"Viele Lastwagen fahren mit halber Ladung. Ein Logistik-Start-up will das ändern: Carrypicker belädt Lkw mithilfe eines Algorithmus - und kämpft so gegen verstopfte Autobahnen und CO2 [...]
Im Durchschnitt ist jeder von ihnen nur zu 70 Prozent gefüllt. Unter den Planen ist also im wahrsten Sinne des Wortes noch ziemlich viel Luft nach oben. Luft, die Andreas Karanas füllen will. Der Hamburger hat das Logistik-Start-up Carrypicker gegründet und will mithilfe von künstlicher Intelligenz die Logistikbranche aufmischen.
Auf Grundlage von rund 300 Millionen historischen Transportdaten hat sein fast 30-köpfiges Team einen Algorithmus zusammengebaut, der künftig die Planung und Koordination von Transporten effizienter machen soll. Karanas ist überzeugt: Würde seine Software flächendeckend zum Einsatz kommen, könnte die Auslastung der Transporter auf zunächst 80 Prozent erhöht werden, später sogar noch mehr. Das würde nicht nur niedrigere Preise für die Kunden bedeuten, sondern vor allem: weniger Fahrten, weniger Benzin, weniger CO2. [...] Wenn Carrypicker in Zukunft dafür sorgt, dass weniger Lkw auf den Autobahnen unterwegs sein müssen, könnte der Hamburger damit übrigens zuallererst bei seiner eigenen Tochter punkten: Die geht freitags immer für mehr Klimaschutz auf die Straße – bei Fridays for Future."
(FR 3.1.2020)
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Samstag, 4. Januar 2020
CO2-Einsparung durch bessere Lkw-Logistik?
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