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Donnerstag, 13. Juli 2017

Was wird bleiben?

König Ludwig [II.],genannt der Deutsche, schenkt dem Stift des hl. Cyriak zu Neuhausen Grundbesitz und Hörige in Flörsheim, Albisheim und Machenheim (867 Juli 8, Frankfurt)


Besitz stirbt. Sippen sterben. Du selbst stirbst wie sie. 
Eins nur weiß ich, das ewig lebt: Der Toten Tatenruhm.


Was bleibt länger? Das reale Dokument oder seine Repräsentanz in den aktuellen Medien?
Die Erinnerung an Besitz oder die an Personen?
Die Tradition oder der Überrest? Dichtung oder Knochen?
Die Erinnerung an den Kampf für Benachteiligte oder an den um Macht?
Das wird in jedem Fall unterschiedlich sein. Aber an die einzelnen Benachteiligten 

wird man gewiss nicht lange denken.



Doch dass man sich bemühen kann, ihnen zu helfen, das wird bleiben.




Dienstag, 15. November 2016

Nachhaltige Erinnerung - ein Projekt für die Schule

Es hat sich mir tief ins Gedächtnis eingebrannt: Keramik und analoge Wiedergabe sind die größte Chance, Informationen langfristig zu überliefern. Aber immer wieder vergesse ich, wo ich die Informationen über dieses Projekt finde:

Memory of Mankind, die größte Zeitkapsel der Menschheit

Hier das Angebot von Workshops für die Schule

Donnerstag, 3. November 2016

nicht vergessen! Memory of Mankind

Es hat sich mir tief ins Gedächtnis eingebrannt: Keramik und analoge Wiedergabe sind die größte Chance, Informationen langfristig zu überliefern. Aber immer wieder vergesse ich, wo ich die Informationen über dieses Projekt finde:

Memory of Mankind, die größte Zeitkapsel der Menschheit

Auf Grund unseres digitalen Zeitalters laufen wir Gefahr, kaum dauerhafte Aufzeichnungen zu hinterlassen. Auf der anderen Seite haben wir die Verpflichtung bestimmte Informationen besonders lange Aufzubewahren. Das sind zum Beispiel Informationen über Lagerstätten von nuklearem Abfall. MOM ist in verschiedenen Sprachen geschrieben. Du findest hier auch die Erklärung, wie unsere heutigen Sprachen in die Zukunft weitergegeben werden.  (mehr dazu)
Entzifferung unserer Sprachen
Ein kritischer Aspekt des MOM Projektes ist die Aufbewahrung von Information in einer Weise, die eine Entzifferung in der Zukunft ermöglicht.
Um eine präzise Entzifferung zu garantieren werden die Sprachen selbst beschrieben:
Ein "Bilderwörterbuch" enthält tausende von Fotos von Dingen und Situationen, die mit den dazugehörenden Begriffen direkt beschriftet sind.
Abstrakte Bedeutungen werden durch konkrete Begriffe erklärt.
Thesaurus, Wörter-, Phrasen-, Redewendungs-, Grammatik- und Rechtschreibungsverzeichnisse vertiefen die Darstellung der Sprachen.
Beachte: Der Token ist so gestaltet, dass erst eine Zivilisation auf ähnlichem technischem Stand diesen verstehen und das MOM Archiv finden kann. Darum ist es erlaubt, die Technik für automatisierte Textverarbeitung als bekannt anzunehmen.

Hamburger Kessel Juni 1986

Biographie von Max Frisch, 2010

Autorenporträts von Max Frisch im Berliner Journal 1973 u.a. Wolf, Johnson, Biermann, Enzensberger, ...

Günther de Bruyn 90 J.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Atommüll und Keramiktafeln

"Der schwedische Professor für Archäologie, Cornelius Holtorf von der Linnaeus University in Kalmar, will hier Tontafeln hinterlegen, die Lage, Inhalt und Zugang aller Atommülllagerstätten auf der ganzen Welt anzeigen und kommende Generationen eindringlich davor warnen, sie auszugraben und mit ihnen in Berührung zu kommen. Holtorf beschäftigt sich mit dem sogenannten Wissensgebiet der "Atomsemiotik", die über die Anwendung allgemeinverständlicher Zeichen Warnungen vor Gefahren des Atommülls an die Nachwelt weitergeben will."
Wer weiß, ohne dem Link nachzugehen, schon beim Stichwort "Hallstatt", worum es geht?

Mittwoch, 26. Juni 2013

Handschriften von Timbuktu weiterhin in Gefahr

Vor den Islamisten sind sie gerettet worden. Jetzt droht ihnen die Feuchtigkeit.

20 000 Manuskriptseiten waren schon digitalisiert. Jetzt sind die Digitalisierungen mit den Computern zerstört oder zumindest verloren gegangen. Offenbar gab es keine Sicherungskopien, erst recht keine Ausgabe im Netz.

vgl. auch: Die Bücher von Timbuktu und Manuskripte versteckt