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Dienstag, 20. Oktober 2015

Ein Zusammenhang zwischen der deutschen Einigung und dem Young-Plan, der den meisten unbekannt ist

Zitat aus der Wikipedia:
"Mit der Young-Anleihe[25] verschuldete sich das Reich mit 1,47 Milliarden Reichsmark (300 Millionen Goldmark) zu 5,5 Prozent Zinsen auf 35 Jahre (bis 1965). Zwei Drittel der Summe gingen an die Reparationsgläubiger und zur Stützung der deutschen Konjunktur, ein Drittel an die Deutsche Reichspost und die Deutsche Reichsbahn. Trotz des nach demSchwarzen Donnerstag (im Deutschen Schwarzer Freitag genannt) recht flauen Kapitalmarktes war die Anleihe beim internationalen Publikum ein großer Erfolg.[26] Nach derMachtübernahme Hitlers wurde die Zinszahlung eingestellt. Durch das Londoner Schuldenabkommen musste die Anleihe mit neuen Bedingungen wieder bedient werden. Die Restlaufzeit verlängerte sich bis 1980, der Kupon wurde allerdings gekürzt. Die rückständigen Zinsen der Jahre 1933 bis 1944 wurden in eine sog. Fundierungsschuldverschreibung umgewandelt und bis 1972 abbezahlt. Die Zinsen von 1945 bis 1952 waren aufgrund des Verhandlungsgeschicks von Hermann Josef Abs erst mit einer Wiedervereinigung Deutschlands nachzuzahlen, verbrieft durch Bezugsscheine. Diese Bezugsscheine wurden zeitweise wie historische Wertpapiere (obwohl weiterhin gültig) zu Niedrigstpreisen verscherbelt, da eine Wiedervereinigung unwahrscheinlich schien. Sie lebten aber am 3. Oktober 1990 auf, so dass Deutschland erneut eine Fundierungsschuldverschreibung (WKNu. a. 117012, 117016 und 117020) mit einem Drei-Prozent-Kupon, einem Volumen von 200 Millionen D-Mark und einer Laufzeit von 20 Jahren ausgab, in die die Bezugsscheine umgewandelt werden konnten. Im Oktober 2010 wurden vom Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen die letzten Zahlungen getätigt.[27] Die wenigen Anleihen, bei denen die damaligen Inhaber das Tauschangebot von 1953 nicht annahmen, unterliegen noch der ursprünglichen Gold-Klausel, die eine Rückzahlung in Gold ermöglichte. Vereinzelt werden deshalb Prozesse gegen die Bundesrepublik in den USA geführt. Das Schicksal der Young-Anleihe wird von dem der Dawes-Anleihe geteilt." (Seite „Young-Plan“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Juni 2015, 08:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Young-Plan&oldid=142927611 (Abgerufen: 20. Oktober 2015, 04:12 UTC))

Sonntag, 4. Oktober 2015

25 Jahre deutsche Einheit und die Flüchtlingskrise

Während das offizielle Deutschland sich und seine Willkommenskultur gegenüber Flüchtlingen feiert, geht die Diskussion darüber, wie viele Flüchtlinge Deutschland aufnehmen könne, weiter, und Ungarn macht vor, was früher oder später auch in Deutschland passieren wird, wenn die finanziellen Prioritäten nicht schneller von der schwarzen Null auf die Integration der Flüchtlinge umgestellt werden.
Die ZEIT berichtet übrigens in ihrer Nummer 40 vom 1.10.2015 nicht nur allgemein sehr viel Wissenswertes über Flüchtlinge, sondern auf  Seite 69/70 auch sehr Erfreuliches, was in Bremen dafür getan wird, dass Flüchtlinge schon im Erstaufnahmelager schnellstmöglich an professionellem Unterricht teilnehmen können.
So viel ist sicher: Wenn sich die Politiker weiter zu sehr auf die ehrenamtliche Hilfsbereitschaft verlassen, wird diese schon bald an ihre Grenzen stoßen. Es muss Geld "in die Hand genommen" werden und das Potential der bereits integrierten Migranten muss genutzt werden, indem mehr von ihnen für professionelle Arbeit bei der Integration der gegenwärtig eintreffenden Flüchtlinge gewonnen werden, wie es z.B. in Bremen, aber auch sonst (nur noch viel zu selten) geschieht.