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Sonntag, 30. April 2017

Stephen Hawking über globale Ungerechtigkeit und ihre Folgen

This is the most dangerous time for our planetThe Guardian 1.12.2016

"[...] But it also means that the lives of the richest people in the most prosperous parts of the world are agonisingly visible to anyone, however poor, who has access to a phone. And since there are now more people with a telephone than access to clean water in sub-Saharan Africa, this will shortly mean nearly everyone on our increasingly crowded planet will not be able to escape the inequality. [...]

With not only jobs but entire industries disappearing, we must help people to retrain for a new world and support them financially while they do so. If communities and economies cannot cope with current levels of migration, we must do more to encourage global development, as that is the only way that the migratory millions will be persuaded to seek their future at home.
We can do this, I am an enormous optimist for my species; but it will require the elites, from London to Harvard, from Cambridge to Hollywood, to learn the lessons of the past year. To learn above all a measure of humility."

Donnerstag, 30. Juli 2015

Flüchtlinge am Eurotunnel

The Guardian - Großbritannien
London muss mit Paris zusammenarbeiten 
Die britische Regierung wird die Flüchtlinge, die durch den Eurotunnel kommen, nur stoppen können, wenn sie mit ihren europäischen Partnern kooperiert, mahnt die linksliberale Tageszeitung The Guardian: "Starke Migrationsbewegungen aus Syrien und dem Afrika südlich der Sahara sind Realität. Sie sind nicht Folge von EU-Verträgen oder EU-Direktiven. Einige Asylbewerber werden in jedem Fall versuchen, von Frankreich nach Großbritannien zu gelangen. Doch nur Länder, die trotz aller Schwierigkeiten zusammenarbeiten, werden mit derart starken Migrationsbewegungen fertig werden oder sie sogar verringern. ... Das Problem ist weder rein britisch noch rein französisch. Es ist ein gemeinsames Problem. Es muss gemeinsam gelöst werden und zwar auf ebenso humane wie entschiedene Wiese." (29.07.2015) 

Freitag, 24. April 2015

TTIP kann Maßnahmen gegen das Treibhausklima verhindern, das Treibhausklima führt zu Klimaflucht

Zum Zusammenhang von TTIP und Maßnahmen zum Klimaschutz sagt Naomi Klein:
Um den Klimawandel effektiv zu bekämpfen, brauchen wir eine Wiederbelebung der regionalen Wirtschaft, wir müssen den Einfluss der Konzerne zurückdrängen, Freihandelsabkommen blockieren. Es müssen große Summen in den Umbau der Agrarwirtschaft und der öffentlichen Infrastruktur fließen, die Energie- und Wasserversorgung und den Umbau der Städte, um den Verkehr zu vermindern. Ein riesiges Programm, dass schnell umgesetzt werden muss. Ist das möglich? Natürlich. Ist das möglich, ohne die Grundregeln des deregulierten Kapitalismus anzugreifen? Keinesfalls. ("Das Wirtschaftssystem in Frage stellen" FR 29.3.15)
Mehr dazu von Naomi Klein: Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima

Zum Zusammenhang von Klimawandel und Flucht schreibt der Guardian am 8.3.2015
In 2014, around 3,500 boat people died trying to cross the Mediterranean to enter Europe. They risked their lives and lost. According to the UN High Commissioner for Refugees around 218,000 people got to Europe “by irregular means” last year. They took a chance and survived.
Among them were those fleeing the violence in Syria, and of these, a proportion must be counted as climate refugees. Possibly because of global warming, the years 2007 to 2010 saw the most sustained drought on record in the Fertile Crescent. Agriculture collapsed, and around 1.5 million people abandoned failing farms in the countryside for Damascus and other cities. That is, they became climate refugees. Livestock was obliterated, cereal prices doubled, and children started to sicken with nutrition-related illnesses. The 2011 Syrian uprising against the Assad regime began in the crowded settlements of climate refugees. [Hervorhebungen von mir]
Dazu führt er weiter aus: Wanderungs- und Fluchtbewegungen aufgrund klimatischer Veränderungen gab es schon seit prähistorischer Zeit.  [Fontanefan: Aus der Schulzeit kennen die meisten von uns wohl die Wanderung der Kimbern und Teutonen. ] Neu ist, dass es um menschengemachte Klimaveränderungen geht.
Zitat aus dem genannten Guardianartikel:
"[...] burning existing stocks of oil, gas and coal could, as Naomi Klein has written, result in cities drowning, citizens fleeing storms and droughts, and whole cultures being swallowed by the sea." 

Über das Schicksal der knapp 3,8 Millionen syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge berichtet Amnesty International.

Über die Gefahren von Unternehmensklagen berichtet das Handelsblatt am Beispiel von Vattenfall