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Donnerstag, 16. April 2026

Angewohnheiten, die über den Erfolg einer Beziehung entscheiden

 

Psychologe: Drei Angewohnheiten entscheiden, wie glücklich Paare in der Beziehung sind

Ego-Probleme können einer Beziehung schaden. Ein Psychologe erklärt, was Paare verbessern können, um glücklicher zu werden.

Ego-Probleme können einer Beziehung schaden. Ein Psychologe erklärt, was Paare verbessern können, um glücklicher zu werden.

Hamburg – Jede Beziehung ist einzigartig und jedes Paar hat eine individuelle Dynamik. Trotzdem lassen sich bestimmte Verhaltensweisen feststellen, die für eine Beziehung gesund sind – zum Beispiel der anderen Person zuzuhören, wertschätzend zu kommunizieren und eine Balance aus gemeinsamer Zeit und Eigenständigkeit zu finden. Andere Angewohnheiten wirken sich dagegen oft negativ auf das Zusammensein aus, zum Beispiel, wenn die Partner nicht ehrlich miteinander sprechen können. Der Grund für manche dieser Schwierigkeiten könnte im Ego liegen.

Darauf weist ein Beitrag im US-amerikanischen Blog Elephant Journal hin. Darin heißt es, das Ego sei der „Feind von Verbindungen“. Es würde das Glück in Beziehungen aushöhlen, weil es Nähe und Verletzlichkeit verhindere. Wahre Freude in einer Partnerschaft erfordere dagegen emotionale Stabilität und die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren.

Der Blog nennt drei typische Ego-Faktoren, die beeinflussen, wie glücklich – oder unglücklich – Paare miteinander sind. Die Frankfurter Rundschau hat mit dem Psychologen und Parship-Experten Markus Ernst darüber gesprochen, wie sich diese Aspekte im Alltag zeigen.

1. Keine Impulskontrolle

Eines der Dinge, die Beziehungen verletzen können, sei der Umgang mit Wutausbrüchen und emotionalen Reaktionen, die zu Respektlosigkeit führten. Doch was bringt einige Menschen dazu, defensiv zu reagieren, wenn sie sich verletzt fühlen – obwohl sie wissen, dass es der Beziehung schaden kann? „In solchen Situationen schaltet das Gehirn in einen ‚Bedrohungsmodus‘, ähnlich wie bei echter Gefahr und es kommt zu typischen Stressreaktionen“, sagt Ernst der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. Vor diesen „spontanen, impulsartigen Reaktionen“ würden die Personen nicht reflektieren – auch dann, wenn ihnen die Beziehung eigentlich wichtig ist.

Wahrgenommene Verletzungen fühlten sich dann wie ein „Angriff auf das eigene Selbst“ an und könnten zusätzlich alte Erfahrungen reaktivieren. Die Folge: Der Beziehungspartner mache emotional zu, verteidige sich – oder greife an.

2. Schwierigkeiten mit offener Kommunikation

Laut dem Artikel im Elephant Journal sinke die Zufriedenheit in einer Beziehung, wenn eine Person nicht in der Lage sei, offen über Bedürfnisse und Gefühle zu sprechen, weil das Ego im Weg steht. Wenn Paare auch in schwierigen Zeiten miteinander reden, komme es zu weniger Missverständnissen – und zu mehr Nähe. Auch Psychologe Ernst betont, wie wichtig es ist, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie konstruktiv zu führen: „Gesünder zu streiten bedeutet nicht, Konflikte zu vermeiden, sondern sie so zu führen, dass Annäherung möglich wird.“

Hilfreich sei es in solchen Momenten, sich kurz aus der Situation zu entfernen, durchzuatmen – um dann weniger emotional weiter zu kommunizieren. Zu einem konstruktiven Gespräch gehöre wirkliches Zuhören, betont der Experte – nicht nur abzuwarten, bis man wieder dran ist. „Oft erlebt man in der Praxis bei Streits eine Gewinner-Verlierer-Logik – davon sollte man sich frei machen“, sagt Ernst der Frankfurter Rundschau. Als Merksatz sollten Paare verinnerlichen: „Hilft das, was ich gerade sage oder tue, unserer Verbindung, oder schadet es ihr?“

3. Probleme, Konflikte hinter sich zu lassen

Auseinandersetzungen gehören zu jeder Beziehung – entscheidend ist, wie Paare danach wieder zueinanderfinden. In dem US-Blogbeitrag heißt es, dass viele Menschen Groll hegen, weil ihr Ego sie daran hindere, loszulassen. Das Bedürfnis, Recht zu behalten oder den eigenen Stolz zu wahren, stehe dann über dem Wunsch nach Nähe. Ernst rät zu einer „einfachen Selbstprüfung“ im Alltag: „Will ich meinen Partner verstehen oder will ich gewinnen?“ Gehe es eher um Kontrolle oder Selbstschutz, sei die Wahrscheinlichkeit „hoch, dass das eigene Ego der Beziehung im Weg steht“.


Hamburg – Jede Beziehung ist einzigartig und jedes Paar hat eine individuelle Dynamik. Trotzdem lassen sich bestimmte Verhaltensweisen feststellen, die für eine Beziehung gesund sind – zum Beispiel der anderen Person zuzuhören, wertschätzend zu kommunizieren und eine Balance aus gemeinsamer Zeit und Eigenständigkeit zu finden. Andere Angewohnheiten wirken sich dagegen oft negativ auf das Zusammensein aus, zum Beispiel, wenn die Partner nicht ehrlich miteinander sprechen können. Der Grund für manche dieser Schwierigkeiten könnte im Ego liegen.

Darauf weist ein Beitrag im US-amerikanischen Blog Elephant Journal hin. Darin heißt es, das Ego sei der „Feind von Verbindungen“. Es würde das Glück in Beziehungen aushöhlen, weil es Nähe und Verletzlichkeit verhindere. Wahre Freude in einer Partnerschaft erfordere dagegen emotionale Stabilität und die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren.
Der Blog nennt drei typische Ego-Faktoren, die beeinflussen, wie glücklich – oder unglücklich – Paare miteinander sind. Die Frankfurter Rundschau hat mit dem Psychologen und Parship-Experten Markus Ernst darüber gesprochen, wie sich diese Aspekte im Alltag zeigen.

1. Keine Impulskontrolle

Eines der Dinge, die Beziehungen verletzen können, sei der Umgang mit Wutausbrüchen und emotionalen Reaktionen, die zu Respektlosigkeit führten. Doch was bringt einige Menschen dazu, defensiv zu reagieren, wenn sie sich verletzt fühlen – obwohl sie wissen, dass es der Beziehung schaden kann? „In solchen Situationen schaltet das Gehirn in einen ‚Bedrohungsmodus‘, ähnlich wie bei echter Gefahr und es kommt zu typischen Stressreaktionen“, sagt Ernst der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. Vor diesen „spontanen, impulsartigen Reaktionen“ würden die Personen nicht reflektieren – auch dann, wenn ihnen die Beziehung eigentlich wichtig ist.

Wahrgenommene Verletzungen fühlten sich dann wie ein „Angriff auf das eigene Selbst“ an und könnten zusätzlich alte Erfahrungen reaktivieren. Die Folge: Der Beziehungspartner mache emotional zu, verteidige sich – oder greife an.

2. Schwierigkeiten mit offener Kommunikation

Laut dem Artikel im Elephant Journal sinke die Zufriedenheit in einer Beziehung, wenn eine Person nicht in der Lage sei, offen über Bedürfnisse und Gefühle zu sprechen, weil das Ego im Weg steht. Wenn Paare auch in schwierigen Zeiten miteinander reden, komme es zu weniger Missverständnissen – und zu mehr Nähe. Auch Psychologe Ernst betont, wie wichtig es ist, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie konstruktiv zu führen: „Gesünder zu streiten bedeutet nicht, Konflikte zu vermeiden, sondern sie so zu führen, dass Annäherung möglich wird.“

Hilfreich sei es in solchen Momenten, sich kurz aus der Situation zu entfernen, durchzuatmen – um dann weniger emotional weiter zu kommunizieren. Zu einem konstruktiven Gespräch gehöre wirkliches Zuhören, betont der Experte – nicht nur abzuwarten, bis man wieder dran ist. „Oft erlebt man in der Praxis bei Streits eine Gewinner-Verlierer-Logik – davon sollte man sich frei machen“, sagt Ernst der Frankfurter Rundschau. Als Merksatz sollten Paare verinnerlichen: „Hilft das, was ich gerade sage oder tue, unserer Verbindung, oder schadet es ihr?“

3. Probleme, Konflikte hinter sich zu lassen

Auseinandersetzungen gehören zu jeder Beziehung – entscheidend ist, wie Paare danach wieder zueinanderfinden. In dem US-Blogbeitrag heißt es, dass viele Menschen Groll hegen, weil ihr Ego sie daran hindere, loszulassen. Das Bedürfnis, Recht zu behalten oder den eigenen Stolz zu wahren, stehe dann über dem Wunsch nach Nähe. Ernst rät zu einer „einfachen Selbstprüfung“ im Alltag: „Will ich meinen Partner verstehen oder will ich gewinnen?“ Gehe es eher um Kontrolle oder Selbstschutz, sei die Wahrscheinlichkeit „hoch, dass das eigene Ego der Beziehung im Weg steht“.

Der Experte betont jedoch auch, dass ein Ego grundsätzlich etwas Positives ist: „Ein Ego zu haben ist überlebenswichtig“, sagt Ernst. Die Frage sei, wie bewusst der Einzelne damit umgehe. Grenzen zu setzen stärke das Selbstwertgefühl und könne Abhängigkeit verhindern. „Ein gesundes Ego dient der Selbstachtung“, so Ernst. „Ein unbewusstes – in Beziehungen problematisches – Ego hat Selbstschutz um jeden Preis im Sinn.“ (Quellen: Elephant Journal, eigene Recherche)

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Der Experte betont jedoch auch, dass ein Ego grundsätzlich etwas Positives ist: „Ein Ego zu haben ist überlebenswichtig“, sagt Ernst. Die Frage sei, wie bewusst der Einzelne damit umgehe. Grenzen zu setzen stärke das Selbstwertgefühl und könne Abhängigkeit verhindern. „Ein gesundes Ego dient der Selbstachtung“, so Ernst. „Ein unbewusstes – in Beziehungen problematisches – Ego hat Selbstschutz um jeden Preis im Sinn.“ (Quellen: Elephant Journal, eigene Recherche)

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https://www.fr.de/panorama/psychologe-drei-angewohnheiten-entscheiden-wie-gluecklich-paare-in-der-beziehung-sind-zr-94265575.html

Donnerstag, 17. Juli 2025

Glück

1. Vergleiche anzustellen, ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen. 

2. Glück kommt oft überraschend.

3. Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft.
4. Viele Leute denken, das Glück bedeutet, reicher oder mächtiger zu sein
5. Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu wissen.
6.Glück, das ist eine gute Wanderung in Mitte schöner unbekannter Berge.
7. Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel. (Sieh 3.)
8. Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt.
8 b Unglück ist, von den Menschen getrennt zu sein, die man liebt,
9. Glück ist, wenn es der Familie an nichts mangelt.
10. Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt.
11. Glück ist, wenn man ein Haus und einen Garten hat.
12. Glück ist schwieriger in einem Land, dass von schlechten Leuten regiert wird.
13. Glück ist, wenn man spürt, dass man den anderen nützlich ist.
14. Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.
Anmerkung: Zu einem lächelnden Kind ist mein freundlicher. (sehr wichtig).
15. Glück ist, wenn man sich rund um lebendig fühlt.
16. Glück ist, wenn man richtig feiert.
Frage: Ist Glück vielleicht einfach eine chemische Reaktion im Gehirn?
17. Glück ist, wenn man an das Glück der Leute denkt, die man liebt.
18. Glück wäre, wenn man mehrere Frauen gleichzeitig lieben könnte.
19. Sonne und Meer sind ein Glück für alle Menschen [das auch bekommen kann, wenn man kein Geld hat.] 
20. Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge.
21. Rivalität ist ein schlimmes Gift für das Glück.
22. Frauen achten mehr auf das Glück der anderen als Männer.
22. Bedeutet Glück, dass man sich um das Glück der anderen kümmert?

Mittwoch, 24. April 2019

Zizek - Peterson: Glück, Kapitalismus, Marxismus

https://www.youtube.com/watch?v=78BFFq_8XvM

2:10

Peterson has risen to fame on the basis of his refusal to pay the usual fealtiesto political correctness. The size and scope of his fame registers more or less exactly the loathing for identity politics in the general populace, because it certainly isn’t on the quality of his books that his reputation resides. Žižek is also defined, and has been for years, by his contempt for postmodern theory and, by extension, the more academic dimensions of political correctness. [...]
[Peterson] He wandered between the Paleolithic period and small business management, appearing to know as little about the former as the latter. Watching him, I was amazed that anyone had ever taken him seriously enough to hate him.
He said things like “Marx thought the proletariat was good and the bourgeoisie was evil”. At one point, he made a claim that human hierarchies are not determined by power because that would be too unstable a system, and a few in the crowd tittered. That snapped him back into his skill set: self-defense. “The people who laugh might do it that way,” he replied. By the end of his half-hour he had not mentioned the word happiness once. [...]
“The mere dumb presence of the celebrities on the stage mattered vastly more than anything they said, naturally. But there was one truly fascinating moment in the evening. It came right at the end of Žižek’s opening 30-minute remarks.
We will probably slide towards apocalypse,” he said. And Peterson agreed with him: “It is not obvious to me that we can solve the problems that confront us.” They are both self-described “radical pessimists”, about people and the world. It made me wonder about the rage consuming all public discussion at the moment: are we screaming at each other because we disagree or because we do agree and we can’t imagine a solution?
Both of these men know that they are explicitly throwbacks. They do not have an answer to the real problems that face us: the environment and the rise of China as a successful capitalist state without democracy. (China’s success makes a joke out of the whole premise of the debate: the old-fashioned distinction between communism and capitalism.) [...] China’s success makes a joke out of the whole premise of the debate: the old-fashioned distinction between communism and capitalism. [...]
They returned to their natural subject: who is the enemy? Žižek asked what Peterson meant by cultural Marxists when postmodern thinkers, like Foucault, weren’t Marxist at all. Peterson was an expert on this subject, at least. He gave a minor history of the French critical theorists who transposed categories of class oppression for group oppression in the 1960s.
And they both agreed, could not have agreed more, that it was all the fault of the “academic left”. They seemed to believe that the “academic left”, whoever that might be, was some all-powerful cultural force rather than the impotent shrinking collection of irrelevances it is. If the academic left is all-powerful, they get to indulge in their victimization.
And that was the great irony of the debate: what it comes down to is that they believe they are the victims of a culture of victimization. They play the victim as much as their enemies. It’s all anyone can do at this point. [...]"
Guardian: https://www.theguardian.com/world/2019/apr/20/jordan-peterson-slavoj-zizek-happiness-capitalism-marxism?CMP=Share_AndroidApp_Tweet