Lise Meithner schrieb über ihre Erfahrungen mit einem Redakteur des Brockhaus:
"For example, between 1910 and 1915, I had written several review articles on the physical subjects for the semipopular magazine Naturwissenchaftliche Rundschau. As usual, I had signed them with my family name, without the first name. One day, the publisher received a letter in which one of the editors of Brockhaus (a well-known German encyclopedia) asked for my address, because he wanted an article on radioactivity for his encyclopedia. But when the answer revealed my sex, the editor of Brockhaus wrote back almost indignantly that “he would not think of printing an article written by a woman!” (This, after reading, and apparently liking, some of my previous articles!" (MARIA POPOVA: brain pickings 7.11.16)
Eine gemischte Erfahrung machte sie mit Max Planck
"Even Max Plack, to whom both as a human and as a scientist I owe so much, considered it at first very peculiar that I was thinking of doing scientific work. I had obtained my doctor’s degree at the University of Vienna, and had published several papers in scientific journals; in 1907, I went to Berlin for further studies and presented myself to Planck, in order to attend his lectures. He was very friendly, but clearly astonished; he said: “You have a doctor’s degree, what more do you want?” When I replied that I wanted to understand physics more thoroughly, he said a few friendly words, but did not pursue the point. But five years later he offered me a job as assistant lecturer at his Institute of Theoretical Physics at the University of Berlin; this, in Prussia, was a complete innovation. Not only did this give me a chance to work under such a wonderful man and eminent scientist as Planck; it was also the entrance to my scientific career. It was the passport to scientific activity in the eyes of most scientists and a great help in overcoming many current prejudices against academic women." (brain pickings 7.11.16)
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Freitag, 6. April 2018
Über die Haltbarkeit von Vorurteilen
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Dienstag, 27. Februar 2018
Patrick Deneen:„Why Liberalism Failed“ (Yale University Press) Deneen, ein "Politikwissenschaftler von der University of Notre Dame, ist ein Konservativer, aber seine Überlegungen elektrisieren auch Linke wie den afroamerikanischen Philosophen und Bernie-Sanders-Unterstützer Cornel West („Race Matters“), der zu ihnen schrieb: Es drohten immer mehr Ungleichheit, Repression und geistige Leere, wenn wir nicht „die tiefreichenden Vorannahmen überprüfen, die uns gefangen halten“. " (FAZ 27.2.18)
Rezension in Zitaten
"Of the three dominant ideologies of the twentieth century—fascism, communism, and liberalism—only the last remains. This has created a peculiar situation in which liberalism’s proponents tend to forget that it is an ideology and not the natural end-state of human political evolution. As Patrick Deneen argues in this provocative book, liberalism is built on a foundation of contradictions:" ... (Yale University Press)
Rezension in Zitaten
"Of the three dominant ideologies of the twentieth century—fascism, communism, and liberalism—only the last remains. This has created a peculiar situation in which liberalism’s proponents tend to forget that it is an ideology and not the natural end-state of human political evolution. As Patrick Deneen argues in this provocative book, liberalism is built on a foundation of contradictions:" ... (Yale University Press)
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Montag, 3. Juli 2017
Ossi-Namen vor Diskriminierung schützen?
Schutz für Ossi-Namen?
Das kommt reichlich spät.
Wenn man schlechte Erfahrungen mit Personen mit einem bestimmten Namen gemacht hat, wird eine unwillkürliche Assoziation schwer zu vermeiden sein. Es hilft aber, wenn man mehrere kennt und die ganz unterschiedlich sind.
Dass man mit Namen keine dummen Späße macht, ist freilich schlicht Sache eines guten Stils, ganz unabhängig von unwillkürliche Assoziationen. Man muss sich schon gut verstehen, wenn man sich problemlos gegenseitig aufziehen will.
Bei Namen geht es gar nicht. Denn solange man sich nicht kennt, kommt es mit ziemlicher Sicherheit in den falschen Hals und fällt nur auf einen selbst zurück. Und wenn man sich kennt, dann wird über der Person der Name völlig bedeutungslos.
Etwas anderes ist es bei literarischen Namen. Ziegenhals und Bomst hat Fontane zum Beispiel nur erfunden, um ein Partygespräch darüber führen zu lassen, dass die Namen wie vertauscht wirken, wenn Ziegenhals füllig und Bomst hager ist.
Von Jenny Bürstenbinder und den anderen Namen in Frau Jenny Treibel ganz zu schweigen.
Das kommt reichlich spät.
Wenn man schlechte Erfahrungen mit Personen mit einem bestimmten Namen gemacht hat, wird eine unwillkürliche Assoziation schwer zu vermeiden sein. Es hilft aber, wenn man mehrere kennt und die ganz unterschiedlich sind.
Dass man mit Namen keine dummen Späße macht, ist freilich schlicht Sache eines guten Stils, ganz unabhängig von unwillkürliche Assoziationen. Man muss sich schon gut verstehen, wenn man sich problemlos gegenseitig aufziehen will.
Bei Namen geht es gar nicht. Denn solange man sich nicht kennt, kommt es mit ziemlicher Sicherheit in den falschen Hals und fällt nur auf einen selbst zurück. Und wenn man sich kennt, dann wird über der Person der Name völlig bedeutungslos.
Etwas anderes ist es bei literarischen Namen. Ziegenhals und Bomst hat Fontane zum Beispiel nur erfunden, um ein Partygespräch darüber führen zu lassen, dass die Namen wie vertauscht wirken, wenn Ziegenhals füllig und Bomst hager ist.
Von Jenny Bürstenbinder und den anderen Namen in Frau Jenny Treibel ganz zu schweigen.
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Samstag, 10. Dezember 2016
Internet und Vorurteile
Das Internet bestärkt Vorurteile, ohne dass wir es merken.
"Als erstes müssen wir Schülern also zeigen, wie einfach sie im Internet überlistet werden können." ZEIT 51/2016 S.78
Damit sie eine Motivation bekommen, sich nicht überlisten zu lassen. Nicht nur durch Phishing.
Sondern auch nicht dadurch, dass sie immer in ihrer Filterblase bleiben. (sieh auch hier)
"Als erstes müssen wir Schülern also zeigen, wie einfach sie im Internet überlistet werden können." ZEIT 51/2016 S.78
Damit sie eine Motivation bekommen, sich nicht überlisten zu lassen. Nicht nur durch Phishing.
Sondern auch nicht dadurch, dass sie immer in ihrer Filterblase bleiben. (sieh auch hier)
Mittwoch, 20. Januar 2016
Ein Twitterbeitrag, den ich länger festhalten möchte
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, kann nun live zuschauen." (Ernst Michalek)
1430 Retweets und 1840 Likes sind mir da zu wenig.
1430 Retweets und 1840 Likes sind mir da zu wenig.
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