"Siemens, BASF, Bayer, RWE: Auch deutsche Dax-Konzerne haben diese Woche einen blauen Brief von BlackRock-Chef Fink bekommen. In seinem jährlichen CEO-Schreiben an die Konzernchefs ruft er zu neuem Öko-Bewusstsein auf. [...]
Doch der mächtige Mann der Wallstreet gibt zu: "Fink for Future" verbindet nichts mit Umweltaktivistin Greta: "Ich habe diesen Brief nicht als Umweltschützer geschieben, sondern als Kapitalist." [...]
Fink drängt die Konzernchefs der wichtigsten Unternehmen weltweit zum Umbau ihrer Firmen. Blackrock werde sich aus Investitionen zurückziehen, die mit hohen Umweltrisiken verbunden seien - etwa die Kohleförderung. Ansagen, die auch einige Dax-Konzerne ernst nehmen könnten.
Denn der mächtigste Vermögensverwalter der Welt ist auch an allen Top-Unternehmen in Deutschland beteiligt - oft als größter Aktionär. Von Siemens über die Versicherer Allianz und Münchener Rück bis zu RWE, Deutscher Bank oder Bayer. Von ihnen will Fink ab jetzt ausführliche Informationen zur Nachhaltigkeit. [...]"
https://www.tagesschau.de/ausland/blackrock-aufruf-klimaschutz-101.html
Seiten
- Startseite
- Links
- Geschichte
- Über diesen Blog
- frühere Schnipsel
- Regenwaldreport
- Lernspiele
- Festgehalten
- Günter Gaus im Gespräch
- Gysi trifft Zeitgenossen
- Gysi gegen Guttenberg (Podcast)
- Sprüche
- Gesundheit
- Musik für den Abend
- Tools
- Lieder
- Rätsel, Quiz, Sudoku, Schach
- Sehenswürdigkeiten
- Impressum
- Dichter und andere Zeitgenossen im Gespräch
- Namen
Posts mit dem Label Blackrock werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blackrock werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 26. Januar 2020
Dienstag, 23. Juli 2019
Das systemische Risiko von Aladdin von Blackrock
Aladdin ist das "Datenanalysesystem,[2] das die Risikomanagementplatt-form[3] des US-amerikanischen Finanzdienstleisters BlackRock ist. [...]
Das bedeutet ein Systemrisiko.
Die Fondsgesellschaft Blackrock: "Mit 6,84 Billionen US-Dollar (Stand: 30. Juni 2019,[3] rund 6,1 Billionen €) verwalteten Vermögens stellt sie den größten unabhängigen Vermögensverwalter weltweit dar." (Wikipedia)
Anschaulich dazu:
Dennis Kremer: Blackrocks Superhirn FAS 21.7.19, S.28
Der COO von Blackrock Robert Goldstein erklärt zwar: "Aus ähnlichen Informationen ziehen die Menschen unterschiedliche Schlüsse, das war schon immer so an den Finanzmärkten. Das System führt nicht dazu, dass alle gleich entscheiden" (FAS 21.7.19), so passt "das war schon immer so" überhaupt nicht zu den Disruptionen, die durch künstliche Intelligenz entstehen.
Außerdem ist zu beachten: "Solche Assistenzsysteme werden uns aber in Zukunft vielleicht irgendwann so gut kennen, dass wir Ihnen in ihren Antworten immer mehr vertrauen. Jede Information wird dann auf unseren individuellen Kontext und unsere aktuelle Situation abgestimmt." (Verlagsspezial der FAZ zu New Work 2019, S.27)
Kritiker von BlackRock weisen auf die Risiken hin, die durch das hohe Marktgewicht von Aladdin gegeben sind. Dies könne ein Klumpenrisiko für die Finanzmärkte sein. Wenn mehrere Finanzschwergewichte aufgrund von identischen Aladdin-Empfehlungen nach dem gleichen Muster handeln würden, könne dies zur Instabilität beitragen.[16] BlackRock sieht dagegen diese Gefahr nicht, da Aladdin nur ein Ratgeber sei, jeder Investor selbst entscheide und dabei unterschiedliche Strategien und Ziele verfolge.[7]
Aladdin sei auf möglichst hohe Rendite, bei gleichzeitig minimalem Risiko ausgerichtet, lautet eine weitere Kritik. Nichtmonetäre Faktoren wie beispielsweise Umweltschutz, Mitarbeiterzufriedenheit und langfristige unternehmerische Perspektiven würden nicht in die Analysen von Aladdin einfließen.[23]" (Wikipedia)Das bedeutet ein Systemrisiko.
Die Fondsgesellschaft Blackrock: "Mit 6,84 Billionen US-Dollar (Stand: 30. Juni 2019,[3] rund 6,1 Billionen €) verwalteten Vermögens stellt sie den größten unabhängigen Vermögensverwalter weltweit dar." (Wikipedia)
Anschaulich dazu:
Dennis Kremer: Blackrocks Superhirn FAS 21.7.19, S.28
Der COO von Blackrock Robert Goldstein erklärt zwar: "Aus ähnlichen Informationen ziehen die Menschen unterschiedliche Schlüsse, das war schon immer so an den Finanzmärkten. Das System führt nicht dazu, dass alle gleich entscheiden" (FAS 21.7.19), so passt "das war schon immer so" überhaupt nicht zu den Disruptionen, die durch künstliche Intelligenz entstehen.
Außerdem ist zu beachten: "Solche Assistenzsysteme werden uns aber in Zukunft vielleicht irgendwann so gut kennen, dass wir Ihnen in ihren Antworten immer mehr vertrauen. Jede Information wird dann auf unseren individuellen Kontext und unsere aktuelle Situation abgestimmt." (Verlagsspezial der FAZ zu New Work 2019, S.27)
Abonnieren
Posts (Atom)