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Sonntag, 24. August 2025

Peymann

in der Josefstadt

 https://www.youtube.com/watch?v=BZ1bmForjXo

WEISBAND: Das Netz ist ein Werkzeug, das uns hilft, uns zu organisieren
WEISBAND: Ein guter Mensch in der Politik ist einer, der gut begründete Entscheidung trifft.
Peymann: Theater erzeugt Erlebnisse, ist keine Bildungsinstitution wie eine VHS.
Theater verwandelt in einem einzelnen Moment [Katharsis] in einen guten Menschen. Nachhaltige Momente. Seelische und Herzensbildung.
"Theaterskandal" [Empörung über eine ausgesprochene Wahrheit] Th. Bernhardts löste das aus mit dem Stück:  Heldenplatz
"Peymann in der Erinnerung an diesen Premierenabend: „Wir haben ‚Heldenplatz‘ gegen alle Widrigkeiten, gegen eine aufgehetzte, aufgepeitschte Öffentlichkeit zur Premiere gebracht. […] die Schauspieler haben uns im zweiten und dritten Akt zu einem ungeheuren Sieg verholfen. Für den schon vom Tod gezeichneten Dichter Thomas Bernhard war der Premierentriumph ein letztes großes, beglückendes Geschenk. […] ‚Heldenplatz‘ war ein Abschied.“[1](Wikipedia)

Montag, 31. August 2020

Marina Weisband: Kopieren erlaubt

Mit ihrem Verlag handelte sie aus, dass ihr Buch "Wir nennen es Politik" von Privatleuten ins Netz gestellt werden konnte, ohne dass der Verlag dagegen einschritt. 

SPON vom 24.9.2012: Kopieren erlaubt.

Dieser Artikel als pdf  
Auf dieser Seite befindet sich auch der Artikel "Genosse Nazi"
"Der SED hatten sich weit mehr ehemalige Nationalsozialisten angeschlossen als bisher bekannt. 1954 waren 27 Prozent aller Mitglieder der DDR-Regierungspartei zuvor in der NSDAP und deren Gliederungen. Das hat der Historiker Jan Foitzik herausgefunden*. Bereits von 1946 an habe die SED demnach Ex-Nazis aufgenommen – als erste deutsche Partei nach dem Krieg. [...] (pdf-Version)

mehr zu Marina Weisband:
Wikipediaartikel
ihr Blog marinaweisband.de
ihr aktueller Twitter-Account (@afelia)
W. Weisband:  MÜTTER UNTER CORONA – EINE STIMME, DIE FEHLT

Artikel zu Weisband auf diesem Blog
Artikel zu Weisband auf dem Fonty-Blog

Montag, 23. November 2015

Projekt „aula“ sucht Schulen, die mit Liquid Democracy experimentieren wollen: 
WAS IST AULA?
 „aula – Schule gemeinsam gestalten“ ist ein Projekt von politik-digital e.V. unter Leitung von Marina Weisband, mit freundlicher Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung. aula richtet sich primär an SchülerInnen ab der Jahrgangsstufe 5 bis zum Ende ihrer Schullaufbahn. Es möchte ihnen ermöglichen, ihr schulisches Umfeld aktiv zu gestalten und Demokratie zu leben.
WARUM? Schule hat die Aufgabe, Schüler und SchülerInnen zu befähigen, als mündige Bürger am demokratischen Prozess teilhaben zu lassen, eigene Entscheidungen überlegt zu treffen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Oft fehlt es aber im engen Unterrichtsplan an Gelegenheiten, wo SchülerInnen sich praktisch darin ausprobieren können. Dabei eignet sich die Schule ganz hervorragend als Bereich, in dem Räume, Zeiten und Regeln demokratisch mitgestaltet werden können, denn diese Dinge betreffen die SchülerInnen direkt in ihrem Leben und bleiben in übersichtlichem, direkt greifbarem Umfang. Ziel ist, sie zu animieren, aus einer passiven, konsumierenden Haltung heraus zu kommen und sich selbst als gestaltenden Akteur seiner eigenen Umgebung zu verstehen.
Das Projekt „aula – Schule gemeinsam gestalten“ möchte es SchülerInnen der weiterführenden Schulen ermöglichen, in einem festen, vorher vereinbarten Rahmen eigene Ideen für Gestaltung zu entwickeln, Mehrheiten dafür zu finden und die Umsetzung zu beschließen. Dabei werden sie im Laufe eines Jahres didaktisch begleitet, um den Prozess zu reflektieren und die Verbindung zwischen Alltagsentscheidungen und demokratischer Verantwortung zu entdecken.

Ringvorlesung: fernsehen 4.0 - Die Bewegtbild-Offensive

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Der Millionär hat's schwer

"Weltwoche"-Chefredakteur Roger Köppel und Luxuswarendiscounterin Claudia Obert wird Gelegenheit gegeben, ihr interessengeleitetes Denken zu produzieren. Köppel tut so, als wäre die Französische Revolution verhindert worden, wenn es nur mehr reiche Adelige gegeben hätte. ("Je mehr Reiche es gibt, umso besser ist es für die Gesellschaft." und meint offenbar besser für Schweizer Banken) Claudia Obert sagt: "Ich mach mir nichts aus Hab und Gut. Ich gebe lieber am Tag 1000 Euro aus, als dass ich 1000 Euro spare. [...] Ich geh nach dem Geld."

Sandra Maischberger, die hervorragende Interviews mit Einzelpersonen geführt hat, hat sich wieder einmal ein Team zusammenstellen lassen, das keinem einzigen Argumentationsgang folgt. Und sie macht kaum einen ernsthaften Versuch, daran etwas zu ändern.

Wenn man bedenkt, wie nah unsere Gesellschaft vor verschiedenen Katastrophen steht - die Klimakatastrophe ist wohl die unausweichlichste - dann klingt das chaotische Durcheinanderreden wie die Tanzmusik während des Untergangs der Titanic.
Trotzdem, ich brachte es nicht fertig, abzubrechen. Da kommen einzelne kurzfristig dazu, Probleme zu benennen; aber die andern schaffen es ohne weiteres den Weckruf "Schiff vom Eisberg gerammt!" zu ignorieren.
Wer's nicht glaubt, darf es gern hier nachhören: Maischberger: Der Millionär hats schwer - Reiche zur Kasse.

Aber: Niemandem droht für seine Meinungsäußerung Gefängnis oder gar KZ.
Uns geht es gut.
Nur: wie viele Menschen verhungern, weil wir so mit einander reden?
Wie wird es unseren Kindern und Enkeln gehen, weil wir so mit einander reden?

Übrigens, wenn man wissen will, was Johannes Ponader zu sagen hat, wenn er zu Wort kommt, kann hier etwas nachlesen.

Politischer Geschäftsführer der Piraten zu sein, ist ein harter Job. Die ehemalige Geschäftsführerin Marina Weisband bekommt freilich Hilfe, wenn sie sie braucht. Jedenfalls entnehme ich das ihren Tweets:
"Allein in Berlin mit zwei Koffern. Obdachlose helfen mir weiter.

Es ist ja gerade in den entscheidenden Momenten am schwierigsten, um Hilfe zu bitten."
 Marina Weisband, 6 Okt‏obern 2012 

Übrigens: Wer in der Chaosdiskussion bei Maischberger etwas Vernünftiges hören will, höre auf Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband. Nach dem, was ich über Talk Shows gelernt habe, wird der gewiss nicht wieder eingeladen.
Das ist bei Sahra Wagenknecht und Johannes Ponader anders. Denn die garantieren dafür, dass sie unsachlich angegangen werden und auch durch eigene Äußerungen polarisieren.