ab, was die Behörden tun. Entscheidend ist wie schwer wir als Einzelpersonen es dem Virus machen, sich in der Bevölkerung zu verbreiten. Und das heißt vor allem, effektiv zu verhindern, dass wir uns und andere anstecken. Sprich: Der Kampf gegen das Coronavirus steht und fällt mit unserem individuellen Verhalten. Ich habe hier eine Liste von Maßnahmen zusammengetragen, die eine unkontrollierten Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland bremsen können.
Hände waschen
Die Schutzwirkung des Händewaschens gegen Atemwegserkrankungen wird oft ein bisschen übertrieben dargestellt, aber andererseits ist es schnell gemacht und allgemein sinnvoll. Also tut es.
Außerdem zeigen diverse Studien, dass Schmierinfektionen unter Umständen einen beträchtlichen Beitrag zur Übertragung von Atemwegsinfektionen leisten. Eine Anleitung zum richtigen Händewaschen findet ihr hier. Für Unterwegs ist ein Desinfektionsmittel sinnvoll. Dass der Erreger über die Luft (genauer gesagt Aerosole und Tröpfchen) übertragen wird, heißt nicht, dass das der wichtigste oder gar einzige Übertragungsweg ist. Anscheinend ist auch bei gängigen Atemwegserkrankungen oft unklar, welche Ansteckungswege welche Rolle spielen.
Mundschutz
Auch ein normaler Mundschutz ist kein Allheilmittel und schützt kaum vor Aerosolen, hat aber dennoch einige Vorteile. Addendum: Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten, evtl sind Masken nicht allzu hilfreich. Erstens hilft er immerhin zum Teil, besonders wenn man direkt angehustet wird, und zweitens schützt er andere, wenn ihr selbst krank seid. Ihr seid unter Umständen auch mit milden Symptomen schon ansteckend.[3] Außerdem verhindern die Masken oft, dass ihr euch an den Schleimhäuten rumfingert. Wir fassen uns überraschend regelmäßig unwillkürlich ins Gesicht. Achtet bewusst darauf, es nicht zu tun.
Weniger Körperkontakt
Umarmungen und Hände schütteln sind wichtige Verbreitungswege [...]"
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wenn-das-coronavirus-die-grundrechte-angreift-16654185.html :
"Das Infektionsschutzgesetz, das im Falle des neuen Coronavirus zur Anwendung kommt, ist ein scharfes Schwert. Die Regelung, die 2001 das „Bundes-Seuchengesetz“ ablöste, erlaubt zur Bekämpfung von Epidemien weitreichende Eingriffe in die Grundrechte. Und sie legt fest, dass in Deutschland in erster Linie die Länder und Kommunen für die Beobachtung und Bekämpfung ansteckender Krankheiten verantwortlich sind.
Die im Infektionsschutzgesetz genannte „zuständige Behörde“ für die Eindämmung von Epidemien ist zumeist das örtliche Gesundheitsamt. Es befindet über alle „notwendigen Schutzmaßnahmen“. So kann die Behörde Veranstaltungen und Versammlungen verbieten sowie Gemeinschaftseinrichtungen schließen, etwa Schulen, Kindergärten, Heime, aber auch Badeanstalten.
Auch können die Ämter Menschen verpflichten, an einem Ort zu bleiben oder bestimmte Orte nicht zu betreten. Explizit heißt es in Paragraph 28: „Die Grundrechte der Freiheit der Person … der Versammlungsfreiheit … und der Unverletzlichkeit der Wohnung … werden insoweit eingeschränkt.“
Anordnungen sind kaum aufzuhalten
In Paragraph 30 sind die Quarantänemaßnahmen geregelt, etwa die Möglichkeit, „Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige und Ausscheider“ in geeigneten Krankenhäusern „abzusondern“. Kommt ein Betroffener diesen Anordnungen nicht nach, „so ist er zwangsweise durch Unterbringung in einem abgeschlossenen Krankenhaus … abzusondern“. [...]"
Mittwoch, 5. Februar 2020
Infodemie und Wirklichkeitsverlust
#infodemie und #ichbinkeinvirus : #Angst ist zwar kein #Rassismus und Menschen sind kein Virus, aber das Auseinanderhalten ist für viele nicht einfach. Deshalb #Klimaschutz , bevor vor Angst eine #Panik ausbricht.
Wirklichkeit zu verleugnen mag auf den einzelnen beruhigend wirken. Gesellschaften führt es mittelfristig in den Abgrund.
Über 40 Jahre - bezahlte - Verleugnung des menschengemachten Klimawandels und Panik bei minimalem Risiko, das zerstört die menschliche Solidarität, die wir so dringend brauchen wie vielleicht noch nie zuvor.
Ein wichtiger Grund für den Wirklichkeitsverlust ist, dass Regierungen und Medien immer häufiger Ersatzaufregungen präsentieren, um von den Problemen, die nicht zu bewältigen scheinen, abzulenken.
Eine gewisse Rechtfertigung dafür liegt in der Globalisierung, die von "der" Wirtschaft vorangetrieben wird und von "der" Politik nicht mehr kontrolliert wird (werden kann?).
Die Folge ist der Realitätsschock, der von Sascha Lobe eindrucksvoll beschrieben worden ist und der sachangemessenes Handeln weiter erschwert.
Zu den Entwicklungen im Internet
Zu Sascha Lobo auf diesen Blog
Dazu ein Eintrag vom 22.12.2014 zu Pegida:
Warum sagten sie das? Weil in Deutschland Veränderung "nicht Hoffnung, sondern Angst" macht.
So weit treffend beobachtet und erfreulich überzeugend argumentierend geht es weiter.
Nur der letzte Gedanke ist unvollständig und deshalb falsch.
Veränderung macht nicht nur in Deutschland "nicht Hoffnung, sondern Angst", sondern überall. Jedenfalls bei den Menschen die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Veränderung macht aber auch Hoffnung. Den Gedanken verfolgt Kahane leider nicht weiter.
Hoffnung macht sie, wenn sie verspricht,dass der Grund für die Negativerfahrungen wegfallen wird.
Jetzt kann man mit der Erzählung vom Rattenfänger kommen, man braucht es aber nicht.
Zum Corona-Virus FAZ 5.2.20
Zum Entdecker des Coronavirus SZ 6.2.20 (Er forderte eine Veränderung.)
Wirklichkeit zu verleugnen mag auf den einzelnen beruhigend wirken. Gesellschaften führt es mittelfristig in den Abgrund.
Über 40 Jahre - bezahlte - Verleugnung des menschengemachten Klimawandels und Panik bei minimalem Risiko, das zerstört die menschliche Solidarität, die wir so dringend brauchen wie vielleicht noch nie zuvor.
Ein wichtiger Grund für den Wirklichkeitsverlust ist, dass Regierungen und Medien immer häufiger Ersatzaufregungen präsentieren, um von den Problemen, die nicht zu bewältigen scheinen, abzulenken.
Eine gewisse Rechtfertigung dafür liegt in der Globalisierung, die von "der" Wirtschaft vorangetrieben wird und von "der" Politik nicht mehr kontrolliert wird (werden kann?).
Die Folge ist der Realitätsschock, der von Sascha Lobe eindrucksvoll beschrieben worden ist und der sachangemessenes Handeln weiter erschwert.
Zu den Entwicklungen im Internet
Zu Sascha Lobo auf diesen Blog
Dazu ein Eintrag vom 22.12.2014 zu Pegida:
"Pegida" hat vollkommen recht: Die Regierung hat das Volk belogen.So schreibt Anetta Kahane völlig zu recht in der FR vom 22.12.14 und fährt fort: "Seit JAHRZEHNTEN KAM JEDE REGIERUNG MIT DER LÜGE, dass sich die Gesellschaft weder verändern werde noch müsse. [...] Die Regierungen sagten stets, Deutschland sei kein Einwanderungsland."
Warum sagten sie das? Weil in Deutschland Veränderung "nicht Hoffnung, sondern Angst" macht.
So weit treffend beobachtet und erfreulich überzeugend argumentierend geht es weiter.
Nur der letzte Gedanke ist unvollständig und deshalb falsch.
Veränderung macht nicht nur in Deutschland "nicht Hoffnung, sondern Angst", sondern überall. Jedenfalls bei den Menschen die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Veränderung macht aber auch Hoffnung. Den Gedanken verfolgt Kahane leider nicht weiter.
Hoffnung macht sie, wenn sie verspricht,dass der Grund für die Negativerfahrungen wegfallen wird.
Jetzt kann man mit der Erzählung vom Rattenfänger kommen, man braucht es aber nicht.
Zum Corona-Virus FAZ 5.2.20
Zum Entdecker des Coronavirus SZ 6.2.20 (Er forderte eine Veränderung.)
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Wirklichkeitsverlust
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